Welche Golfbälle spielt Ihr ... und warum?

  • Mich interessiert welche Golfbälle Ihr spielt und warum Ihr diese spielt.
    Gab es ein Fitting? Habt Ihr mehrere Hersteller verglichen?

  • War eine „Entwicklung“ ;-)


    • Fundbälle
    • Lakeballs
    • Billige neue Bälle (weiche)
    • Ausprobieren aller möglichen Bälle

    Bin jetzt bei den Vice Pro hängen geblieben. Für mich ein sehr guter Ball was die Kompression und das Kurzspielfilm betrifft. Dazu kaum zu schlagendes Preis/Leistungsverhältnis

  • Ich bin diesbezüglich ein ziemlicher Idiot, zumindest wäre ich nicht beleidigt, wenn das jemand so sieht.


    Ich habe noch nie Golfbälle gekauft, spiele so ziemlich alles, was ich finde, außer die ganz billigen Kanonenkugeln. Aber ab Wilson DX2 und aufwärts eigentlich alles.

    Dass das meiem Spiel nicht zuträglich ist, leuchtet mir schon ein. Andererseites bin ich aber auch noch weit davon entfernt, mein Gehacke als Golf zu bezeichnen.


    Ich finde mehr Bälle als ich verschieße und wenn das Ballfach mal wieder voll ist, nehme ich ein paar Pro V1 raus und werfe die in eine Kiste bei mir im Keller. Da sind schon so 300 oder 400 Pro V1 drin. Ich denke mir immer, die spiele ich dann, wenn ich mal ein bisschen was treffe und nicht nur wild rumballere.


    Ja, ich weiß, dass die nicht besser werden im Keller, die gehen kaputt. Keine Ahnung, was das soll, ist aber so :-)


    Als Ergänzung: Ich habe auch schon neue Bälle aus der Schachtel gespielt, weil man ja sowas auch mal als Preis oder Teegeschenk oder beim Zocken gewinnt. Ich kenne also das Gefühl eines fabrikneuen Balls. Merke aber nicht wirklich einen Unterschied zu den meist auch nur 2, 3 Schlägen alten Pro V1, die ich bei uns am Platz finde.


    Zur eigentlichen Frage: Ich fühle mich sehr wohl mit Pro V1, Chrome Soft und Vice Pro Plus. Die beissen gut auf dem Grün, sind mit dem Driver länger und fühlen sich auch beim Putten gut an.


    So, jetzt dürft ihr mich auslachen :-)


    VG Schrotty

  • Ein Golfballfitting habe ich mal auf der Golf Messe in Düsseldorf bei Titleist gemacht. Wenn wundert es, es kam der ProV1 als passender

    Ball heraus. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. ;)

    Bei Turnieren spiele ich hauptsächlich den Bridgestone Tour B RX, auf privaten Runden den Srixon Q-Star Tour.

    Bei privaten Runden auf fremden engen Plätzen mit viel Wasser auch mal das was sich so im Bag gesammelt hat. ;)^^

  • Vice Pro


    Ich hab ziemlich von Anfang an immer die gleichen Bälle gespielt. Und bin bald drauf gekommen, das ich weiche Bälle mag.

    Titleist waren mir zu teuer. Hab dann lange die Srixxon ad333 gespielt. Bis ich die Vice entdeckt habe. Konkurrenzlos für mich. Wenn mir die mal ausgehen, greife ich wieder zu den Srixxons ...


    Die Findlinge spiele ich von Zeit zu Zeit halt auch. Aber meist dann auf Plätzen, die Bälle fressen.

  • Srixon Z-Star. Jetzt seit mehreren Jahren. Ich mag den Ball einfach... Und im Winter das Sammelsurium, welches ich im Sommer finde.

  • Wilson Staff DX2 Soft Optix


    In meiner Vor-PR Zeit spielte ich alles was rund war und Dimpels hatte. Hauptsache die haben nix gekostet also Fundbälle.

    Nach der Platzreife im Juni habe ich einen Pack Wilson Staff DX2 geschenkt bekommen. Die habe ich mit dem Srixon AD333 verglichen. Mir lag der Wilson besser der gab mir gute Rückmeldung, hat einfach gepasst. Dabei blieb es dann. Dazu kam dann noch ein Angebot bei einem Onlineshop und ich hab mir die dann gekauft.


    Den Vice Pro habe ich beim Anfängerturnier gewonnen aber noch nie gespielt. Liegt zuhause im Schrank.


    Ach und eines habe ich schnell gelernt, ich nehme keine Fundbälle mehr mit vom Platz. Die wirst du nie mehr los. Zuhause liegen noch über 200 Fundbälle.

  • Für die normale Runde alles, was ich so finde + Lakeballs oder refurbished jeweils von einer Sorte. Sollte aber schon ein weicher Vertreter sein. Callaway, Srixon, Vice. Wichtig ist mir eigentlich nur ein gutes Putt - Gefühl. Teuer Geld für Bälle macht bei mir bestimmt keinen Unterschied.


