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 Betreff des Beitrags: Re: Politisch
BeitragVerfasst: Do 12. Sep 2019, 15:54 
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Du findest bestimmt eine Lösung für das Problem.
Du scheinst mir der geeignete Mann dafür.
Lass gehen....


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 Betreff des Beitrags: Re: Politisch
BeitragVerfasst: Do 12. Sep 2019, 16:15 
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Jani hat geschrieben:
Du findest bestimmt eine Lösung für das Problem.
Du scheinst mir der geeignete Mann dafür.
Lass gehen....

Das ist genau das Niveau der Diskussion die wir brauchen und uns weiter bringt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Politisch
BeitragVerfasst: Do 12. Sep 2019, 17:19 
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Du findest im Netz bestimmt noch ein paar geflügelte Sätze die du zitieren kannst.
Konfuzius war ganz gut darin, such mal.
Das bringt uns bestimmt weiter.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Politisch
BeitragVerfasst: Do 12. Sep 2019, 18:34 
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firefox34 hat geschrieben:
Aber das passt nicht in die deutsche "null Risiko" Mentalität.


Mag sein, dass ich Dir jetzt unrecht tue und Du ein anderer firefox34 als der im alten Forum bist - dann bitte ich schon vorab vielmals um Entschuldigung. Aber das hier ist nun mal mein Eindruck - rein aus dem was ich hier und dort las/lese:

Wäre es möglich, dass genau der Unterschied zwischen Amerikanern und Deutschen/Europäern das Problem ist? Und dass es da auf mich schon etwas seltsam wirkt, wenn ausgerechnet Du, den ich aus dem alten Forum als Bedenkenträger und Verfechter von noch mehr staatlicher Steuerung und Eingriffen kennengelernt habe, bei dem pauschal Arbeitgeber (also die, die im Regelfall das Risiko übernehmen) "die Bösen" sind, da an die Risikobereitschaft (Anderer?) appellierst?

Und weil es gerade so schön zum Thema "Mondlandung" passt: https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... -Mond.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Politisch
BeitragVerfasst: Do 12. Sep 2019, 18:51 
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DosEquis hat geschrieben:
Habe mir den Artikel auch mal zu Gemüte geführt und kann nur den Kopf schütteln


In dem Artikel werden die von Dir genannten Fragen konkret beantwortet. Z.B. wieviel Energie man sparen müsste, wenn die geplanten Szenarien eintreten etc. pp.

Da ist für mich auch relativ irrelevant, ob der Autor irgendwas mit Schröder zu tun hatte. Welche konkreten Schilderungen aus der Studie(!), über die der Autor berichtet, ziehst Du denn in Zweifel? Welche Speicherkapazität derzeit und auch absehbar zur Verfügung steht, ist doch auch genannt...

Natürlich kann man klagen, dass Deutschland (oder wem auch immer) nicht viel "einfällt". Ich weiß aber auch, wie es ausging, als die Politik das letzte Mal eine Technik als Heilsbringer hochjubelte: es war der Diesel im Kampf gegen den CO2 Ausstoß. Dass da ein chemisch bedingter Zielkonflikt (weniger CO2 <-> mehr NOx) dahinter steckte, hat damals niemanden interessiert.
Heutzutage ist die CO2 Steuer der neueste heiße Shice, bei der man gleich mal die Holzverfeuerung ausnimmt, weil die ja so schön auf nachwachsenden Rohstoffen basiert. Dass das die größten Feinstaubschleudern sind, interessiert seltsamerweise heute kaum jemand.
Genauso wird derzeit völlig unter den Teppich gekehrt unter welchen Bedingungen in welchen Ländern die Rohstoffe für die Stromspeicher der Zukunft abgebaut werden.

Morgen kann das schon alles wieder anders sein: dann sind doch die Autos mit Brennstoffzellen viel besser und das E-Auto war schon immer eine Sackgasse. Und das alles vielleicht nur, weil Habeck oder Hofreiter schlecht geschlafen haben?

Ganz ehrlich: ich kann mittlerweile verstehen, dass in Europa keine Rating-Agenturen, Suchmaschinen oder Satellitennavigationssysteme erfunden werden. Aber vielleicht hilft ja eine neue Behörde für Sprunginnovationen in Brüssel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Politisch
BeitragVerfasst: Do 12. Sep 2019, 21:13 
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firefox34 hat geschrieben:
distefano hat geschrieben:
firefox34 hat geschrieben:
„Wir haben den Mond als Ziel gewählt, nicht weil es leicht zu erreichen ist, sondern gerade weil es schwierig ist.“

Äpfel und Birnen?

