Pro Golf Tour

Hier kann aktuelles Tourgeschehen diskutiert werden

Pro Golf Tour

Beitragvon halbgolfer » Mi 2. Okt 2019, 14:57

Sami Välimäki hat auf der Pro Golf Tour gerade das Kunststück fertig gebracht, mit dem Finalturnier sein drittes Turnier in Folge zu gewinnen. Damit hat er dieses Jahr insgesamt 4 Turniere auf der PGT gewonnen. Das hat glaube ich vor ihm noch keiner geschafft.

Die Order of Merit hat er trotzdem nicht gewonnen. Die ging an Hurly Long aus Deutschland (muss man bei dem Namen vielleicht dazusagen). Der hat zwar nur 1 Turnier gewonnen in dieser Saison, dafür hat er noch 3 zweite und 3 dritte Plätze eingesammelt. Der zweite Deutsche mit einem englischen Namen, Allen John, hat sich mit einem 4. Platz in der OoM ebenfalls eine Startberechtigung für die nächste Saison auf der Challenge Tour gesichert.

Gratulation auch an diese beiden und viel Erfolg nächstes Jahr in Europa.

Hinrich Arkenau hat sich leider am letzten Tag noch von Ondrej Lieser von Platz 5 der OoM verdrängen lassen, der ebenfalls noch für einen Start auf der Challenge Tour berechtigt. Der darf sich nächstes Jahr dann wieder auf der Pro Golf Tour rumschlagen. Dann wohl mit Florian Fritsch, der seine Tankkarte heute noch mit gut 2000 Euro für Platz 5 aufladen konnte. Nächstes Jahr werden es dann wohl weniger Kilometer.
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Re: Pro Golf Tour

Beitragvon Josh » Do 3. Okt 2019, 09:13

halbgolfer hat geschrieben:Hinrich Arkenau hat sich leider am letzten Tag noch von Ondrej Lieser von Platz 5 der OoM verdrängen lassen, der ebenfalls noch für einen Start auf der Challenge Tour berechtigt. Der darf sich nächstes Jahr dann wieder auf der Pro Golf Tour rumschlagen. Dann wohl mit Florian Fritsch, der seine Tankkarte heute noch mit gut 2000 Euro für Platz 5 aufladen konnte. Nächstes Jahr werden es dann wohl weniger Kilometer.

Arkenau hat selbst noch die Chance, sich über die Qualifying school für die Challenge Tour oder (theoretisch) auch European Tour zu qualifizieren. Ich traue ihm das aber nicht zu. Eher könnte er noch aufsteigen, wenn einer der 5 direkt Qualifizierten die Final Stage der Qualifying school erreicht und dort den Cut schafft. Derjenige würde eine bessere Kategorie erreichen und damit den Weg für den Nächstplatzierten auf der Pro Golf Tour frei machen
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Re: Pro Golf Tour

Beitragvon Toddy » Fr 4. Okt 2019, 14:53

Schade für Arkenau. Ist ja auch MIst, im letzten Turnier der Saison seine "nicht gerade " beste Leistung zu spielen.

Zu dem Szenario: Da muss schon viel passen.

Wobei mit Gold im Zehnkampf hatte auch keiner gerechnet.
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Re: Pro Golf Tour

Beitragvon Linksgolfer » Fr 4. Okt 2019, 19:01

Ach naja, die meisten von der Pro Golf sind eh nach nem Jahr wieder zurück.
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Re: Pro Golf Tour

Beitragvon Josh » Fr 4. Okt 2019, 19:13

Linksgolfer hat geschrieben:Ach naja, die meisten von der Pro Golf sind eh nach nem Jahr wieder zurück.

