Corona

  • Die richtig Alten (auch die, die nicht in einem Heim sind) muss man schon deshalb schützen weil sie oftmals schon ein

    bisschen tüdelig sind und deshalb noch mehr gefährdet sind.

    Kleine Kinder sind kaum zu schützen, wenn man sie nicht Zuhause wegsperrt und damit einen anderen, wenn nicht noch größeren Schaden in Kauf nimmt.

    Deshalb sollten zumindest Kitas und Grundschulen wieder öffnen, aber Erzieher und Lehrer impfen. (die haben für mich eine höhere Priorität als ein

    Bürgermeister oder Landrat!) Die Eltern kleinerer Kinder gehören regelmäßig getestet.

  • Das ändert doch nichts an der Tatsache, dass es auch genügend schwere Verläufe bei Jüngeren gibt

    Niemand sagt dass sich jemand absichtlich infizieren soll.

    Die jüngeren sollen sich schützen. Dafür kann man Regeln erlassen.

    Diejenigen die sich trotzdem infizieren können auf einen milden Verlauf hoffen.

    Wenn nicht, dann Pech gehabt und selber Schuld.

  • Theoretisch könnte man die Reste an Altenheime verteilen, praktisch wird natürlich der Bürgermeister um Rat gefragt. Sachen gibt's... :thumbdown:

    Nochmal, ich hatte es ja ein paar Seiten vorher schon mal geschrieben:

    Der Biontech-Impfstoff muß - da er sehr temperaturempfindlich ist - nach der Vorbereitung an Ort und Stelle verimpft werden. Da ist nix mit Reste verteilen.

    Mir ist ein Fall bekannt, da hat man das nahegelegene Polizeirevier und die Feuerwache zum Pflegeheim bestellt, um nichts entsorgen zu müssen.

    Was ist daran bitte falsch? Ich halte das für einen sorgsamen Umgang mit der knappen Ressource Impfstoff.

    Durchschnittlich alle 11 Minuten verfehlt ein Golfer das Grün. Kein Problem für mich, ich parchippe jetzt.

  • Nochmal, ich hatte es ja ein paar Seiten vorher schon mal geschrieben:

    Der Biontech-Impfstoff muß - da er sehr temperaturempfindlich ist - nach der Vorbereitung an Ort und Stelle verimpft werden. Da ist nix mit Reste verteilen.

    Mir ist ein Fall bekannt, da hat man das nahegelegene Polizeirevier und die Feuerwache zum Pflegeheim bestellt, um nichts entsorgen zu müssen.

    Was ist daran bitte falsch? Ich halte das für einen sorgsamen Umgang mit der knappen Ressource Impfstoff.

    Da ist erst mal gar nichts dran falsch. Man könnte aber auch rüstige Senioren die erst zu einem späteren Zeitpunkt einen Impftermin haben und die in der Nähe eines Altenheim wohnen wo geimpft wird, bitten sich an diesem Tag bereit zu halten, und wenn absehbar ist das Impfstoff übrig bleibt sie dorthin bitten damit man die

    priorisierte Altersgruppe schneller durch hat. Aber ich habe gelernt, dass dies zu organisieren in unserem Land nicht möglich ist, da zu kompliziert.

    Die Pandemie legt es brutal offen, in Deutschland kann offensichtlich nur verwaltet werden, etwas Organisation mit Kreativität ist zu viel verlangt und überfordert

    scheinbar alles was im öffentlichen Dienst angesiedelt ist.

  • Die Pandemie legt es brutal offen, in Deutschland kann offensichtlich nur verwaltet werden, etwas Organisation mit Kreativität ist zu viel verlangt und überfordert

    scheinbar alles was im öffentlichen Dienst angesiedelt ist.

    Ja, auch wer´s nicht in dieser Intensität wahrhaben wollte, kriegt das jetzt eingebleut. Das tut richtig weh.

