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 Betreff des Beitrags: Re: Der 30m Schlag
BeitragVerfasst: Di 15. Sep 2020, 15:58 
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Ich hatte mal einen Midsize-Griff am Sand Wedge, weil ich damals auf die Schnelle keinen anderen zur Hand hatte. Ich wollte den dann bei Gelegenheit wieder austauschen, aber dazu kam es nie, weil er gut funktioniert hat. Ich habe das Wedge dann mit dem Zehn-Finger-Griff (Baseballgriff) gegriffen und das hat mir für die kleinen Schläge gefühlt viel mehr Kontrolle gegeben. Mein normaler Vardon-Griff fühlte sich bei dem Midsize nicht richtig an.

Als der Midsize durch war, habe ich aber wieder einen normalen Griff montiert, weil ich festgestellt habe, dass die zusätzliche Kontrolle nicht vom Griff (auf dem Wedge) kommt, sondern vom Griff (der Hand). Ich verwende also seit ca. 2-3 Jahren unverändert den Zehn-Finger-Griff für die kleinen Schläge. Oder anders: mein Griff bei den Mini-Schlägen ähnelt dem beim Putten mehr als dem beim vollen Schwung.

Kürzlich habe ich zwar auch bei den vollen Schlägen auf Zehn-Finger umgestellt, aber das hat andere Gründe und ist noch experimentell. Kannst es ja mal probieren, Versuch macht kluch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der 30m Schlag
BeitragVerfasst: Di 15. Sep 2020, 16:26 
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Hehehe, den Baseballgriff beim Pitchen habe ich schon durch.
Hat leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der 30m Schlag
BeitragVerfasst: Di 15. Sep 2020, 18:55 
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Mir geht es so um die Dinger wenn man noch 30,40 oder 50m zur Fahne hat und der Ball den größten Teil davon in der Luft sein soll.
Eher der klassische Pitch, oder?

Also wenn Vorschlag a) nicht akzeptabel ist. Dann würde ich Vorschlag b) testen. Ich meine das völlig ernst. Es geht daraum den Ball auf das Grün zu bekommen und aus einem Doppelbogey ein Bogey zu machen. Einen Versuch ist es wert und der Aufwand ist gering.

Viel Erfolg.

Lorili


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 Betreff des Beitrags: Re: Der 30m Schlag
BeitragVerfasst: Di 15. Sep 2020, 19:03 
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Mein 60 Grad Wedge geht bei einem vollem Schwung 85m.
Das wird mit 62 oder 64 nicht viel weniger sein.
Morgen Abend gehe ich eine Runde und probiere mal ein paar von den Dingen aus.
Die Trockenübungen im Wohnzimmer sind vielversprechend....


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 Betreff des Beitrags: Re: Der 30m Schlag
BeitragVerfasst: Di 15. Sep 2020, 21:43 
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Einen hab ich noch :D . Frei nach Michael Wirth: linken Fuß leicht zurück ziehen und etwas öffnen. SW Schlägerblatt öffnen und vollen Schwung. Wichtig, unbedingt den Boden im Durchschwung „bürsten“. Offenes Schlägerblatt und Geschwindigkeit richten sich nach der Entfernung zur Fahne. Ball geht bei diesem Schwung hoch und bleibt mit wenig Roll liegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der 30m Schlag
BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2020, 07:20 
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Den mache ich öfters mal.
Problem: Je mehr ich öffne, desto höher die Gefahr eines Sockets.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der 30m Schlag
BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2020, 09:02 
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Bei mir ist es eher der getoppte Schlag. In beiden Fällen gilt: durchziehen, also den Boden ganz deutlich bürsten. Wer hier zuckt oder zögert, verliert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der 30m Schlag
BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2020, 11:32 
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Na dann viel Glück beim Bürsten für jemanden mit Borderline Yips :)

Wenn man beim Bürsten zu früh in den Boden kommt, dann prallt der Schläger ab und man trifft mit der Kante oder wenn der Boden weich ist, dann bleibt man hängen. Ich denke je weniger Loft desto sicherer - denn dann wird der Unterschied zwischen einem gut getroffenen Ball und einem getoppten Ball nicht mehr so groß. Man hat ja eh einen flacheren Schlag geplant. Um die Wahrscheinlichkeit des Steckenbleibens zu minimieren taugt eine flache Schwungbahn - egal wieviel Loft man in der Hand hat. Nur die Gefahr des Toppens steigt dann wieder, daher also so wenig Loft wie möglich.

Das ist natürlich eine etwas bizarre Empfehlung auf die Frage wie der hohe 30m Schlag mit wenig Roll gespielt werden soll. Im Prinzip lautet die Antwort: spiele diesen Schlag nicht. Das mag wenig hilfreich klingen, wenn man nunmal beschlossen hat, dass dieser Schlag ein paar Mal jede Runde nötig ist. Aber man kann das auch andersrum sehen:

Wenn der flache Schlag oder Putt von außerhalb vom Spieler gut beherrscht würde, dann käme er selber auf die Idee diesen Schlag auch in "knappen" Situationen anzuwenden. Er würde sicherlich die Hälfte der hohen Schläge jede Runde sparen können. Nur, wenn er diesen Schlag nicht sicher im Repertoire hat, dann ersetzt er Not durch Elend und das bringt dann auch nicht weiter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der 30m Schlag
BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2020, 11:59 
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Also ich würde mein golferisches Können auch schon als fortgeschritten bezeichnen, aber an den 30m Flopshot traue ich mich nur wenn der Ball ein wenig höher liegt, wie zb im first cut und ich nur Gefahr laufe den Ball zu weich zu spielen. Denn sonst fliegt der Ball anstatt 20m 100m.
Und ich kann sonst mein LW sehr gut bedienen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der 30m Schlag
BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2020, 13:28 
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Merkwürdigerweise gehen bei mir Flops mit vollem Schwung und 10m Länge bei 10m Höhe und weit geöffnetem 60° Wedge verhältnismäßig gut. Ich behaupte mal jeder zweite gelingt.
Der Ball darf natürlich nicht kahl liegen, aber normale Fairwaylage reicht.
Wobei eine 50% Quote mit anschließendem Putt aus möglicherweise 5m natürlich nicht das Ziel sein kann....
Die Dinger mache ich nur aus Not, z.B. wenn ich über den Bunker muss und die Fahne kurz gesteckt ist.
Danach folgt fast immer ein Zweiputt.
Es sei denn der Schlag misslingt, dann folgt fast immer eine Katastrophe.... :mrgreen:


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