Golf Swing Kinematics

Hier können Technik und Training diskutiert werden.

Re: Golf Swing Kinematics

Beitragvon wolfi » Do 10. Jan 2019, 19:20

Mein Pro ist übrigens von dem Japaner so begeistert, das er dessen Programm (etwa 70 Dollar) durchziehen wird.
Nach 10 Tagen Training "pointing" im Urlaub über Weihnachten sind seine Drives 20 Yard länger !!!
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Re: Golf Swing Kinematics

Beitragvon wolfi » Do 10. Jan 2019, 20:37

Wie ihr in dem Video seht, kommt es beim "pointing" darauf an schnell dem Schaft nach unten zu bewegen, je schneller umsomehr Schlägerkopfgeschwindigkeit wird man erzielen.
Bitte NICHT das Handgelenk entwinkeln!!!
Zuhause kann man das sehr gut mit einem "escrima stick" üben. Escrima ist ein philippinischer Kampfsport mit Bambusstöcken.
Hier ein sehr guter Stick, den man u.a. bei amazon kaufen kann:

https://www.amazon.de/DEPICE-Premium-ungesch%C3%A4lt-Ledergriff-w-erl/dp/B01BHVYNLM/ref=sr_1_24?ie=UTF8&qid=1547148612&sr=8-24
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Re: Golf Swing Kinematics

Beitragvon ulim » Do 10. Jan 2019, 23:58

Wahrscheinlich hast Du Dich da nur etwas unglücklich ausgedrückt, aber so wie es da steht hört es sich nach altem Wein in neuen Schläuchen an. Je schneller man den Schläger nach unten bringt, desto weiter schlägt man und wenn man später entwinkelt, dann beschleunigt der Schläger noch mehr - dafür musste doch jetzt nicht ein Japaner kommen :)

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Re: Golf Swing Kinematics

Beitragvon wolfi » Fr 11. Jan 2019, 09:08

Okay Ulrich, ich habe nicht noch einmal darauf hingewiesen, wo man den Schläger hinbewegen muss,
das sieht man ja im Video.
Aber das ist natürlich der entscheidende Punkt, der glaube ich, vielen neu ist.

Aber wenn du das so gut kannst wie der Japaner, dann ziehe ich vor dir meinen Hut, mein lieber Ulim.

Der escrima-stick ist eine gute und preiswerte Lösung für das Training zum "pointing"
Die beste Lösung ist von Kramski, aber wie alles von Kramski nicht gerade billig (135€ bis 165€ , je nach Anbieter)

https://www.kramski-putter.de/fileadmin/content/Dokumente/broschueren/Swing-Trainer-Hole-in-One-Flyer.pdf
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Re: Golf Swing Kinematics

Beitragvon ulim » Fr 11. Jan 2019, 23:29

Ich sehe da einen ganz normalen Golfschwung wie er schon seit Jahrzehnten fast überall gelehrt wird und einen interessanten Drill, den ich noch nicht kannte. Beides hat allerdings wenig miteinander zu tun. Der Bewegungsablauf ist schon sehr unterschiedlich.

Eine kinematische (Fadentitel) Beschreibung des Golfschwungs wäre eine rein geometrische Darstellung ohne jede Berücksichtigung von Kraft oder Energie. Insofern verbietet sich an dieser Stelle schon per Definition jegliche Aussage zu Schlagweiten.

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Re: Golf Swing Kinematics

Beitragvon wolfi » Sa 12. Jan 2019, 08:54

ulim hat geschrieben:Ich sehe da einen ganz normalen Golfschwung wie er schon seit Jahrzehnten fast überall gelehrt wird und einen interessanten Drill, den ich noch nicht kannte. Beides hat allerdings wenig miteinander zu tun. Der Bewegungsablauf ist schon sehr unterschiedlich.

Eine kinematische (Fadentitel) Beschreibung des Golfschwungs wäre eine rein geometrische Darstellung ohne jede Berücksichtigung von Kraft oder Energie. Insofern verbietet sich an dieser Stelle schon per Definition jegliche Aussage zu Schlagweiten.

