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BeitragVerfasst: So 5. Jul 2020, 08:21 
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Mid Handicapper
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Registriert: So 22. Jul 2018, 08:04
Beiträge: 54
Tja, ich weiß nicht, ob es das Ziel eines Wochendgolfers sein sollte, die PW 130 Meter zu schlagen.
Carlito, was du schreibst ist mir zu technisch und zu sehr für Sratchgolfer geschrieben (die das aber sowieso können). Uns fehlt dafür die Flexibilität und die notwendige SKG.
Meiner Meinung nach ist es wichtiger am eigenen Spiel zu arbeiten und nicht an der Technik.
Und übrigens:
Eine niedrige rate of closure ist nicht per se besser. Die roc hängt einfach davon ab, wie du released
(siehe den Thread über das Release)

_________________
let go and play the game


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BeitragVerfasst: So 5. Jul 2020, 11:12 
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Single Handicapper
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Beiträge: 337
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Carlito hat geschrieben:

Ziel sollte es sein dass Schlägerblatt konstant an den Ball zu bringen. Ich brauche also eine Technik die kleine Fehler selbst korrigiert, sonst bin ich extrem von einem guten Timing abhängig und das kann mehr als frustrierend sein.
Ich habe auf einem engen Par 3 die Bälle jahrelang nach rechts und danach ein paar Jahre nach links weggeschossen.
Ein Video von Monte Scheinblum (schätzungsweise 2016) hat mir dann die Augen geöffnet. Die linke Hand schließt das Schlägerblatt die rechte öffnet es. Es sind also zwei Kräfte die in der Treffphase gegeneinander arbeiten und das Schlägerblatt stabilisieren.
Der Amateur hat zu 95% ein Schlägerblatt welches sich zum Ball hin öffnet und dann meist unkontrolliert geschlossen wird. Je nach Ballflug lasst sich die Stellung im Treffpunkt ableiten. Meist offen und dadurch auch mehr dynamischer Loft. Wird man besser schließt man zu viel, zu schnell und haut die Bälle links weg.


Du beschreibst hervorragend, welche Phasen ich durchgemacht habe. vom Slice zum hook. Als mir einen Trainer dann mal richtig erklärt hat, dass ich die Hände im Treffmoment durch Rollen muss, habe ich endlich auch mal die linke Seite des Golfplatzes kennengelernt.


Zitat:
Fazit: Das Schlägerblatt muss möglichst stabil bleiben egal wieviel Power ich in den Schlag lege. "Deloften" hat den großen Vorteil das ich versuche das Schlägerblatt schon weit vor dem Treffen moderat zu schließen (linkes Handgelenk flat/bowed). Die rechte Hand darf auf keine Fall den Schläger vor dem Treffen schließen. Sie hält eigentlich nur dagegen (re. Handgelenk im Treffen noch leicht dorsal) und verhindert ein unkontrolliertes Schließen der linken Hand.

Mit dieser Technik kann jeder von uns ein PW locker auf 130 m schlagen ;)


Für mich bedeutet das, dass die rechte Hand im Schwung absolut inaktiv sein sollte. Die linke Hand bestimmt, wie weit das Schlägerblatt sich bewegt. Ich weiß nicht, ob die Trainer die Informationen immer nur häppchenweise weitergeben. Oder es sind zu viele Informationen und ich habe über die Jahre die Hälfte wieder vergessen. Aber letzte Woche erzählte mir der Trainer, das die Spitze des Schlägerblattes im oberen punkt zum ZIEL zeigen muss.
Das sollte auch für Wochenend Golfer möglich sein, dies zu kontrollieren. Denn dort oben entscheidet sich schon dabei BALLFlug.

Und vor allem soll der geschwungen werden und nicht geschlagen. Easy und effortless!


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BeitragVerfasst: So 5. Jul 2020, 18:19 
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Zitat:
Diese Struktur sollte man bis in die delivery-position halten können


Theoretisch richtig, aber praktisch für 98% der Amateure, also uns, nicht umsetzbar. Wie lange dauert ein Golfschwung? Und wie soll ich in der kurzen Sequenz nun auch noch irgendwas bewusst steuern?

Zitat:
Für mich bedeutet das, dass die rechte Hand im Schwung absolut inaktiv sein sollte


Warum? Ich bin Rechtshänder und habe bei sämtlichen Ballsportarten (Handball, Tischtennis, Tennis, Squash) die Bewegung mit der rechten Hand ausgeführt. Warum soll das beim Golfen anders sein? Und jetzt soll auf einmal die linke Hand, die nie dafür trainiert wurde, an der Aktion beteiligt werden? Die einfachste Beschleunigung kommt durch Beugen und Strecken der rechten Hand, also kann sie auch den Schläger bewegen und führen.


