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BeitragVerfasst: Sa 4. Jul 2020, 18:07 
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Mid Handicapper
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Registriert: So 1. Jul 2018, 14:15
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oder auch: ein Sonntag auf dem Golfplatz.
Kurz zum Einstieg, bin mitte 30, 198cm kurz und bringe ~120Kg auf die Waage (tendenz fallend).
Habe 11/2016 meine Platzreife gemacht und seit spät. 2017 nehme ich fast ganzjährig und regelmäßig
Unterricht beim Pro in unserem Club.


Die aktuellen und leider auch anhaltenden, zumindest oberflächliche/sichtbaren Probleme sind, das ich

a.)

verkrampfe wenn es ernst wird. Das läuft dann meistens so das ich entspannt und ausgeschlafen
auf die Range komme, mich ein wenig einschlage und dann ganz anständige Bälle produziere.
Ich wechsel aufs 3er Holz mit dem Gedanken, den Schwung nehme ich mit und dann artet es meist
in einem Knüppeln aus.

Das geht dann beim Pro gerade so weiter, wenn man zeigen möchte wie gut es doch beim Training
geklappt hat.

Wenn das, ausnahmsweise, mal nicht so lief geht es an Abschlag 1 meist weiter, weil man sich selbst
unter Druck setzt "so entspannt und easy wie eben schwinge ich jetzt auch hier" und dann wird es
eben doch etwas total verkrampftes mit fatalen Ergebnissen.

b.)

meinen Unterkörper nicht rotiere. Lt. Pro sind Ansprechposition, Griff, Aufschwung etc. alles top.
Jedoch bekomme ich den Unterkörper / die Hüfte nicht, schnell genug rotiert/in Schwung um dem
Oberkörper Platz zu schaffen.
Leider trägt hier der Pro auch nicht viel mehr dazu bei als:

-Du musst den Unterkörper schneller drehen

und wenn ich frage wie, lautet die Antwort meist: "mehr trainieren".....

Tja, Anmerkungen, Tips etc. gerne willkommen.

Ich werde weiter berichten.


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BeitragVerfasst: Sa 4. Jul 2020, 18:40 
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Beiträge: 271
Hier gibt es sehr gute Informationen wie man die Hüfte richtig bewegt (durch korrekte Beinarbeit):





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BeitragVerfasst: Sa 4. Jul 2020, 19:20 
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Single Handicapper
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Du hast die elemtare Bewegung im Golf damit schon identifiziert. Damit bist du weiter als die meisten Golfer. Ansonsten finde ich die verlinkten Viedeo von reval gut.


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BeitragVerfasst: So 5. Jul 2020, 10:04 
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Mid Handicapper
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Beiträge: 51
reval hat geschrieben:
Hier gibt es sehr gute Informationen wie man die Hüfte richtig bewegt (durch korrekte Beinarbeit):


Danke für die Links, Malaska hatte ich in einem anderen Thread gesehen, als es um die Armrotation ging, was mir zu abstrakt war.
Dieses Video:

https://www.youtube.com/watch?v=Pcfaio4TeLQ

finde ich klasse und habe es heute früh auch versucht umzusetzen.
Wenn man versucht die linke Hüfte aus dem Weg zu räumen, waren die Schläge
mit PW und 9 wesentlich reproduzierbarer. Mit 7 hat das Timing noch nicht richtig gepasst.

Dann Unterricht beim Pro, er hat es gerade andersrum erklärt, mit dem rechtne Bein sich abstoßen und es waren eben keine konstanten Schläge dabei. Langsam zweifle ich nicht nur
an mir, sondern auch am Pro. :|


Lorili hat geschrieben:
Du hast die elemtare Bewegung im Golf damit schon identifiziert. Damit bist du weiter als die meisten Golfer. Ansonsten finde ich die verlinkten Viedeo von reval gut.

Danke. Wobei es sich doch auch komisch anfühlt, wenn der Unterkörper nicht rotiert. Es fühlt sich unvollständig und verkrampft an. Zum Teil wird es ja auch schmerzhaft wenn man unten stehen bleibt und uben richtig aufdreht und durchschwingt. Mir fährt es dabei richtig in den unteren Rücken rein. Ist ja auch logisch, irgendwo hin muss die Kraft ja auch.


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BeitragVerfasst: So 5. Jul 2020, 12:28 
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Registriert: Do 28. Jun 2018, 18:33
Beiträge: 271
Es kommt wohl darauf an welche Schwungmethode dein Pro unterrichtet. In Malaskas Welt schiebt sich im Rückschwung die rechte Hüfte zurück, im Abschwung dann die linke Hüfte (die rechte Hüfte bleibt hinten) und der rechte Fuss rollt nach innen bis sich nach dem Treffmoment die rechte Ferse anhebt. Dies schafft Platz für die Arme.