Ulrich


In einem Punkt hast du recht: der Japaner müsste von "Kinetic" nicht von "Kinematic" sprechen...
Ansonsten kann ich dir nicht folgen. Das ist kein Drill, der nichts mit dem Golfschwung zu tun hat! Sondern da muss der Schläger im Downswing hin.
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Re: Golf Swing Kinematics

Beitragvon Tom_Dalton » So 13. Jan 2019, 17:57

Die beste Lösung ist von Kramski


Dieser Stick dient dazu Muskeln und Geschwindigkeit zu entwickeln. Das sollte mE aber der zweite Schritt sein. Zunächst geht es darum, den Rhythmus zwischen Downswing und Drehung zu finden. Habe es letztes Jahr mit Michael Wirth trainiert. Angefangen mit einem halben Schwung. Gibt hier schon ein neues Gefühl im Treffmoment und der Ball gewinnt von alleine an Länge. Gab für mich zudem eine neue Erkenntnis bezüglich dem „Überrollen“der Hände. Mein Pro hätte mir vor Jahren schon mal die Position der Hände erklärt, hab’s damals nicht verstanden. Aber jetzt :D Die Länge sollte nachrangig sein, für mich war es ein tolles Erlebnis wie gerade der Ball geflogen ist. Bin auf die neue Saison gespannt.
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Re: Golf Swing Kinematics

Beitragvon wolfi » So 13. Jan 2019, 18:59

Zunächst geht es darum, den Rhythmus zwischen Downswing und Drehung zu finden


Tom, da hast du völlig recht. aber wenn du das im Griff hast, musst du lernen, den Schläger schnell zu bewegen,
und dafür helfen die Sticks sehr, egal ob Escrima- oder Kramski-Lösung.
Ich benutze beide, weil man beim Kramski-Stick die nötige Geschwindigkeit einstellen kann.

Habe übrigens beim Training eine interessante Erfahrung gemacht:
Wenn man nur mit dem dominanten Arm schlägt (bei euch Rechtshändern also rechts) geht das am Anfand viel einfacher,
als wenn man mit beiden Händen am Stick nach unten schlägt, also üben, üben, üben...
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Re: Golf Swing Kinematics

Beitragvon Carlito » Mo 14. Jan 2019, 07:56

Hallo Wolfi,
wolfi hat geschrieben:.... ich habe nicht noch einmal darauf hingewiesen, wo man den Schläger hinbewegen muss,
das sieht man ja im Video.
Aber das ist natürlich der entscheidende Punkt, der glaube ich, vielen neu ist.

könntest du es etwas näher beschreiben. Lässt man den Schläger fallen?
Und wie weiß man ob man es richtig gemacht hat?

Danke
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Re: Golf Swing Kinematics

Beitragvon wolfi » Mo 14. Jan 2019, 12:53

Carlito, wir sprechen über den Downswing. Der Schläger wird also nicht fallengelassen,
sondern du beschleunigst ihn mit deinen Armen. Dabei schlägst du an deiner rechten Hüfte vorbei.
Wenn du anfängst zu üben, geht das mit dem rechten Arm allein viel besser, der linke Arm stört.
Daher ist es gar nicht so einfach mit beiden Armen am Schläger an der Hüfte vorbei schnell nach unten zu hauen.
Und dabei rotierst du deinen Körper, das ist alles!
Ganz wichtig: Die Handgelenke dürfen nicht entwinkelt werden, die Kraft soll ja in Längsrichtung des Schaftes wirken.
Das Entwinkeln passiert passiv durch die Trägheit des Schlägers, da musst du bewusst nichts machen!
Das schwierige ist das Timing zwischen "nach unten hauen" und Körperrotation, da hat Tom ja schon darauf hingewiesen.
Am Anfang wirst du sicherlich Schläge haben, wo die Rotation zu spät kommt,
d.h. du spielst wunderschön gerade und lang nach rechts raus.
Betrachte das ganze nicht als Drill oder Übung, sondern als Experiment etwas im Schwung zu ändern.
Viel Spaß und Erfolg!
Melde dich, wenn dein Eisen 7 höher und mindestens 5 Meter weiter fliegt als mit deinem alten Schwung :)
Dann hast du auch alles richtig gemacht :lol:
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