Wer wird CDU-Vorsitzender?

  • Wenn man mal Corona weglässt, stand unser Land echt gut da....


    Die Dinge, die Du evtl. meinst, sind meiner Meinung nach u. a. dem Sch.... Förderalismus geschuldet, der phasenweise an Lächerlichkeit grenzt.

    Aber vielleicht kannst Du mir ja erklären, wieso das Saarland, Bremen, Hamburg und Berlin ein eigenes Bundesland sind?


    Entsprechend kriegt man bei 16+1 (Bund) weniger und weniger schnell gerockt als bei 8+1. Der Bund müsste beim Thema Bildung und Infrastruktur alleine den Hut aufhaben.


    Zweitens sind leider die sehr wichtigen Ressorts von Nieten besetzt... Scheuer. Karliczek. Giffey. Das war aber in jeder Regierung so, was daran liegt, dass noch nie Ressorts nach Kompetenz besetzt wurden...


    WAS KONKRET müsste denn in D geändert werden?

  • Das Tandem Laschet/Spahn soll bitte weiterhin in der zweiten Reihe stehen bleiben...vor allem Herr Spahn gehört noch lange nicht in die erste Reihe.


    Laut den (aktuellen) Umfragen ist Söder für ein gutes Wahlergebnis der beste Kandidat, da man sich aber erst nach Ostern trifft...bleibt abzuwarten was passiert.


    Söder // Habeck, zur Not noch Lindner mit ins Boot holen, wobei die FDP ziemlich gefährdet ist rauszufliegen, aber selbst Schuld...eine frei liberale Partei im Endstadium, das stimmt mich sehr traurig, aber wer soll es denn machen ? Der alte Gerhart Baum ?? :rolleyes:

  • Der Föderalismus bremst sicher des öfteren aus, aber die Väter der Verfassung haben sich schon was dabei gedacht. Aufgrund unserer Geschichte sind da halt etwas mehr Absicherungen eingebaut als in anderen Ländern.

    Allerdings sollte es schon die Möglichkeit geben, dass in Ausnahmesituationen, wie es eine Pandemie nun mal ist, der Föderalismus mal kurz ausgesetzt wird. Ob so etwas der Bundestag mit 2/3 Mehrheit beschließen muss, ob den Pandemiefall eine Unabhängige Kommission bestätigen muss etc - ich habe keine Ahnung. Was ich aber weiß, es wäre besser wenn nicht jedes Bundesland meint seinen eigenen Weg zu gehen.

  • Naja, Linder wollte ja schon einmal nicht mitspielen, habe zumindest ich ihm nicht vergessen, seither ist die FDP für mich gestorben


    Es ist aber durch die Dominanz von Mutti (sonst hätte sie ja auch keine 16 Jahre geschafft) nix nachgekommen, wo man sagen könnte der oder die wäre jetzt gut.... diejenigen, die neben ihr gelten durften, sind Graupen (Uschi und Anne), Söder ist erst kurz in vorderster Linie, Spahn zu jung, Laschet kann definitiv nicht Kanzler, die Schuhe sind zu groß....


    Am besten ist wohl, Mutti macht nomma, aber die ist ausgebrannt

  • Der Föderalismus bremst sicher des öfteren aus, aber die Väter der Verfassung haben sich schon was dabei gedacht. Aufgrund unserer Geschichte sind da halt etwas mehr Absicherungen eingebaut als in anderen Ländern.

    Allerdings sollte es schon die Möglichkeit geben, dass in Ausnahmesituationen, wie es eine Pandemie nun mal ist, der Föderalismus mal kurz ausgesetzt wird. Ob so etwas der Bundestag mit 2/3 Mehrheit beschließen muss, ob den Pandemiefall eine Unabhängige Kommission bestätigen muss etc - ich habe keine Ahnung. Was ich aber weiß, es wäre besser wenn nicht jedes Bundesland meint seinen eigenen Weg zu gehen.

    Sehe ich so wie Du... Nur war D 1949 was anderes als heute... wir können froh sein, dass wir wieder ein Land sein durften, nach den Verbrechen der Nazis.... da war sehr viel Misstrauen, und wer will es den Alliierten verdenken?


    Man sieht ja bei Corona, wie klasse das klappt... die treffen sich 8 Stunden und einigen sich auf a, b, c und d. Dann wenden einige b nicht an, andere erklären c zu einer Option und wieder andere lehnen d für ihr Bundesland komplett ab (obwohl sie sich ne Stunde vorher mit den anderen drauf geeinigt hatten)....