  • Hab es mal kopiert, da der Artikel aus der RP nur kostenpflichtig lesbar wäre:


    Analyse Düsseldorf Zu wenig Impfstoff, schleppende Auszahlung der Wirtschaftshilfen und überforderte Gesundheitsämter – nach dem Erfolg beim ersten Lockdown im Frühjahr zeigt Deutschland im Kampf gegen die Pandemie nun unerwartete Schwächen. rucken

    Von Martin Kessler

    Das Drama um die Softwarelösung Sormas ist bezeichnend für den deutschen Kampf gegen das Coronavirus. Mit Fördergeldern der Bundesregierung hatte das renommierte Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung ein Computerprogramm entwickelt, um Kontakte von Infizierten digital schneller nachverfolgen zu können. Doch weil einige Funktionen fehlten und niemand das Vorgehen auf Bundesebene koordinierte, kümmerten sich die Städte und Landkreise größtenteils unabhängig von einander um eigene Lösungen. Bis heute gibt es einen Flickenteppich von Systemen, von der Excel-Tabelle bis zur eigens entwickelten Software. Sormas wird erst jetzt – ausgerechnet in der schwierigsten Phase des zweiten Lockdowns – auf Druck von Bund und Ländern als Systeme Behörden eingefügt. Im Sommer 2020 wäre mehr Zeit für die Umstellung gewesen. Ein klarer Planungsfehler.

    Es ist nicht der einzige in dieser Pandemie. Nachdem die Behörden der Länder in Übereinstimmung mit der Bundesregierung Mitte März konsequent auf Krisenmanagement umschalteten und die Zahl der Infektionen rasch nach unten brachten, geht im zweiten Lockdown so ziemlich alles daneben, was an Pannen möglich ist. Erst rafften sich die Ministerpräsidenten trotz der Warnung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nur zu halbherzigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens auf, dann vergaßen sie vor lauter Lockdown, den Aufbau einer Testinfrastruktur oder eine ausreichende Vorbereitung auf die größte Impfaktion der Geschichte zu organisieren. Als klar wurde, dass der Impfstoff, der in Rekordzeit entwickelt wurde, viel zu knapp war und zu spät bestellt wurde, geriet das Krisenmanagement vollends ins Schleudern.

    Natürlich stellt die Bekämpfung der Pandemie, der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg, die Verantwortlichen vor äußerst schwierige Aufgaben. Doch während sich Deutschland sonst gerade in solchen Situationen schnell auf veränderte Umstände einstellen kann, wie etwa in der Finanzkrise oder beim ersten Lockdown, fällt es jetzt im Vergleich zu anderen Ländern deutlich zurück.

    Noch immer ist nicht restlos geklärt, warum die EU-Kommission ausgerechnet mit dem in Deutschland beheimateten Impfentwickler Biontech erst im November zu einem Abschluss kam und dabei nur eine vergleichsweise geringe Menge von 200 Millionen Impfdosen orderte, obwohl die doppelte Lieferung möglich gewesen wäre. Der verwunderte Kommentar von Biontech-Gründer Ugur Sahin (“Offenbar herrschte der Eindruck: Wir kriegen genug, es wird alles nicht so schlimm.“) über die auch von Deutschland unterstützte Zögerlichkeit zeigt, wie sehr sich in Brüssel und Berlin die Verantwortlichen bei entscheidenden Fragen verkalkuliert haben. „Vor dem Hintergrund, dass Lockdowns extrem teuer sind, hätte man wohl bei den Verhandlungen zu den Impfstoffen im Sommer 2020 mehr Risikobereitschaft zeigen sollen“, findet der Chef des RWI-Instituts für Wirtschaftsforschung, Christoph Schmidt. „Außerdem hätte man auch bereit sein sollen, höhere Preise zu akzeptieren, wenn dadurch eine höhere Priorisierung der EU-Lieferungen ermöglicht worden wäre.“

    Hätte, hätte. Die Bundesregierung und die EU-Kommission bemühen sich jetzt hektisch, den Fehler wiedergutzumachen. Von Biontech sollen jetzt insgesamt 600 Millionen Dosen kommen, mit dem amerikanischen Impfstoffhersteller Moderna hat Brüssel noch einen Vertrag über weitere 300 Millionen Dosen abgeschlossen. Doch die Menschen müssen erst einmal warten, auch die notwendige Ausweitung der Produktionskapazitäten wurde sowohl in Brüssel wie in Berlin schlicht vergessen.