3 Gegenbeispiele der letzten Jahre: Figueiredo aus Portugal, der Schotte Law oder Max Schmitt. Dass es mehr Spieler gibt, die es nicht schaffen als Spieler, die es schaffen, dürfte normal sein.
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Re: Pro Golf Tour

Beitragvon Linksgolfer » Sa 5. Okt 2019, 13:40

Also Max Schmitt hat sich letztlich über die Qualifying Tour eine ET-Karte erspielt (und fällt dieses Jahr vermutlich wieder auf CT zurück), Figuereido hatte vor seinem Jahr ProGolf Tour bereits vier Jahre Challenge Tour gespielt wo er sich nächstes Jahr auch wieder findet. David Law ist tatsächlich ein Fall, der sich zumindest auf der nächsten Stufe halbwegs etabliert hat mit Plätzen 66, 70, 72 und 100. Aber Preisgelder von 90.000 Euro in vier Jahren wenn Du durch die Welt reist haben selbst ihn 2018 kurz davor gebracht aufzugeben.

Fakt ist: wenn Du ProGolf Tour spielst und kein Überflieger bist, ist es finanziell meist vorteilhafter nicht auf die Challenge Tour zu kommen...

Hier mal die Plätze all derer die in den letzten 5 Jahren nur über PGT auf CT gekommen sind.

2018: 59 (D), 98 (Schotte), 122 (Pole), 125 (Schotte), 245 (Franzose)
2017: 15 (Portugiese), 72 (Schmitt), 101 (Engländer), 104 (Tscheche), 140 (Niederländer)
2016: 24 (Belgier), 63 (Franzose), 115 (D), 200 (D), 236 (Franzose)
2015: 98 (D), 121 (Schweizer), 164 (Finne), 170 (Niederlönder), 173 (D)

European Tour Karte (1-15): 1/20 (5%), 0/6 Deutsche (0%)
ET/CT (16-30): 1/20 (5%), 0/6 Deutsche (0%)
Kategorie 8 (31-45): 0/20 (0%), 0/6 Deutsche (0%)
Kategorie 10 (46-70): 2/20 (10%), 1/6 Deutsche (16%)
Kategoie 15 (71-120, zumeist reduzierte Starts oder zurück auf Satellite Touren): 7/20 (35%), 3/6 Deutsche (50%)
Kategorie 17 (121-150, in der Regel zurück auf Satellite Touren): 10/20 (50%), 2/6 Deutsche (33%)
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Re: Pro Golf Tour

Beitragvon Josh » Sa 5. Okt 2019, 16:31

Dein Fazit, es ist besser, es nicht als Profi zu versuchen?
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Re: Pro Golf Tour

Beitragvon Linksgolfer » Sa 5. Okt 2019, 22:55

Für 90% wäre das sicher der bessere Weg.

Schau Dir doch mal die Spitzenspieler ein. Die haben entweder eine großartige Amateur-Karriere gehabt oder extrem schnell den Sprung nach oben geschafft. Dieses "Wenn ich nur Geduld habe und dran glaube, schaffe ich es", trifft vielleicht auf 1% der Spieler zu. Von daher ist die Pro Golf Tour für mich persönlich in etwa so relevant wie ein Monatspreis. Wer da nicht wie Kaymer ruckzuck durch ist, kommt nicht nach oben. Ich verstehe jeden, der da spielt. Alleine der sportliche Wettstreit auf hohem Niveau ist reizvoll. Aber - da er der Auslöser der Diskussion war - ob ein Hinrich Arkenau mit 29 jetzt doch noch irgendwie auf die Challenge Tour rückt, ist vollkommen irrelevant. Und rein aus finanzieller Sicht ist er auf der epd-Tour sicher besser dran. Er hat dieses Jahr fast das gleiche Preisgeld eingespielt wie Jonas Kölbing auf der Challenge Tour bei deutlich geringeren Kosten. Ich weiß, das klingt fies und zynisch, aber so ist es nun mal.
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Re: Pro Golf Tour

Beitragvon firefox34 » So 6. Okt 2019, 07:18

das klingt fies und zynisch

Nein, wenn Golf dein Beruf ist, dann muss auch der Nennwert stimmen.
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