    Im (immer seltener vorkommenden) Turnier dann aus Aberglaube ein neuer Riegel aus dem Pro Shop.

    „Der wichtigste Schlag im Golf ist der nächste.“ (Ben Hogan)

  • Früher alles, was mir in die Quere kam, weil ich den Unterschied nicht merkte. Ist aber seit ein paar Jahren anders. Gute Fundbälle hab ich immer noch gespielt, aber nun auch nicht mehr (außer, es sind ohnehin "meine" Bälle) - also entweder Vice Pro (oder Pro +) oder Titleist ProV1.

    Andere, gute Fundbälle kriegt meine Süße, weil die Bälle an Wasserhindernissen noch lieber versenkt als ich. Oder, ich lege sie auf's Fairway für den nächsten Spieler (weil das Rough braucht sie ja auch nicht).


    Ich mag das Ballgefühl der o.g. Bälle, und merke, dass ich eher ungern diese (meist selbst gekauften, manchmal mit Logo) Bälle verliere, also streng ich mich mehr an - früher gingen mir beschmierte Fundkugeln bald so auf den Geist, dass ich es drauf angelegt habe, sie zu verballern - was letztlich aber meinem Spiel nicht diente. Und als eine Freundin vor Jahren mal zu mir auf der Runde sagte: "Du spielst auch wirklich jede Murmel" hat's irgendwie Klick gemacht.

    Nichts ist sicher!
    Noch nicht mal das.

  • Mich interessiert welche Golfbälle Ihr spielt und warum Ihr diese spielt.
    Gab es ein Fitting? Habt Ihr mehrere Hersteller verglichen?

    Ich hatte vor einigen Jahren einmal ein Ball-Fitting bei Titleist gewonnen. Dort konnte man unter Anleitung (Peter Wolfenstetter, wenn ich mich recht erinnere) alle 6 Modelle durchtesten, beim Putten, Chippen, Pitchen, Driven, und sich dann auch zwei Packungen aussuchen.


    Allerdings war mein Spiel damals noch viel zu schlecht um soviel gute Schläge hintereinander zu produzieren, daß ich in der relativ kurzen Zeit 6 Modelle gut testen konnte. Daher habe ich letztendlich mir je eine Packung ProV1 und V1x mitgenommen, weil dies die teuersten waren. Diese habe ich dann erst einmal nicht verwendet und wollte sie nur spielen, wenn mein Ballverbrauch deutlich geringer geworden ist. Aber immer, wenn ich dann den Eindruck hatte, jetzt sei es soweit, habe ich dann am ersten Abschlag gleich zwei ProV1 ins Aus gehauen und dann mit den altern Murmeln weitergespielt. :(


    Heute spiele ich zwar überwiegend ein Modell, aber mir ist der Preis wichtig. Ich mag kein Ballgesuche (weder bei mir noch bei anderen), daher spiele ich den Vice Tour. Den kann ich auch bei regelmäßig vorkommenden Aktionsangeboten kostenlos bedrucken lassen, spare ich mir auch das Markieren. Ansonsten wäre der Wilson DX2 Soft mein Kandidat gewesen.


    Auf Winterrunden oder Plätzen wie Reit im Winkl spiele ich dann all meine Fundbälle weg.

  • Im Herbst, Winter und Frühjahr spiele ich alles was die anderen so verschießen.

    Da ist eh kein Unterschied zu bemerken und die Grüns sind in der Regel so weich dass jeder Ball hält.

    Im Sommer spiele ich dann meistens mehrteilige Bälle mit Uretan Cover, weil ich mir einbilde dass die im kurzen Spiel mehr Spin erzeugen.

    Marke ist mir dabei Wurscht. Wenn ich was kaufe, dann die im Sonderangebot.

  • Ich habe vier Kategorien Bälle:

    1. Zum Turnier nehme ich drei neue oder sehr gute Bälle. Die Marke ist nicht so wichtig. Es sind aber immer drei gleiche Bälle. Wenn die weg sind, ist die Runde sowieso Grütze und der 4. Ball irgendwas aus dem Bag.

    2. Sommer: Sehr gute Lakeballs/Fundstücke

    3. Winter: Alles außer totale Murmeln

    4. Im Keller werden wie bei Schrotty die ProV1 gesammelt und erst gespielt, wenn ich den Unterschied merke :)

  • Bis vor 2 Jahren habe ich meistens einen Bridgestone e6 gespielt. Toller Ball, kann ich nur weiter empfehlen.


    Für diese richtig teuren und guten Bälle fühlte ich mich immer zu schlecht (HCP 6)


    Irgendwann war aber der soziale Druck so hoch, dass ich auf Titleist AVX umgestiegen bin. Ich spiele damit aber auch nicht besser X(


    Ich kaufe mir immer Lakeballs und ballere die frei und ungezwungen durch die Gegend....suchen tue ich nur im Turnier.