    Den Gipfel der Planlosigkeit erreichten die Verantwortlichen, als es nicht einmal gelang, die wegen ihres Alters bevorzugten Gruppen mit Terminen zu versorgen. Auch hier brachen die Softwaresysteme vielerorts unter dem Andrang zusammen, obwohl gerade bei privaten Konzertveranstaltern jede Menge Know-how verfügbar gewesen wäre. Die Behörden und Institutionen, in Nordrhein-Westfalen etwa die Kassenärztlichen Vereinigungen, hatten entweder unzureichende Systeme oder es fehlte an der möglichen Aufrüstung.

    Ein besonderes Trauerspiel boten auch die meist staatlichen Bildungseinrichtungen. Gelang es wenigstens den Universitäten, einen Teil der Lehre und der Prüfungen unter Corona-Bedingungen zu bewerkstelligen, versagte das Schulsystem flächendeckend. Die mangelnde Digitalisierung der Bildungsstätten, aber auch die Weigerung vieler Lehrkräfte, sich mit Fernunterricht ernsthaft auseinanderzusetzen, ließen die Schulsituation im Lockdown zu einem Desaster werden. Schon jetzt fürchten Bildungsexperten, dass die Generation Corona gegenüber anderen Altersgruppen auf dem Arbeitsmarkt deutlich benachteiligt ist. Die Pandemie hat die organisatorische Schwäche des deutschen Schulsystems eindrücklich aufgedeckt. Die skandinavischen, ostasiatischen und angelächsische Länder wie Neuseeland, Kanada oder Australien schlugen sich weit besser.

    Von Anfang an sorgten sich die Bundesregierung und die Länder vor allem darum, dass ausreichend Geld für die Pandemiebekämpfung eingesetzt wird. 750 Milliarden Euro wurden in einem Kraftakt in die EU gepumpt, Länder wie Spanien und Italien schaffen es aber nicht, für die zur Verfügung gestellten Mittel auch nur geeignete Programme aufzulegen. In Rom kam es gar zu einer Regierungskrise mit einem neuen Ministerpräsidenten, immerhin dem früheren Präsidenten der Europäischen Zentralbank. Auch in Deutschland wurde mit Bazooka und „Wumms“ ein Konjunkturpaket in der gigantischen Größenordnung von 140 Milliarden Euro aufgelegt. Gleichzeitig gelang es nur, 3,2 Milliarden der insgesamt 15 Milliarden Euro Novemberhilfen bis Mitte Februar auszubezahlen. Folge: Gerade kleinen Unternehmen und Gastronomen geht das Geld aus, sie müssen ihre Geschäfte schließen, obwohl die Pandemie eine höhere Gewalt darstellt und eigentlich vom Staat versichert ist. Erst am Montag beklagte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft, dass von den für 2021 vorgesehenen Hilfen für Unternehmen von 39,5 Milliarden bis jetzt gerade einmal fünf Milliarden abgeflossen sind. Wirtschaftsprofessor Schmidt, bis 2020 Chef der fünf Weisen, beschreibt die Folgen: „Man kann angesichts der Verzögerungen bei der Auszahlung durchaus verstehen, dass nun der Unmut mit fortschreitender Dauer des zweiten Lockdowns steigt.“ Er gibt deshalb den Rat, „einfachere Wege zur Stützung der betroffenen Unternehmen zu wählen“, etwa noch stärker ausgeweitete Verlustrückträge.

    Die Deutschen erkennen sich selbst nicht wieder. Ihr Nimbus als Organisations- und Effizienzweltmeister ist in der Corona-Krise teilweise verloren gegangen. Zu inflexibel, zu altmodisch, zu behäbig. Als im zweiten Lockdown Alternativen zur Holzhammermethode der völligen Schließung von Geschäften, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Kitas und Schulen gefragt waren, herrschte Fehlanzeige. Länder wie Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate, Großbritannien und die USA konnten schneller impfen und verhandeln schon über einen corona-freien Austausch von Tourismus und Warenlieferungen. Österreich hat eine App entwickelt, in die Bewohner die Ergebnisse von Schnelltests und Selbsttests eingeben und sich freitesten können. Eingeschlossen ist darin auch ein elektronischer Impfpass, der es dem Inhaber erlaubt, wieder Restaurants, Museen oder Einkaufsläden zu besuchen. Dass der Alpenstaat mit seinen 8,8 Millionen Einwohnern genauso viel testet wie die zehn Mal größere Bundesrepublik passt da nur zu gut ins Bild.

