• Quote from Jani

    Ich mache drei Kreuze wenn das endlich vorbei ist und Weltpolitisch möglicherweise mal ein wenig Ruhe einkehrt....


    Möglicherweise kehrt ja auf Twitter mehr Ruhe ein :D, aber daß unter Biden
    - die USA alle ihre illegalen (weil ohne UN-Mandat) Kriege beenden
    - die USA D nicht mehr dazu bringen wollen, sich vom günstigen Gas (Nord Stream 2) zu verabschieden und statt dessen lieber das teure Fracking-Gas aus USA beziehen
    - ein Gespräch zwischen USA und Russland stattfinden kann (Trump war (auch wenn das möglicherweise nur ein politischer Schachzug war) zu Beginn seiner Präsidentschaft dazu bereit, wurde aber zurück gepfiffen)


    halte ich persönlich eher für unwahrscheinlich.


    "Geld regiert die Welt!" oder davon abgeleitet "Folge dem Geld!" führt bei den (von Trump eher noch alleine zu bewältigen) hohen Kosten für den Wahlkampf zu den eigentlichen "Machthabern": Und das ist definitiv nicht die "Marionette", die an der Spitze des Landes steht.

  • Wenn man dieser Diskussion folgt, muss man auf die Idee kommen, daß ca. die Hälfte der Amerikaner Idioten sind. Kommt mal runter. Ich habe an anderer Stelle schon geschrieben, daß ich auf Trump in meinem Golfclub verzichten kann, aber im Gegensatz zu vielen anderen Politikern zieht er das durch, was er ankündigt - eine Eigenschaft, die man beispielsweise in der deutschen Politik durchaus suchen muß. Er hat als einer der wenigen amerikanischen Präsidenten keinen Krieg begonnen, bei Hillary wäre das wohl nicht so sicher gewesen; unter seiner Ägide ist es gelungen, zwischen Israel und den Emiraten einen Friedensvertrag abzuschließen (dafür hätten sie Obama die Eier vergoldet) und von Trump nicht gefälschte Statistiken weisen aus, daß die unteren und mittleren Einkommen signifikant gestiegen sind. So what. Und der hobbygolfer hat ganz richtig darauf hingewiesen, daß es mit Biden für Europa und Deutschland kaum anders würde. Mehr als Trumps unsägliches Verhalten nervt mich mittlerweile die Arroganz, mit der das kultivierte Europa meint, über Amerika richten zu können. Vor unserer Haustür liegen Berge von Dreck.

  • Quote

    aber im Gegensatz zu vielen anderen Politikern zieht er das durch, was er ankündigt


    Das war übrigens bei Adolf Hitler genauso, hätte man vorher nachlesen können....


    Und die paar Kleinigkeiten wie totales Versagen bei Corona mit absehbar >300.000 Toten sowie Leugnung Klimawandel, offener Rassismus und komplettes Ruinieren des Staates fallen da nicht so ins Gewicht.


    Für Leute wie Dich sind die Trumps diejenigen, die endlich mal auf den Tisch hauen, so einen bräuchten wir doch auch mal, oder?

  • Verstehe ich nicht ganz....


    Es ist also für einen Politiker ein positives Merkmal, wenn er schlechte Dinge ankündigt und die dann auch umsetzt?

  • Er mag Dinge getan haben die er vorher gesagt hat , was grundsätzlich ja gut ist.


    Aber man muss das nicht gut finden was er umgesetzt hat und das darf man auch kritisieren. Und man muss das sogar. Dazu hat er Dinge auch nicht gut umgesetzt wie zb die Mauer zu Mexiko.
    DT ist ein Präsident der die Spaltung der Gesellschaft in den USA beschleunigt. Das zeigt sich ja auch dadurch das die Wahlbeteiligung so hoch ist.


    Es ist auch in den USA ein Wahlsystem was durch nur 2 Parteien viel mehr One Issue Decision mit anderen Demokratien vergleichbar ist.
    Bei den republikanischen Wähler ist Trump auch nur teilweise beliebt. Viel mehr wählen sie die GOPs und nicht Trump.

  • Quote from Bilbo

    GOP= Grand Old Party = Republikaner


    Ein bisschen wie in Südafrika. Da wird der ANC gewählt, egal ob da der größte Verbrecher der letzten Jahre (Zuma) Vorsitzender war. ANC ist die Partei Mandelas, also hat das jeder schwarze zu wählen (und macht das auch ohne zu hinterfragen).


    So ist es in den USA auch häufig. Man wählt Republikaner oder Demokraten völlig egal, welcher Kandidat das ist - weil das schon seit Generationen so gemacht wurde.

  • Quote from distefano

    Man wählt Republikaner oder Demokraten völlig egal, welcher Kandidat das ist - weil das schon seit Generationen so gemacht wurde.


    Hier beisst sich die Katze halt in den Schwanz. In einem 2 Parteien System hat man nur schwarz oder weiß, anders wie bei uns wo es halt auch sehr viel grau hat.


    Und das wird sich in den USA nur ändern wenn man das ganze System ändert und das wird nicht passieren in der näheren Zukunft.


    Ich kann nur empfehlen die Doku von Montag mit Ingo Zamperoni und seinen Schwiegerfamilie in der ARD anzuschauen, dort wird deutlich welche Problem die amerikanische Demokratie momentan hat.


    Trump hat die Gräben nur noch vertieft.


    https://youtu.be/jyOy7GgvZeM

  • Ich glaube nicht, daß man meinen Beitrag so verstehen muss, als ob ich Trump gut fände. Ich habe einfach meine Wahrnehmung geschildert. Hinsichtlich des Vorwurfs der Spaltung des Landes - das ist doch seit vielen Jahren so und nicht erst seit 4 Jahren. Auch der heilige Obama hat dem nichts signifikantes entgegengesetzt.

  • Ich bin selbst deutsch-amerikaner und habe selbst auch gewählt. Es ist auch tatsächlich so dass viele eben die Republikaner wählen unabhängig vom Kandidaten.


    Persönlich halte ich das Wahlsystem in den USA besser wie das Deutsche. Jeder Kongressabgeordnete wird direkt gewählt, es gibt in den USA bei Kongresswahlen (eigentlich adäquat zu unserer Bundestagswahl) keine Zweitstimmen. Es ist zwar korrekt dass im Parlament kein Graubereich abgebildet wird wie bei uns durch die 10%-Parteien, jedoch entsteht auch nicht der Fall dass eine Kleinpartei massiven Einfluss auf die Gesetzgebung erhält. Ich fand es in Deutschland immer fragwürdig dass eine Kleinpartei in einer Koalition so viel Geltungsbereich erhält: 6% der Stimmen entscheiden über 40% der Politik, darüber hinaus von Leuten von denen kein einziger direkt gewählt wurde (nur über Landesliste). Weiter werden im Kongress 1/3 der Mitglieder alle 2 Jahre neu gewählt, sodass das System ständig in Bewegung ist. Das gleiche gilt für den Senat (adäquat zu unserem Bundesrat). 1/3 der Senatoren werden alle 2 Jahre direkt gewählt. Schließlich wird auch der Präsident direkt gewählt.

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