Die beste Übung für mich ist der L to L Drill: . Das ganze fühlt sich dann leicht und Locker an, der Unterkörper geht mit dem Oberkörper mit.

Auf Malaskas Webseite gibt er bessere, sehr detaillierte Erklärungen dazu: ;)


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BeitragVerfasst: So 5. Jul 2020, 17:08 
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Schau dir mal Michael Wirth unter michaelwirthgolf auf facebook an. Dort findest du kleine Vids aus seinem Grundlagentraining zu genau deinem Problem. Kurzer Rückschwung, max halbe Höhe und dann mit Hüftdrehung die Arme und Schläger nach vorne gestreckt. Funktioniert bestens und gibt dir ein ganz neues Gefühl für den Treffmoment. Mit etwas Übung stellst du fest, dass der Ball alleine dadurch beinahe genauso weit fliegt wie beim vollen Schwung. Noch besser, du besuchst MW im Valley.


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BeitragVerfasst: Do 9. Jul 2020, 13:12 
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Mid Handicapper
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Registriert: So 1. Jul 2018, 14:15
Beiträge: 51
Letzten Sonntag war es dann wieder soweit.

Morgens:
Auf der Range während des Unterrichts, PW bis 7 haben nach der Malaska Methode recht vernünftig funktioniert. 3er Holz noch nicht. Danach bin auch auf unseren Kurzplatz gegangen, hier kommt man mit PW und 9 aus und habe für mich ganz zufriedenstellend gespielt.

Am Abend dann wieder Grande Fiasko. Mit den Kumpels für 9 Loch auf den Platz und dann schön
beim Abschlagen, egal ob Holz oder Eisen, alles verkac*t. Das ist wirklich rein Psychologisch.
Interessanterweise habe ich an Loch 5, ein 160m Par 3 mit Wasser direkt vorm Grün, mit dem 5er Eisen
den Ball ans hintere Ende des Grüns geschlagen und von dort ist ist der Ball dann in einen der hinteren Bunker
gerollt. An Loch 8 dann mit dem gesammelten Frust der vorangegangenen Löcher mit dem 3er Holz,
bolzengerade ~200m carry geschlagen. Zu früh gefreut, der nächste Schlag Richtung Grün ging verloren, da wir
gegen die Abendsonne gespielt haben. Der Ball war unauffindbar. :evil:


reval hat geschrieben:
Es kommt wohl darauf an welche Schwungmethode dein Pro unterrichtet. I

Das zu wissen wäre schön, leider ist Kommunikation nicht unbedingt seine Stärke. Man muss viel aus
der Nase ziehen. Während des Unterrichts bekommt man meist nur Anweisungen welche man befolgen/umsetzen
soll, aber nicht wirklich eine Erklärung weshalb man das tun soll, selbst auf Nachfrage fallen die Erklärungen meist
knapp aus.

Tom_Dalton hat geschrieben:
Schau dir mal Michael Wirth unter michaelwirthgolf auf facebook an.


Vielen Dank, werde ich im Hinterkopf behalten.


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BeitragVerfasst: Do 9. Jul 2020, 13:52 
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AxelF hat geschrieben:
reval hat geschrieben:
Es kommt wohl darauf an welche Schwungmethode dein Pro unterrichtet.

Das zu wissen wäre schön, leider ist Kommunikation nicht unbedingt seine Stärke. Man muss viel aus
der Nase ziehen. Während des Unterrichts bekommt man meist nur Anweisungen welche man befolgen/umsetzen
soll, aber nicht wirklich eine Erklärung weshalb man das tun soll, selbst auf Nachfrage fallen die Erklärungen meist
knapp aus.
Ich bin sicher nicht der einzige, der sagen würde, dass dieser Pro seinen Beruf verfehlt hat. Im Übrigen ist es ja egal, wie die Schwungmethode heißt; wichtiger ist doch, dass du eine Vorstellung davon bekommst, auf welchem Weg du zum Ziel kommen kannst - dass du also die Etappen kennenlernst auf dem Weg zu guten Schlägen. Das aber geht nur, wenn dir das jemand in aller Ausführlichkeit erklärt.


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BeitragVerfasst: Do 9. Jul 2020, 14:10 
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Registriert: Do 28. Jun 2018, 20:38
Beiträge: 389
Zitat:
Danke. Wobei es sich doch auch komisch anfühlt, wenn der Unterkörper nicht rotiert. Es fühlt sich unvollständig und verkrampft an. Zum Teil wird es ja auch schmerzhaft wenn man unten stehen bleibt und uben richtig aufdreht und durchschwingt. Mir fährt es dabei richtig in den unteren Rücken rein. Ist ja auch logisch, irgendwo hin muss die Kraft ja auch.