    Doch es bringt wenig, nur zurückzuschauen. Die Industrie macht vor, wie es besser geht. Mit Schnelltests, Hygienekonzepten und Anti-Corona-Maßnahmen ist es den Herstellern gelungen, im Dezember schon wieder fast den Produktionsumfang von 2019 zu erreichen. Auch in zahlreichen Dienstleistungsunternehmen wird viel über mehr Resilienz gegen die Pandemie nachgedacht – durch lizenzierte Lüftungssysteme, elektronische Abstandshalter oder Schnelltestverfahren. Selbst in der Verwaltung ist nicht alles schlecht. Anders als Sormas ist die Melde-Software der Testlabore, die maßgeblich auf die bundeseigene Gesellschaft Gematik zurückgeht, inzwischen nahezu flächendeckend in Betrieb. Die Daten der Tester werden mittlerweile fast in Echtzeit über das System Demis an an die Gesundheitsämter und das RKI übermittelt. „Früher waren die Zahlen acht Tage alt und kamen per Fax", sagt Gematik-Chef Markus Leyck Dieken. „Demis deckt 90 Prozent der Labore ab und arbeitet tagesaktuell." Ganz verlernt hat es Deutschland offenbar noch nicht.

  • Und wieso springen die Zahlen in der Slowakei gerade so nach oben? Wie die Nachrichten hier berichten, haben die durchschnittlich 100 Tote am Tag (bei einer Gesamtbevölkerung von 5,5 Mio) und die britische Mutation grassiert auch insbesondere unter den jüngeren Menschen. Dort stirbt laut Heute Nachrichten mittlerweile jeder 3. (!) der mit COVID19 ins Krankenhaus kommt...

    Nichts ist sicher!
    Noch nicht mal das.

  • Tja,


    Mit aktuellen Maßnahmen und einer dominaten alten Virusvariente haben wir ein R=0,85 erreicht. Tiefer geht es irgendwie nicht (warum auch immer). Wenn die Britische Variante 30% ansteckender ist und dominant wird (und das ist nur noch eine Frage der Zeit) haben wir mit den aktuellen Maßnahmen ein R = 1,1.


    Der Rest ist eine einfache Transferleistung und stimmt schon mal auf das ein, was noch kommt :(


    "Das habe ich heute aus dem oben verlinkten Podcast gelernt" ....wie gesagt, sehr hörenswert.


    Und dabei ist der Effekt, den Oesigolfer beschreibt noch nicht berücksichtigt.....es bleibt spannend.

  • Mit aktuellen Maßnahmen und einer dominaten alten Virusvariente haben wir ein R=0,85 erreicht. Tiefer geht es irgendwie nicht (warum auch immer). Wenn die Britische Variante 30% ansteckender ist und dominant wird (und das ist nur noch eine Frage der Zeit) haben wir mit den aktuellen Maßnahmen ein R = 1,1.

    Es gibt inzwischen einige Quellen die es so berichten und mit einer 3. Welle im Mai/Juni rechnen. Wenn es Bei allem "könnte, vielleicht und eventuell" wirklich so eintreffen

    sollte, wird man wohl über weitere Lockdown Maßnahmen nachdenken vermutlich wie aktuell in Flensburg, oder noch restriktiver.

    Dann bin ich wirklich mal gespannt wie hoch die Akzeptanz in der Bevölkerung noch sein wird und wie lange es dauert bis massiv dagegen verstoßen wird, zumal in

    dieser Jahreszeit dann herrlichstes Sommerwetter sein könnte. ;)

    Dazu dann noch so unwirksame und unsinnige Verbote wie beim Individualsport, oder geschlossene Restaurants selbst im Außenbereich mit Hygiene Maßnahmen,

    und keine weiteren Treffen mit einer Person, außer die des eigenen Hausstands. Dann wird der Deckel ganz schnell vom Kessel fliegen und man das Gegenteil von

    dem erreichen was man eigentlich möchte.

