Corona

Hie kann über alles außer Golf diskutiert werden

Re: Corona

Beitragvon firefox34 » Do 26. Mär 2020, 20:01

Ich mach mal die Gegendarstellung ;)
>70% aller Unternehmen verschwinden binnen drei Generation wieder und damit im Regelfall auch das (im Zusammenhang mit dem Unternehmen stehende) Vermögen. In der Zwischenzeit haben diese Unternehmen Menschen z.B. Arbeit verschafft.

Das Unternehmensvermögen ist zwar weg (oder hat nur ein Anderer). Das Privatvermögen wird dann noch mindestens 3 Generationen weiter vererbt. Ohne Arbeiter hätten sie ihr Vermögen gar nicht erwirtschaften können.

Und wer Vermögen erwirtschaftet hat, hat entweder die Bedürfnisse seiner Mitmenschen besonders gut erfüllt. Oder er profitiert von staatlichen Sonderregelungen (VW-Gesetz), Bürokratismen, Verboten, Monopolen, etc. pp.

Und die Mitarbeiter haben die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen nicht gut erfüllt? Warum haben diese dann i.d.R. kein Vermögen? Der gemeine Bürger profitiert von staatlichen Regelungen meist nur zur Existenzsicherung, aber nicht um ein Vermögen zu erwirtschaften.

In der momentanen Krise sind die meisten Unternehmer(n) sehr solidarisch mit ihren Mitarbeitern (meist auch unter Verzicht auf eigenen Profit) - ganz einfach, weil sie wissen, dass sie die Leute auch danach wieder brauchen.

Sehr generös, solange es nicht an die eigene Brieftasche geht. Gut eingearbeitet Mitarbeiter nicht zu entlassen, ist auch keine Solidarität, sondern nur eine Wahrung von "geistigem Vermögen". Die Spielmasse sind Zeitarbeiter, Freiberufler und befristet Angestellte.

Eine immer wiederkehrende Behauptung, die völlig außer Acht lässt, dass es (bis auf ein paar Ausnahmen) nicht die gleichen(!) Leute sind, die diese "Klumpen" Geld ihr eigen nennen.

10% besitzen >60% des Vermögens in Deutschland... doch, sind immer die Gleichen. Ca. 6 Mio. Menschen (> 17 Jahre). Weltweit sieht das noch viel schlechter aus.
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Re: Corona

Beitragvon ulim » Sa 28. Mär 2020, 00:16

70% aller Unternehmen verschwinden binnen drei Generation wieder und damit im Regelfall auch das (im Zusammenhang mit dem Unternehmen stehende) Vermögen. In der Zwischenzeit haben diese Unternehmen Menschen z.B. Arbeit verschafft.

Diese Betrachtung ist zu einfach. Diese 70% der Unternehmen verschwinden nicht einfach in dem Sinne, dass sie pleite gehen und ihre Inhaber mit in den Ruin treiben. Sie werden in der Regel verkauft bzw. übernommen und fallen somit aus der Statistik. Wir reden hier natürlich von mittelgroßen bis großen Unternehmen, denn die vielen Kleinunternehmer, die tatsächlich öfter mal pleite gehen, sind ja nicht der Ort, an dem sich das Geld klumpt. Also, das Geld bleibt schon im Wesentlichen an Ort und Stelle (bei denselben Menschen oder, von mir aus, bei denselben Clans.. äh... Familienverbünden).

Jetzt könnte man natürlich die Frage stellen, ob diese Verklumpung schlimm ist. Und wenn ja, wie soll man dagegen vorgehen? Einmalig umverteilen nutzt ja nix, dann klumpt es danach wieder. Vielleicht ist die Verklumpung nur ein Symptom einer größeren Krankheit und statt am Symptom zu kurieren, sollten wir das eigentliche Problem angehen.

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Re: Corona

Beitragvon taiga.wutz » Sa 28. Mär 2020, 01:29

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Re: Corona

Beitragvon Jani » Sa 28. Mär 2020, 18:17

Und die Mitarbeiter haben die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen nicht gut erfüllt? Warum haben diese dann i.d.R. kein Vermögen? Der gemeine Bürger profitiert von staatlichen Regelungen meist nur zur Existenzsicherung, aber nicht um ein Vermögen zu erwirtschaften.


Typischer Sozialistenbullshit.
Übrigens die ganze Diskussion um Geld für alle ohne Gegenleistung.
Wir sind nicht alle gleich.
Die einen bevorzugen es kein Risiko einzugehen und lieber ihr Leben lang abhängig beschäftigt zu sein und dafür Leistungsgerecht (weiter Begriff, ich weiß) bezahlt zu werden. Möglicherweise gehörten sie in der Schule auch zu den coolen Kids die lieber ne Bong rauchten anstatt zuzuhören.
Die anderen riskieren was, gründen ein Unternehmen und unternehmen dann auch was.