  • Vielen Dank. Das ist sehr spannend und interessant.
    Wir haben uns eine lange Zeit damit beschäftigt - vor allem als die SKG (Schlägerkopfgeschwindigkeit) noch unter 100mph lag.

    Ein weicherer Ball mit einer niedrigen Kompression (z.B. Callaway SuperSoft, etc.) hat bei meinem Sohn zu mehr Länge und etwas mehr Spin geführt.
    1/2 Schläger weniger ins Grün macht schon etwas aus.

    Inzwischen ist der ProV1x im Bag - ab und zu auch der ProV1.
    Auch die Trainingsbälle sind durchweg von der selben Marke. Bisher Vice Pro Plus (gelb und weiß) - War einfach eine Preisfrage bei 200 Stk. mit Aufdruck.
    Der Vice spielt sich wohl ähnlich dem Titleist. Ich selber spiele zu schlecht um den Unterschied festzustellen - finde beide gut und haue beide gerne weg :-(


    Ein Fitting kann ich nur ans Herz legen. Zumindest weiß man danach, welche Art von Ball für einen ideal ist.

  • Ich habe jahrelang den Bridgestone e6 gespielt - ein toller Ball. Vor 2 Jahren habe ich mir - mehr aus Spaß wegen der Farbe - mal eine Schachtel Wilson Staff DX2 Soft Optix gekauft und bin bei denen hängen geblieben. Hat zwar ein paar Runden gebraucht bis ich mich an den weichen Ball beim Putten gewöhnt habe, aber mit der Zeit hat das dann auch geklappt.


    Blöd ist jetzt nur, sobald ich wieder mal einen "normalen" Ball spiele, kommt mir alles wie eine Kanonenkugel vor.

  • Ich verstehe immer den Sinn nicht, warum der Ball im Alltag egal ist und man bei „wichtigen Anlässen“ den vermeintlich besseren Ball nimmt. Natürlich kann das jeder machen wie er will, aber wenn der bessere Ball die Ausnahme ist, profitiert man nicht sehr stark von ihm. Anders formuliert: dann kann man auch mit seinen Fundbällen spielen. Frank Adamowicz hat das hier auch mal schön formuliert:



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  • Habe vor vielen Jahren mal ein Ballfitting bei Titleist mitgemacht. Im Ergebnis hätten es einfachere, preiswertere Bälle getan, dennoch habe ich V1x bevorzugt. Bin vor einigen Jahren auf Taylormade TP5x umgestiegen, weil mir zu viele Titleistbälle unterwegs waren. Macht jetzt die Identifizierung im Unterholz einfacher. Halte es hier gerne mit Adamowicz, habe bei all meinen Sportarten gerne gutes Material genutzt, warum sollte ich es beim Golfen nicht mehr tun. Besaufen kann ich mich auch mit einem fuseligen Rotwein, mit einem guten Tropfen schmeckts aber besser.

  • Ich spiele fasst immer Titlist V1, die etwas weicheren mit den schwarzen Zahlen. Meistens kaufe ich die im Urlaub als Lakeball. In der Türkei auf dem Gloria Kurs gibt es einen Mitarbeiter, bei dem ich gerne kaufe. Ich melde meinen Wunsch bei der Ankunft an, bis zur Abreise bekomme ich dann die Bälle für mich und meine Kollegen ins Hotel gebracht. Das gleiche habe ich in Portugal auch schon gemacht.


    Ich spiele allerdings auch alle anderen hochwertigen Bälle die ich so finde. Gut gefällt mir der Z Star von Srixon, keine Ahnung warum. Die ganz weichen Bälle wie den Wilson DX2 sind mir irgendwie suspekt, ich habe das Gefühl, die sind wie ein Flummie.


    Meine beste Runde im Leben (73) habe ich allerdings mit einem Ultra gespielt, den hatte ich beim Auslosen in der Hand und wollte den dann auf dem Abschlag nicht mehr wechseln.

  • Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum bei verschiedenen Anlässen verschiedene Bälle gespielt werden.

    Aber jeder wie er mag.


    Auf die Idee, ein Ball-Fitting zu machen, bin ich nie gekommen. Ich sehe absolut keinen Sinn darin. Dafür spiele ich viel zu schlecht, das das was bringen würde.


    Es ist für mich so und so nur eine Gefühls- und Geschmackssache. Ich spiele auch nicht besser mit weichen Bällen als mit harten. Hab ich mir heuer wieder mal bewiesen. Meine Vice Pro sind mir ausgegangen und ich habe halt mit meinen anderen Bällen gespielt, Darunter ein absoluter Stein ... und mit dem habe zwei für meine Verhältnisse wirklich gute Runden gespielt. Obwohl sich vor allem das kurze Spiel scheußlich angefühlt hat ...

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