    Wenn man jetzt schon erstaunlicher Weise so weit ist, dass man die Infektionszahlen 2 Monate im Voraus berechnen kann, (obwohl man die Zahlen vom Vortag noch nicht

    richtig sortiert bekommt) dann sollte man sich auch schon 2 Monate im Voraus Gedanken machen wie man es smarter lösen könnte, und zwar so das die Bevölkerung motiviert mitzieht. Aber weder die Mutations "Experten" noch die Politik verschwendet auch nur einen Gedanken daran, alles abschließen und gut ist.

  • Mal ein Themawechsel. Ich denke für China wird es jetzt extrem ungemütlich, denn der weltweite Corona-Frust sucht ja schon lange einen Schuldigen:


    https://www.uni-hamburg.de/newsroom/presse/2021/pm8.html


    Ich habe schon im Januar 2020 (im Freundeskreis) diese Theorie vertreten. Natürlich ohne Ahnung von irgendwelchen Fakten oder Hintergründen, aber mit einer rein technischen Beobachtung: China hat verdächtigerweise von 0 auf 100 reagiert. Was meine ich damit?


    Nun, zu Beginn hat China dementiert, dass es überhaupt ein Virus gibt. Viele Forscher und Ärzte wurden mundtot gemacht oder Schlimmeres. Dann haben sie aber, von einer Minute zur anderen, plötzlich einen Lockdown verhängt wie wir ihn in Europa bis heute nicht gesehen haben. Das sieht also nicht nach einem allmählichen Erkenntnisgewinn aus, wo man Maßnahme um Maßnahme verhängt, so wie die Daten hereinkommen und man dazulernt. Es gab ja vorher schon SARS-Viren und nie hat man darauf so reagiert. Es muss hier also einen extrem plötzlichen Erkenntnisgewinn gegeben haben.


    Meine Schlussfolgerung war damals: die Behörden vor Ort haben aus Angst versucht etwas zu verschleiern, aber der Entscheider hat es herausbekommen und als ihm klar wurde, dass etwas Schreckliches passiert ist, hat er gleich den großen Hammer ausgepackt. Er konnte ja zu dem Zeitpunkt nicht wissen wie gefährlich das Virus wirklich ist, nur dass es eben ein jahrelanges Zuchtprogramm durchlaufen hat. Der Entscheider hat mit dem Schlimmsten gerechnet und daher die größte Waffe ausgepackt. So etwas wie eine Abriegelung einer Millionenstadt gab es ja noch nie zuvor.


    Ohne konkrete Daten und Fakten kommt diese Argumentation natürlich etwas verschwörungstheoretisch daher. Daher bin ich froh, dass es jetzt eine wissenschaftliche Studie dazu gibt. Sollte sie Widerhall finden, dann schlagen wir ein neues Kapitel auf.

  • Jetzt muss ich doch noch mal posten wenn hier so ein Käse verbreitet wird. Das ist KEINE Studie. Es ist ein PDF, das ein Physiker (!), dessen Spezialgebiet Rastertunnelmiskroskopie (!) ist, als Desk Research aufgesetzt und bei Researchgate hochgeladen hat, was keine Kriterien einer ernsthaften wissenschaftlichen Studie erfüllt. Quellen unter anderem die Epoch Times. Aber schön wieder Futter für Querdenker und Verschwörungstheoretiker...

  • Warten wir mal ab was draus wird. Veröffentlicht hat das die Uni Hamburg und nicht irgendein obskurer Privatgelehrter.


    Wäre besser für uns, wenn die Theorie stimmen würde, denn ohne tierische Zwischenwirte wird sich das Virus nicht halten können. Wenn es aber natürlichen Ursprungs ist, dann kann es jedes Jahr wiederkommen wie die Grippe.


    Wenn also nichts Dramatisches passiert, dann wird der Spuk im Verlauf des Sommers zumindest bei uns vorbei sein:


    https://tomaspueyo.substack.com/p/variants-v-vaccines

  • Und wieso springen die Zahlen in der Slowakei gerade so nach oben? Wie die Nachrichten hier berichten, haben die durchschnittlich 100 Tote am Tag (bei einer Gesamtbevölkerung von 5,5 Mio) und die britische Mutation grassiert auch insbesondere unter den jüngeren Menschen. Dort stirbt laut Heute Nachrichten mittlerweile jeder 3. (!) der mit COVID19 ins Krankenhaus kommt...

    Mehr Tests ? (Inzidenz steigt ja an, wenn man mehr testet, siehe Frankreich...)