Beide Gruppen bekommen genau das, was der Markt hergibt.

Dieses ewige rumjammern und die Forderungen nach Leistungen ohne Gegenleistung haben Weltweit noch nie funktioniert und endeten immer in deutlich schlimmeren Systemen als das was wir jetzt haben.

Jammert nicht, macht was.
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Re: Corona

Beitragvon firefox34 » Sa 28. Mär 2020, 22:35

Vorstände, Geschäftsführer oder Unternehmenserben, die gehen so richtig ins Risiko. Selbst wenn, dann sind Einkommensunterschiede um das Hundertfache schwer zu verargumentieren.
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Re: Corona

Beitragvon monti » So 29. Mär 2020, 04:53

Es ist ziemlich wichtig dass jetzt nicht allzuviele Menschen sterben müssen. (Scheint ja fast schon off-topic hier zu sein, sorry...)

Ich hatte vor ein paar Stunden noch last-minute Rückkehrer im Taxi von La Palma. Mehr möchte ich gar nicht sagen.

Und ich las und sah Bilder und Berichte aus New Orleans, dort war ich letzten Sommer... übelst betroffen nach NYC. Immer wieder New Orleans. Mir kommen fast die Tränen. Und der Kriegsminister Trump lügt was das Zeug hält vor dem Mikrofon heute.

Und England. Gar nicht weit weg, kann zum zweiten Italien werden.

Katastrophale Zustände. Von Drittweltstaaten besser gar nicht erst die Rede.

Und hier redet man über Klopapier. Oder DAX.

Was für eine Heuchelei . Ich habe keine Angst aber bei manchem Gedankengut wird mir angst und bange
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Re: Corona

Beitragvon Jani » So 29. Mär 2020, 08:40

firefox34 hat geschrieben:Vorstände, Geschäftsführer oder Unternehmenserben, die gehen so richtig ins Risiko. Selbst wenn, dann sind Einkommensunterschiede um das Hundertfache schwer zu verargumentieren.


Werde Vorstand oder Geschäftsführer und spende das Geld das deiner Meinung nach ungerechtfertigt ist.
Oder kauf einfach nichts mehr von Unternehmen in den Personen arbeiten, die deiner Meinung nach zu viel Geld bekommen.
Immer jammern und dann im Apple Store in der Schlange stehen um sich für 1500€ ein neues Telefon zu kaufen.....
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Re: Corona

Beitragvon OsCor » So 29. Mär 2020, 10:59

Jani, ich halte es nicht für jammern, wenn man ein paar Dinge ganz leidenschaftslos feststellt. Wenn du wirklich meinst, was du hier schreibst, scheinst du unter einem enormen Tunnelblick zu leiden. Es gibt nicht nur (gute!!!) Unternehmer und auf der anderen Seite faule Säcke (oder korrekt Arbeitnehmer). Ich möchte mal wissen, wie du deine Mitarbeiter behandelst und wie die dich sehen. Im Übrigen würde ich behaupten wollen, dass keiner, der hier schreibt, auch nur von weitem deinem (eingebildeten) Feindbild ähneln dürfte.
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Re: Corona

Beitragvon Jani » So 29. Mär 2020, 12:31

Es sind immer die gleichen die in (nicht nur in diesem) den Foren die gleichen Aussagen treffen.
Mich schauderts allein beim Gedanken an ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Wir haben Weltweit gesehen einen Sozialstaat der fast einzigartig ist.
Trotzdem fordern einige Änderungen die klar in Richtung Kommunismus gehen.
Da bin ich eben allergisch. Darf man doch sagen, oder wird man dafür mittlerweile genau so in die rechte Ecke gedrückt als wenn man den Menschgemachten Klimawandel anzweifelt?
Übrigens hat bei mir seit 15 Jahren kein Mitarbeiter gekündigt.
Halt, stop...einer hat gekündigt und nach drei Jahren gefragt ob er wiederkommen kann. Ist mittlerweile schon wieder fünf Jahre bei uns.
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Re: Corona

Beitragvon Jani » So 29. Mär 2020, 12:48

Es gibt nicht nur (gute!!!) Unternehmer und auf der anderen Seite faule Säcke (oder korrekt Arbeitnehmer).


Das habe ich auch nirgends behauptet.
Manche tun immer so als ob alle Unternehmer oder auch Vorstände/GF grundsätzlich
1. viel zu viel Geld bekommen
2. durch dubiose Umstände für die sie nichts geleistet haben in die Position gekommen sind
3. nichts können und die Armen ANs ausbeuten

Das ganze rührt wohl daher dass die Medien gerne die zwei, drei Versager aus den Großkonzernen vorführen und so für ein entsprechendes Bild sorgen.
Tausende von denen machen einen guten Job und sichern so die Arbeitsplätze. Die sind in den Medien aber uninteressant.
Ist halt so wenn alle Medien auf dem Niveau von BILD und RTL arbeiten.
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