Hmm, vorab - ich bin kein Pro. Aber das hört sich gefährlich an. Habe ich mir auch über die Jahre angewöhnt und somit fast meinen Rücken ruiniert. Kommt jetzt natürlich auf die Definition von "Unterkörper" an. So wir Du es beschreibst, liest es sich, als ob die Hüfte eben nicht im Schwung rotiert (evtl erst nach dem Treffmoment alibimäßig den hinteren Fuß hochgestellt. oder sogar das Gewicht noch hinten). Mein Gedanke ist die Gürtelschnalle zum Ziel zu bringen, und nicht erst nach dem Treffmoment sondern eben mit dem Abschwung.
Sorry, bin kein Pro und mache mir über meinen Schwung auch nicht so viele Gedanken, deswegen kann ich das nur ungenügend beschreiben. Aber so wie Du das beschrieben hast, liest sich das als ob unten zu viel nicht rotiert und Du Dir den untersten Wirbel ruinierst.


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BeitragVerfasst: Do 9. Jul 2020, 18:48 
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Registriert: So 1. Jul 2018, 14:15
Beiträge: 51
distefano hat geschrieben:
Zitat:
Danke. Wobei es sich doch auch komisch anfühlt, wenn der Unterkörper nicht rotiert. Es fühlt sich unvollständig und verkrampft an. Zum Teil wird es ja auch schmerzhaft wenn man unten stehen bleibt und uben richtig aufdreht und durchschwingt. Mir fährt es dabei richtig in den unteren Rücken rein. Ist ja auch logisch, irgendwo hin muss die Kraft ja auch.


Hmm, vorab - ich bin kein Pro. Aber das hört sich gefährlich an.

Du hast das schon richtig verstanden, unterhalb des Gürtellinie stehe ich wie ne Panzersperre und rotiere den Unterkörper quasi hinterher; gefühlt durch das Schlägerrotation mitgerissen.
Dass das nichts ist, ist mir ja klar. Mir fehlt aber die zündende Idee, das zu ändern. Die Malaska Idee, die linke Hüfte wegzudrehen hat mir ja bei den kleinen
Eisen auf Anhieb geholfen und wiederholbare Schläge beschert. So falsch kann der Weg ja dann nicht sein, wenn ich das gleich im Anschluss so umsetzen konnte.
Ich denke den Weg sollte ich beibehalten und daran üben, dass das ganze flüssiger und synchroner in den Schwung integriert bekomme, was ja bei längeren Schlägern um so wichtiger ist.

P.S. L1 bis L3 sind seit 10 Jahren hinüber, das ändert auch nichts mehr. :cry:

OsCor hat geschrieben:
AxelF hat geschrieben:
reval hat geschrieben:
Es kommt wohl darauf an welche Schwungmethode dein Pro unterrichtet.

Das zu wissen wäre schön, leider ist Kommunikation nicht unbedingt seine Stärke. Man muss viel aus
der Nase ziehen. Während des Unterrichts bekommt man meist nur Anweisungen welche man befolgen/umsetzen
soll, aber nicht wirklich eine Erklärung weshalb man das tun soll, selbst auf Nachfrage fallen die Erklärungen meist
knapp aus.
Ich bin sicher nicht der einzige, der sagen würde, dass dieser Pro seinen Beruf verfehlt hat. Im Übrigen ist es ja egal, wie die Schwungmethode heißt; wichtiger ist doch, dass du eine Vorstellung davon bekommst, auf welchem Weg du zum Ziel kommen kannst - dass du also die Etappen kennenlernst auf dem Weg zu guten Schlägen. Das aber geht nur, wenn dir das jemand in aller Ausführlichkeit erklärt.

Naja, er macht das schon das ein oder andere Jahrzehnt. 2018 und 2019 konnte ich schon viel mitnehmen, aber seit einiger Zeit stagniert es eben gefühlt.
Ich denke das ist auch immer eine Frage der Zielgruppe und des eigenen Anspruchs. Am Sonntag hatte ich einen
Arbeitskollegen mit im Flight, vom Alter ähnlich wie ich und er hat ein Jahr später mit spielen angefangen (anderer Club und anderer Pro).
Er fragte beim Einschlagen auf der Range ganz schockiert, ob ich denn noch immer keinen Driver im Bag hätte.
Wahrheitsgemäß antwortete ich ihm dann, das der Driver zu Hause im Schrank steht und ich ihn derzeit nicht
bräuchte, da ich ihn nicht beherrsche.
Naja, beim Spielen ist mir klar geworden warum er überzeugt ist, das er den Driver spielen kann. Er dreht seine Schultern minimalst auf und winkelt dann die Arme einfach ab. Auf Grund seiner Größe und Armlänge kommt er dann mit dem Driver auch auf ~200m, bei einer Flugkurve wie mit nem PW.
Sorry, aber für meinen Anspruch ans eigene Spiel brauche ich dann das Ding nicht. Das hat nichts mit Golf zu tun.


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