    Das Gesundheitssystem der Slowakei ist wohl nicht so dolle, da dürfte auch das Limit der Krankenhäuser ausgeschöpft sein...


    (Die Strafe für die zu frühen liberalen Öffnungen)

  • Es ist mir nach wie vor unerklärlich, wieso nicht mehr getestet wird. Jeder positiv getestete, der in Quarantäne geschickt und damit aus dem Verkehr gezogen wird, sollte doch ein Gewinn sein. Dann hätte man zwar immer noch eine Dunkelziffer, aber die Infektionszahlen sollten dadurch stärker zurückgehen.


    Nachtrag: Es dürfte klar sein, dass wir ohne die mutierten Variationen inzwischen ein deutlich reduzierteres Infektionsgeschehen hätten.

  • Quote

    Es gibt inzwischen einige Quellen die es so berichten und mit einer 3. Welle im Mai/Juni rechnen. Wenn es Bei allem "könnte, vielleicht und eventuell" wirklich so eintreffen

    sollte, wird man wohl über weitere Lockdown Maßnahmen nachdenken vermutlich wie aktuell in Flensburg, oder noch restriktiver.

    X500

    wir sind emotional nicht weit auseinander.

    Wir müssen aber auch realisieren, dass der Abwärtztrend der Infektionszahlen sich verlagsamt bzw. zum Stoppen kommt. D.h. wir sind am Limit mit den aktuellen Maßnahmen in Kombination mit den neuen Varianten. Das muss man erst mal so hinnehmen und akzeptieren. Was man daraus macht und wie man damit umgeht und wie es sich entwickeln wird.....keine Ahnung (jetzt habe ich mal den derwolocht gemacht ;) )


    Ich würde aber mal davon ausgehen, das eine Öffnungsorgie aufgrund der oben beschriebenen Situation nicht stattfinden wird. Ich hoffe aber auch, dass man die eine oder andere schwachsinnige Einschränkung zurück nimmt. Wobei mir Frisöre echt egal sind, mir wären andere Theman auch wichtiger.


    Es ist für mich auch nicht nachvollziehbar, das Minister Spahn mir nicht zutraut den Schnelltest selber zu machen. Unsere Freunde in Östereich sind da besser unterwegs.

  • Lorili, :thumbup:

    wir sind mit Sicherheit nicht weit auseinander.

    Auch ich verharmlose oder ignoriere die Gefahr die nachweislich von den Mutationen ausgeht mit Sicherheit nicht.

    Von gewünschten "Öffnungsorgien" kann ebenfalls nicht die Rede sein.

    Stand heute ist, dass die Zahlen bundesweit noch ganz gering rückläufig sind. Es ist halt so, dass sie in einigen regionalen Bereichen

    wieder ansteigen und in anderen stagnieren oder noch rückläufig sind.

    Nehmen wir das Beispiel Flensburg wo die 7 Tages Inzidenz immer noch um die 200 liegt, da kann ich verschärfte Maßnahmen nachvollziehen.

    In den nicht wenigen Regionen wo die Zahl schon deutlich unter 50 liegt, sollten dann im Gegenzug auch durchdachte Öffnungen möglich sein.

    Meine subjektive persönliche Meinung, die ich hier auch konsequent vertrete, ist das Maßnahmen erforderlich sind bis eine Flächendeckende

    Durchimpfung der Bevölkerung erreicht ist. Das wird aber sicherlich noch bis Ende des Jahres dauern wenn man bedenkt, dass alleine die Impfung

    der priorisierten Gruppe 1 noch bis in den April dauern wird.

    Bis dahin brauchen wir Maßnahmen die wirken aber auch erträglich sind so dass sie von der Bevölkerung, der Wirtschaft und dem Handel mitgetragen

    werden. Und dies kann kein Dauer Lockdown sein, wie er jetzt besteht da müssen Öffnungen her (sicherlich mit Hygiene Konzept) sonst

    wird es spätestens mit Beginn des Sommerwetters Verstöße gegen den Lockdown nur so hageln.