Noch niemand hatte vorher eine Mondlandung gemacht und noch niemand hat vorher eine Energiewende gemacht. Zum Zeitpunkt der Entscheidung waren weder die Technologien, noch die Methoden entwickelt. Das Zieldatum war bei beiden vorgegeben.

Äpfel und Äpfel.

Aber das passt nicht in die deutsche "null Risiko" Mentalität.

Das Ziel auf den Mond zu kommen war ein Ziel einer Nation, die es unter Einsatz immenser Summen letztendlich erreicht hat. Und wenn wir ehrlich sind können wir uns fragen: was hat es eigentlich gebracht?

Der Klimaschutz ist kein Ziel eines einzelnen Landes. Selbst wenn Deutschland all seine Klimaziele erreichen wird und noch um 50% übertrifft bringt das für das Weltklima 0,000 - nämlich gar nichts, nada. Es kostet uns aber Milliarden und vielleicht unseren wirtschaftlichen Wohlstand.

Also kannst Du die Mondlandung nicht mit dem Klimaschutz vergleichen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Politisch
BeitragVerfasst: Do 12. Sep 2019, 21:37 
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Beiträge: 358
Zitat:
Der Klimaschutz ist kein Ziel eines einzelnen Landes. Selbst wenn Deutschland all seine Klimaziele erreichen wird und noch um 50% übertrifft bringt das für das Weltklima 0,000 - nämlich gar nichts, nada. Es kostet uns aber Milliarden und vielleicht unseren wirtschaftlichen Wohlstand.


So isses. Aber man kann mit dieser Erkenntnis keine neuen Steuern kreieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Politisch
BeitragVerfasst: Do 12. Sep 2019, 21:44 
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AndreasS hat geschrieben:
Wäre es möglich, dass genau der Unterschied zwischen Amerikanern und Deutschen/Europäern das Problem ist? Und dass es da auf mich schon etwas seltsam wirkt, wenn ausgerechnet Du, den ich aus dem alten Forum als Bedenkenträger und Verfechter von noch mehr staatlicher Steuerung und Eingriffen kennengelernt habe, bei dem pauschal Arbeitgeber (also die, die im Regelfall das Risiko übernehmen) "die Bösen" sind, da an die Risikobereitschaft (Anderer?) appellierst?

Du tust mir weder Unrecht noch ist das ein Widerspruch.
Natürlich kann und muss der Staat ordnungspolitische Regeln aufstellen. Das kann aber auch darin bestehen ein innovationsfreundliches Klima zu schaffen.

Bürokratieabbau für Start-ups, Unternehmensgründungen grundsätzlich vereinfachen. R&D Ausgaben steuerlich begünstigen. Patentschutz etc. Damit besteht für Unternehmen ein geringeres Risiko. Sie haben aber immer noch das Risiko, dass ihre Entwicklungen nicht die Marktreife erreichen. Was aus meiner Sicht gar nicht geht ist, wenn Unternehmen nach dem Staat rufen, weil sie den Anschluß an ihre Konkurrenz verloren haben und nun Geld haben wollen um den Innovationsvorsprung aufzuholen. Immer mit dem Argument; Arbeitsplätze. Das hat nichts mit Innovation zu tun.

Andererseits kann der Staat auch selber forschen oder forschen lassen. Die Reaktortechnologie ist auch mit Steuergeldern entwickelt worden. Im militärischen Bereich funktioniert das nur so.

Da wird aber ein System entwickelt und so lange verschlimmbessert bis etwas herauskommt, das annähernd dem entspricht, was man sich mal erhofft hat. Beispiele wie Eurofighter oder Eurocopter sind dafür exemplarisch. Es gab keinen anderen Hersteller der auch solche Waffensysteme entwickelt hat, auf die man hätte ausweichen können. Da kann nichts Gescheites bei herauskommen. Das ist nur eine Gelddruckmaschine für die beteiligten Unternehmen.

Warum hat der Staat als Eigner der DB nicht insistiert, dass eine kommerzielle Transrapidstrecke gebaut wird? Meine Vermutung; Dann hätte Siemens mit seinem ICE in die Röhre geschaut. Den ICE baut Siemens nämlich alleine. Jetzt haben wir ein unzuverlässigste und langsames Schnellzugnetz.