    Zweiter Nachteil des Föderalismus und wie wir ihn leben ist, dass alle Naselang irgendwo Wahlen sind. Entsprechend kann man das oder das, was jetzt evtl. unbequem wäre, nicht machen, weil in Pusemuckel ein neuer Ministerpräsident gewählt wird... Passiert halt bei 16 Bundesländern öfter als bei 8 oder 10...

  • Der Grad zwischen Opportunismus und "etwas dazugelernt" ist schmal. Bei Söder sehe ich aber kein Hin- und Her, sondern eine relativ geradlinige Entwicklung vom FJS-Krawallo zum präsidialen Landesvater. Was er heute an politischem Programm hat, dafür würde FJS ihn als Bolschewisten bezeichnen. Auch nur darüber nachzudenken mit den Grünen zu gehen - undenkbar. Aber die Grünen von heute sind nicht mehr die Grünen von damals und Söder hat sich eben auch verändert.


    Einfach mal auf sich wirken lassen:

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  • Naja, Linder wollte ja schon einmal nicht mitspielen, habe zumindest ich ihm nicht vergessen, seither ist die FDP für mich gestorben


    Es ist aber durch die Dominanz von Mutti (sonst hätte sie ja auch keine 16 Jahre geschafft) nix nachgekommen, wo man sagen könnte der oder die wäre jetzt gut.... diejenigen, die neben ihr gelten durften, sind Graupen (Uschi und Anne), Söder ist erst kurz in vorderster Linie, Spahn zu jung, Laschet kann definitiv nicht Kanzler, die Schuhe sind zu groß....


    Am besten ist wohl, Mutti macht nomma, aber die ist ausgebrannt

    Die FDP ist im Endstadium begriffen, anbei mal ein paar Gedanken...

    * Wer diskutiert in der FDP eigentlich über das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit ?


    * Es gibt eine klare Sehnsucht auf liberale Antworten auf die Fragen der aktuellen Situation mit der Corona Pandemie.


    * In der FDP ist kein aktiver Politiker, der diese Sehnsucht befriedigen kann---


    * Bundestags Debatten über Corona, Lindner Schachmatt und ohne Substanz, kleinlautes Verhalten beim Infektionsschutz, Schweigen in der Sozialpolitik, alte Rezepte in der Wirtschaftspoltitik, Ideenlosigkit in der Außenpolitik, falsche Signale in der Emanzipationspolitik.


    * Gerhart Baum (87 Jahre) könnte ich mir hier noch vorstellen, als einen freien Liberalen vom alten Schlag, aber so jemand kann ja nicht an der Spitze einer neuen Bewegung sein. Die anderen freien Liberalen leben leider nicht mehr, Burkhard Hirsch und Konsorten mit denen mal über Corona sprechen, das hätte was...


    Jamaika II als Option ? Diese matte / mutlose FDP, der in Corona-Zeiten nichts einfällt, schafft es diese FDP überhaupt nochmal in den Bundestag, es gibt viel zu tun. Ich wünsche mir eine starke freie liberale Partei im deutschen Bundestag und in allen Landesparlamenten, aber die aktuellen Tendenzen sind verheerend, ich hoffe auch, dass man darüber intern spricht und sich austauscht, wie bis zur BTW 2021 hier noch etwas zu retten ist.


    Ich bin sehr gespannt auf den Wahlkampf und die Themen.

  • Ok, das fehlt, hat es aber im Moment wegen Corona auch schwer....


    Gesellschaftsliberal bedeutet auch, andere Meinungen, die innerhalb unseres Grundgesetzes sind, zu akzeptieren, dies fehlt auch heutzutage. Es bedeutet, Vertrauen in die Leute zu haben...

  • Die CDU und die SPD sind beide in die Mitte gerückt und so hat die FDP ihre frühere Rolle als Königsmacher, der mit beiden Seiten kann, verloren. Die beiden Seiten können jetzt miteinander, dafür ist an den Rändern Platz freigeworden für Extremisten.


    Da kann man trefflich drüber sinnieren, ob man die Extremen lieber in einer großen Partei gesellschaftsfähig mit drin haben will oder isoliert, jedoch unkontrolliert in einer kleinen.


    Die FDP ist Klientelpartei geblieben und kann jetzt den Grünen Umfallern eine Nase drehen. Wo FDP draufsteht, da ist immer noch FDP drin. Aber sie kann halt keinen Staat und will auch teilweise keinen Staat können. Deshalb tut sie sich schwer bei der Bewerbung um Ämter im Staat.

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