    Und wer meint, man könne alle Verstöße kontrollieren und ahnden, der dürfte reichlich naiv sein. ;)

  • Jetzt muss ich doch noch mal posten wenn hier so ein Käse verbreitet wird. Das ist KEINE Studie. Es ist ein PDF, das ein Physiker (!), dessen Spezialgebiet Rastertunnelmiskroskopie (!) ist, als Desk Research aufgesetzt und bei Researchgate hochgeladen hat, was keine Kriterien einer ernsthaften wissenschaftlichen Studie erfüllt. Quellen unter anderem die Epoch Times. Aber schön wieder Futter für Querdenker und Verschwörungstheoretiker...

    Sorry, den Käse verbreitest hier aber Du. Sicher ist das eine Studie. Steht ja auch drinnen:


    Die Studie wurde im Zeitraum von Januar 2020 bis Dezember 2020 durchgeführt. Sie basiert auf einem interdisziplinären wissenschaftlichen Ansatz sowie auf einer umfangreichen Recherche unter Nutzung verschiedenster Informationsquellen. Hierzu gehören unter anderem wissenschaftliche Literatur, Artikel in Print- und Online-Medien sowie persönliche Kommunikation mit internationalen Kolleginnen und Kollegen. Sie liefert keine hochwissenschaftlichen Beweise, wohl aber zahlreiche und schwerwiegende Indizien


    Das basiert nicht auf medizinischem, epidemologischem oder virologischem Fachwissen, sondern auf der Aufbereitung unterschiedlicher Informationsquellen und Schlußfolgerungen daraus anhand logischer Denkansätze. Und da sind auch einem Physiker mit dem Spezialgebiet Rastertunnelmikroskopie die wissenschaftlichen Grundlagen erstmal nicht abzusprechen.


    Ich arbeite in einem Team das sich grob formuliert mit dem Thema "Vorausberechnungen der Störungsanfälligkeit technischer Anlagen und Ableitung entsprechender proaktiver Maßnahmen" befasst. Und da ist auch ein Physiker mit dem Spezialgebiet Meterorologie am Start, der technische Daten dieser Anlagen mit Wettermodellen verschneidet. Kommen interessante Dinge bei raus....


    Problem an der Sache ist, daß nach über einem Jahr noch keine Erkenntnisse vorliegen, was denn nun wirklich der Grund für den Ausbruch war. Wenn du diese Studie als Verschwörungstheorie bezeichnest, ist die These vom Wildtiermarkt auch nur eine unter vielen. Selbst die Experten der WHO haben ja vor kurzem keine abschließenden Beweise finden können. Ob es die nicht gibt, oder die Chinesen die entsprechenden Grundlagen zurückgehalten haben, kann man hinterfragen. Ich tippe mal stark auf Letzteres.


    China ist ja nun mal bekannt als Land welches offene Kommunikation, Teilen von Fachwissen, internationale Zusammenarbeit, Meinungs- und Versammlungsfreiheit hochhält wie kein anderes Land auf der Welt. Gut, Nordkorea vielleicht. Aber die haben zuwenig Geld.....


    Bevor Rückfragen kommen:

    Der vorige Absatz könnte möglicherweise Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten.

    Durchschnittlich alle 11 Minuten verfehlt ein Golfer das Grün. Kein Problem für mich, ich parchippe jetzt.

  • Hier ein kleines Beispiel von hunderten, dass die Politik vieles macht was jegliche Vertrauensbildung behindert. In Flensburg werden Ausgangssperren für die Bevölkerung eingeführt und dann liest man so etwas:

    Flensburgs Bürgermeisterin hofft auf Grenzkontrollen

    Wer nach Dänemark einreisen will, muss seit Mittwoch einen negativen Corona-Test vorlegen, der maximal 72 Stunden alt ist. Für Dänen, die nach Deutschland einreisen, gilt dies nicht. Bei der Ratsversammlung in Flensburg gestern Abend betonte Oberbürgermeisterin Simone Lange, das sie sich zusammen mit der Landesregierung beim Bund für Grenzkontrollen einsetzen wolle. Auch der Landrat des Kreises Schleswig-Flensburg Wolfgang Buschmann (parteilos) unterstütze das Vorhaben. Lange will am Vormittag um 11 Uhr in einer Pressekonferenz über die derzeitige Corona-Situation in Flensburg informieren. Die Corona-Inzidenz in der Stadt liegt aktuell bei 177,5.


    Da kann man sich nur noch an den Kopf fassen :rolleyes:

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