Deutsche Amateure

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Deutsche Amateure

Beitragvon TCMuc » So 1. Jul 2018, 20:41

Nachdem, wie schon richtig bemerkt wurde, selbst die deutschen Profis nicht zwingend jeder seinen eigenen Thread verdient haben, gilt das für Amateure erst recht.

Trotzdem schaffen es ab und zu mal einige Amateure, Leistungen zu zeigen, die z.B. auch mal in der (internationalen) Presse gewürdigt werden.


Für alle Themen aus diesem Bereich daher mal dieser Thread, zum Einstieg mit einer jungen Dame, deren Leistung sich durchaus sehen lassen kann:

Leonie Harm gewinnt Ladies' British Amateur Championship
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Re: Deutsche Amateure

Beitragvon OsCor » So 1. Jul 2018, 21:01

Berührend und interessant.
Interessant auch deswegen, weil es für mich häufig so aussieht, als ob ohne die „Mithilfe” der amerikanischen Universitäten deutsche Golfer es nicht in die internationale Spitze schaffen.

Wie seht ihr das?
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Re: Deutsche Amateure

Beitragvon DosEquis » Mo 2. Jul 2018, 12:38

Hallo Oswald,
ist Dein letzter Satz nicht etwas missverständlich?
Leonie H. ist doch auch "mit Hilfe" einer US-Uni an die intern. Spitze gekommen?!
Ich hatte Dich so verstanden als ob sie es ohne geschafft hätte.
Gruss,
Wolfgang.
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Re: Deutsche Amateure

Beitragvon Daniel33 » Mo 2. Jul 2018, 13:02

Interessant auch deswegen, weil es für mich häufig so aussieht, als ob ohne die „Mithilfe” der amerikanischen Universitäten deutsche Golfer es nicht in die internationale Spitze schaffen.


Soweit ich mich erinnern kann spielt Leonie Harm für ein US Univerität.

Generell kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass das System in den USA wesentlich besser ist und auf Golf zugeschnitten ist.

Gute Spieler müssen sich ständig mit anderen guten Spielern messen. Beides ist in Deutschland nicht gebenen.
Zum einen gibt es nicht die Menge an guten Spielern und zum Anderen gibt es hierzulande viel zu wenig Möglichkeiten sich mit top Leuten zu messen. Die eine deutsche Meisterschaft und 1-2 internationale Turniere reichen eben nicht.
Uni Sport wird in Amerika viel Ganzheitlicher gesehen. Da wird fast jeden Tag ab Mittag trainiert und der Studienplan wird danach gelegt. Unvorstellbar in Deutschland. Klimatische Bedinugenen mal ausser vor gelassen.
Wer nur in Deutschland trainiert hat allein auf Grund des Winters einen NAchteil den er mit nichts kompensieren kann.


Viele Grüße

Dan
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Re: Deutsche Amateure

Beitragvon reval » Mo 2. Jul 2018, 19:50

In den USA fängt das ganze ja schon mit Golf auf der High School an. Darum sind wohl auch knapp 50 % der Top 100 in der OWGR US-Amerikaner.
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Re: Deutsche Amateure

Beitragvon halbgolfer » Di 3. Jul 2018, 07:49

Daniel33 hat geschrieben:
Interessant auch deswegen, weil es für mich häufig so aussieht, als ob ohne die „Mithilfe” der amerikanischen Universitäten deutsche Golfer es nicht in die internationale Spitze schaffen.
(...)Wer nur in Deutschland trainiert hat allein auf Grund des Winters einen NAchteil den er mit nichts kompensieren kann.

Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, waren die letzten 4 deutschen Golfer, die es (wenn auch teilweise nur kurz) in die Top 50 der Weltrangliste geschafft haben:

- Bernhard Langer
- Alex Cejka
- Martin Kaymer
- Marcel Siem

Preisfrage: Welcher dieser Herren hat an einer amerikanischen Universität studiert?
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Re: Deutsche Amateure

Beitragvon Josh » Di 3. Jul 2018, 08:00

Es sind in den vielen Jahren aber auch nur 4 Spieler, die sich so weit nach vorne gespielt haben
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Re: Deutsche Amateure

Beitragvon Daniel33 » Di 3. Jul 2018, 08:16

halbgolfer hat geschrieben:
Daniel33 hat geschrieben:
Interessant auch deswegen, weil es für mich häufig so aussieht, als ob ohne die „Mithilfe” der amerikanischen Universitäten deutsche Golfer es nicht in die internationale Spitze schaffen.
(...)Wer nur in Deutschland trainiert hat allein auf Grund des Winters einen NAchteil den er mit nichts kompensieren kann.

Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, waren die letzten 4 deutschen Golfer, die es (wenn auch teilweise nur kurz) in die Top 50 der Weltrangliste geschafft haben:

- Bernhard Langer
- Alex Cejka
- Martin Kaymer
- Marcel Siem

Preisfrage: Welcher dieser Herren hat an einer amerikanischen Universität studiert?



Preisfrage: Welcher dieser Leute lebt und trainiert nicht in den USA? (Bei Siem weiss ich es nicht mal)

Übrigens hat dein Post nicht viel mit dem was du von mir zitierst zu tun.


und vielleicht haben wir aus diesem Grund nur 4 Leute die mal in den Top 50 waren.
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Re: Deutsche Amateure

Beitragvon halbgolfer » Di 3. Jul 2018, 09:08

Daniel33 hat geschrieben:
halbgolfer hat geschrieben:Preisfrage: Welcher dieser Herren hat an einer amerikanischen Universität studiert?


Preisfrage: Welcher dieser Leute lebt und trainiert nicht in den USA? (Bei Siem weiss ich es nicht mal)

Übrigens hat dein Post nicht viel mit dem was du von mir zitierst zu tun.

Da hast Du schon recht. Ich habe Deinen Post nur deshalb herangezogen, weil Du die ursprüngliche Aussage von Oswald mit mehreren Argumenten untermauert hast. Und weil ich aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht den gesamten Post zitieren wollte habe ich ihn auf die letzte Aussage zusammengekürzt. Auch wenn diese eigentlich nicht ganz zu der Ami-Uni-Theorie gepasst hat. Das hätte aber auch keine andere der Einzelaussagen deines Posts. Trotzdem hat er nach meinem Verständnis in seiner Gesamtaussage die Ursprungsaussage von Oswald untermauern wollen. Deshalb habe ich ihn zitiert.

(Ich hoffe, das Geschwurbel ist einigermaßen verständlich)
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Re: Deutsche Amateure

Beitragvon DosEquis » Di 3. Jul 2018, 09:38

Du hast mit Deiner Aufzählung einen starken Punkt gelandet aber man kann auch entgegnen:
wer von den 4 genannten Herren hat einen Hochschulabschluß? Langer hat immerhin eine abgeschlossene Ausbildung. Die jungen Menschen, die an die US-Unis wechseln, haben hinterher wenigstens einen Bachelor oder Masterabschluss falls es mit der Golfkarriere nicht klappt (siehe Stefan Wiedergrün).
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