• Kolumbien – Das unbekannte Golfparadies

    Kolumbien war für Ausländer bis Anfang dieses Jahrtausends kaum bereisbar. Bewaffnete Gruppen kontrollierten große Teile des Landes, und selbst die Bewohner der Hauptstadt Bogotá konnten kaum aus der Stadt herausreisen.

    Seit 2015 boomt der Tourismus, und 2016 wurde ein Friedensvertrag mit der FARC unterzeichnet. Heute kann man nahezu das gesamte Land bereisen, und 2023 besuchten bereits über 5 Millionen Ausländer Kolumbien.

    Kolumbien bietet rund 50 Golfplätze, die meist in exklusiven Country Clubs liegen. Diese Clubs bieten nicht nur erstklassige Golfplätze, sondern auch Schwimmbäder, Fitnessräume, Tennisplätze, teilweise künstliche Seen für Wassersport und Reitanlagen. Die Qualität der Golfplätze ist beeindruckend: Dino Canepa vom Swiss Golf schrieb, dass die Fairways im Country Club Bogotá die Qualität europäischer Greens erreichen. El Rincón gehörte in den 80er Jahren zu den 50 besten Golfplätzen der Welt.

    Geografisch sucht das Land ebenfalls seinesgleichen. Von der Karibik zum Pazifik sowie Andenketten, findet man fast alle Klimazonen. Man kann in einer Woche daher auf über 3,000 Metern über dem Meer auf dem zweithöchsten Golfplatz der Welt spielen, dann zwischen den Kaffeeplantagen, dann weiter zum Pazifik und schließlich an der Karibik die letzten Bälle schlagen und ab zum Strand.

    Die besten Golfdestinationen in Kolumbien sind Bogotá, das Kaffeedreieck, Cali, Medellín, Bucaramanga und Cartagena. Dank der geografischen Lage kann in Kolumbien das ganze Jahr über Golf gespielt werden, da die Temperaturen immer konstant sind.

    Mein Name ist Frank, ich bin Schweizer und lebe seit 2015 in Bogotá. Als erster Golfanbieter in Kolumbien stehe ich gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.

    Beste Grüße, Frank

  • Interessant, es wäre komplett nicht auf meinem Radar.

    wenn ich an Südamerika denke, dann kommen mir zu Kolumbien nur Medellin und die Kokain Produktion, Samba in Rio, Unterschlupf für international gesuchte Verbrecher in Paraguay und politische Probleme in Venezuela in den Sinn.

    Wie sieht es mit der Sprache aus? ich spreche zwar Spanisch, aber mein Englisch ist deutlich besser.

    Aber in Mexico z.B. war es extrem hilfreich, sich sofort als Nicht-Amerikaner vorzustellen... dafür hilft fliessendes Englisch nicht wirklich.

  • Die Vorurteile in Kolumbien bestehen nach wie vor und die Kokainproduktion ist hoch. Aufgrund des Preiszerfalls und des Fentanyls liegen inzwischen jedoch ganze Felder in Kolumbien brach. Man fokussiert sich inzwischen mehr und mehr auf den Tourismus. Medellin ist ok, jedoch nicht die interessanteste Destination in Kolumbien.

    Die Kolumbianer lieben Ausländer, Englisch ist aber nach wie vor nicht sehr verbreitet. Wenn Du nur ein bisschen Spanisch sprichst, kein Problem. Die Kolumbianer werden dich lieben.

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