In den USA beauftragt das Militär gleich 2 oder 3 Firmen mit der Forschung an einem neuen Waffensystem. Wer das beste System am Ende entwickelt, darf es dann auch bauen und damit Geld verdienen.

In Deutschland oder auch auf europäischer Ebene ist scheitern aber keine Option. Ich möchte nicht das Schwarzbuch oder die BILD lesen wenn dort Steuergelder ausgegeben werden und 2 von 3 Projekten scheitern.

Das wird dann das gleiche Geld durch Verzögerungen und Nachbesserungen ausgegeben haben und eine nur 2. klassige Lösung haben, hat aber keiner auf dem Schirm.

Ein weiterer Unterschied zu den USA ist, dass dort Start-ups wesentlich leichter Geld für R&D akquirieren können. Ein Elon Musk ruht sich eben nicht auf seinen Milliarden aus, sondern versucht Visionen zu realisieren. Andere investieren in Start-ups... high risk... aber nicht wirklich, weil Herr Musk und Andere auch nicht am Hungertuch nagen werden, wenn das Start-up scheitert. Im schlimmsten Fall ist er eben nur noch Millionär. Larry Ellison von Oracle investiert im Schnitt in ca. 100 Start-ups. 2 oder 3 müssen sich rentieren, damit es sich für ihn rechnet. Auf seine Jacht muss er trotzdem nicht verzichten. Bill Gates steck sein Geld in medizinische Forschung. Unsere Milliardäre jammern über Vermögenssteuern und Erbschaftssteuern und labbern was von "Neiddebatte". Frau Klatten investiert in die Karbonfasertechnologie... das ist jetzt nicht wirklich eine Vision und dient am Ende nur ihrem Unternehmen BMW.

In den USA werden Vermögen investiert, in Deutschland vererbt. Auch da kann der Staat ordnungspolitisch steuern.

Und um am Ende nochmal auf die Mondlandung zu kommen. Die NASA war und ist eine Behörde. Aber es war jedem klar, dass es Rückschläge geben wird. Das Risiko hat der Staat getragen.

Meine Sicht.


Zuletzt geändert von firefox34 am Do 12. Sep 2019, 22:01, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Politisch
BeitragVerfasst: Do 12. Sep 2019, 21:49 
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taiga.wutz hat geschrieben:
Zitat:
Der Klimaschutz ist kein Ziel eines einzelnen Landes. Selbst wenn Deutschland all seine Klimaziele erreichen wird und noch um 50% übertrifft bringt das für das Weltklima 0,000 - nämlich gar nichts, nada. Es kostet uns aber Milliarden und vielleicht unseren wirtschaftlichen Wohlstand.


So isses. Aber man kann mit dieser Erkenntnis keine neuen Steuern kreieren.

Ich habe es jetzt schon mehrfach erwähnt. Wenn du der letzte bist der Dampfloks baut, dann wirst du deinen Wohlstand nicht halten können, auch wenn die Ablösung nicht das Weltklima rettet. Die die Elektroloks bauen werden das Klima in ihrem Land auch nicht retten, aber sie werden die Loks verkaufen können an die, die es nicht entwickeln können.

Wir sind eine Exportnation. Schon immer gewesen. Unser Wohlstand basiert darauf, dass wir Produkte entwickeln und verkaufen die der Rest der Welt haben möchte.

Damit sichert man Wohlstand, nicht mit Stillstand.


Zuletzt geändert von firefox34 am Do 12. Sep 2019, 21:59, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Politisch
BeitragVerfasst: Do 12. Sep 2019, 21:57 
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Zitat:
Das Ziel auf den Mond zu kommen war ein Ziel einer Nation, die es unter Einsatz immenser Summen letztendlich erreicht hat. Und wenn wir ehrlich sind können wir uns fragen: was hat es eigentlich gebracht?

Stellen wir und mal vor die Sowjets hätten als erste Langstreckenraketen gehabt... Mit Atomsprengköpfen und die Amerikaner nicht. Hätten als erste kommerzielle Satelliten ins All geschossen, wären in der kommerziellen Raumfahrt Jahre vorausgeeilt. Hätten Kommunikationssatelliten genutzt. Hätten als erste Computer weiter entwickelt, neue Materialien für den Weltraum entwickelt (Teflon ;-))... Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass der kalte Krieg dann anders verlaufen wäre.


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