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BeitragVerfasst: So 5. Jul 2020, 18:27 
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Tom_Dalton hat geschrieben:

Zitat:
Für mich bedeutet das, dass die rechte Hand im Schwung absolut inaktiv sein sollte


Warum? Ich bin Rechtshänder und habe bei sämtlichen Ballsportarten (Handball, Tischtennis, Tennis, Squash) die Bewegung mit der rechten Hand ausgeführt. Warum soll das beim Golfen anders sein? Und jetzt soll auf einmal die linke Hand, die nie dafür trainiert wurde, an der Aktion beteiligt werden? Die einfachste Beschleunigung kommt durch Beugen und Strecken der rechten Hand, also kann sie auch den Schläger bewegen und führen.


Tja, so hat jeder seine eigene Vorstellung vom Schwung.

Ich habe die selben Sportarten mit rechts ausgeführt. Aber hier ist rechts nunmal die hintere Hand und für mich links eher die Führhand.

Nimm mal ein Wedge in die linke Hand und mach Schläge einarmig.
Du wirst gute Treffer haben.

Mit einhändig rechts ist es schwieriger.


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BeitragVerfasst: So 5. Jul 2020, 19:28 
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Dafür bekommst Du mit rechts einhändig mehr Schlägerkopfgeschwindigkeit (als Rechtshänder).


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BeitragVerfasst: So 5. Jul 2020, 19:42 
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Zitat:
Nimm mal ein Wedge in die linke Hand und mach Schläge einarmig.


Habe wir vor vielen Jahren schon im Mannschaftstraining ausprobiert. Überwiegend wurden einarmig mit rechts bessere Ergebnisse erzielt, mit links kam nur einer zurecht.


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BeitragVerfasst: So 5. Jul 2020, 20:50 
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Das ist ja interessant. Nun bin ich zwar Rechtshänder aber einige Tätigkeiten im Haushalt und beim Handwerken kann ich auch mit links machen. vielleicht fällt es mir deshalb leichter bzw richtet sich mein Schwung Gedanke deshalb eher auf die linke Hand aus.


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BeitragVerfasst: So 5. Jul 2020, 20:54 
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ulim hat geschrieben:
Dafür bekommst Du mit rechts einhändig mehr Schlägerkopfgeschwindigkeit (als Rechtshänder).


Ist das wirklich so? Mit Links kannst du in Zielrichtung doch wesentlich weiter durch schwingen
mit dem rechten Arm bremst es doch viel früher.

Und was nützt die Geschwindigkeit, wenn der Treffmoment dadurch schlecht ist?

Immer davon ausgehen, dass links die Führungshand ist


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BeitragVerfasst: So 5. Jul 2020, 21:05 
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Beiträge: 125
Gute Diskussion....
In GolfWRX Faden wird die Wichtigkeit der rechten Seite explizit unterstrichen. Aber jeder spürt es anders und ist dann eher auf diese Seite fixiert. Ob ich die korrekte Bewegung der Hände über links oder rechts wahrnehme ist eigentlich egal.

Tom, ja die Zeit zum aktiven Steuern ist zu kurz. Deshalb macht man es ja auch im Rückschwung bzw. Übergang.

Ich hab es im GolfWRX schon geschrieben..... das Wichtigste ist Lag pressure... Lag ist kein Winkel sondern Druck.
Man spürt das Gewicht des Schlägerkopfs in den Händen.
Ich spüre momentan alles im linken Daumen. Aber es kann sich auch in die rechte Handinnenfläche verschieben.
Am Ballflug sollte man herausfinden was man braucht.


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BeitragVerfasst: So 5. Jul 2020, 21:10 
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Registriert: Fr 29. Jun 2018, 19:09
Beiträge: 277
Zitat:
weiter durch schwingen


Das sieht gut aus, hat aber nicht unbedingt etwas mit der Beschleunigung zu tun. Meine Zweifel sind, dass ich beide Hände gleichzeitig steuern kann. Und deshalb sollte man der dominanten Hand vertrauen. Dürfte bei Rechtshändern überwiegend die rechte sein. Auch wenn es Ausnahmen wie Mickelson und Stenson gibt.


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