Entfernungsmesser auf PGA Tour erlaubt

  • Range Finder auf der Tour erlaubt


    PGA erlaubt die Dinger für Profis in Turnierrunden. In übungsrunden sind sie ja schon erlaubt.

    Wird es die Spielgeschwindigkeit erhöhen? Oder wird es eher noch langsamer werden?


    Das Yardage book gibt ja schon vieles an, auch den slope. Nun müssen die Spieler aber erstmal den slope Modus am Gerät ausstellen.


    Geht dadurch nicht ein wenig das ursprüngliche vom Spiel verloren? Die kunst, Bälle aus dem Nirwana auf das grün zuspiele, wie Spieth bei The Open von der driving range?


    Was meint ihr dazu?


    Ich bin ganz bei den Argumenten aus o.g. Beitrag, die Profis spielen ganz anders und haben einen caddy , ein yardage book und benötigen eher die Entfernung zur Grün Kante oder Wasser Kante, als direkt zur Fahne.

    So Long

    Toddy


    If it doesn't go right, try left.

  • Ich bin zwar kein Golfer aber ich finde es nicht gut, nimmt was vom eigentlichen Spiel.

    Was ist für dich das „eigentliche Spiel“? (Das meine ich jetzt nicht provokativ.) Im Yardagebook steht alles drin. Das ist sozusagen schon ein vollumfänglicher „Spickzettel“. Wenn das zum „eigentlichen Spiel“ gehört, ist ein Laser keine wirkliche zusätzliche Erleichterung, - Außer einer eventuellen Zeitersparnis-

    Ich bin „neidisch“ auf die Angaben in den Yardebooks bezogen auf die Grüns.

  • Ich finde für den Zuschauer geht da nichts verloren. Man kriegt ja von der Entfernungsbestimmung vom Caddy mittels Yardage Book leider (!) nichts mit. Das ist eigentlich schade, weil das echt interessant ist.


    Ich hab schon mehrmals mit Pros gespielt und auch ein paar Yardage Books rumliegen. Das ist schon was anderes als die Birdy Books, die es für Hacker gibt.

    Wenn man so ein Ding zum ersten mal sieht, versteht man fast nix. Hunderte Markierungen und haufenweise Zahlen, ergänzt mit handschriftlichen Korrekturen, Anmerkungen, Notizen.

    Wenn da eine Kamera drauf schauen dürfte und der Caddy für die Zuschauer seine Entfernungsbestimmung erklären würde...


    VG Schrotty

  • Ich bin dafür Rangefinder zu erlauben und im Gegenzug Caddies und Yardagebooks abzuschaffen.


    Das Charity Match letztes Jahr in Seminole, bei dem einfach vier Pros mit Carrybags und Rangefindern eine Runde Golf gespielt haben war aus Zuschauersicht für mich eines der unterhaltsamsten Golfereignisse des vergangenen Jahres.

  • Ich bin zwar kein Golfer aber ich finde es nicht gut, nimmt was vom eigentlichen Spiel.

    Du meinst wohl, den Anblick der Golfer, was die Kommentatoren mit Esthetic beschreiben.

    72. Loch in Pebble Heute Abend und zwei Golfer schauen 5 Minuten durch den Range Finder 😩

    So Long

    Toddy


    If it doesn't go right, try left.

  • Alles was Zeit Ersparnis bringt ist gut. 5 Stunden Runden bei den Profis sind einfach nur ätzend.

    Und ich will dass der beste Golfer gewinnt, nicht der derjenige, der seit Jahrzehnten sein ja yardage-book pflegt und deshalb die meisten Informationen hat.


    Es bleiben ja immer noch die Grüns, bei denen es aufs Gefühl und Intention ankommt.

  • Alles freigeben und Micky Mouse Plätze bauen wo kniehohes Rough in der perfekten Landezone ist - so wie im Merion Golfclub vor Jahren bei der US Open: Kleine Grüns mit diversen Plateaus...wollen wir doch mal sehen, ob die Technik was bringt. :)

    (Auf so einem Platz mit schwierig anzuspielenden Grüns fand übrigens der letzte Presidents Cup statt... #justsaying)

  • Hm. Sie haben einen Caddy gefragt, in welchem Ausmaß ein Rangefinder seinen Job übernehmen könnte. Erstaunlicherweise betont der Caddy den von ihm eingebrachten Mehrwert, den der Rangefinder nicht leisten könne.


    Wo ist denn da der Erkenntnisgewinn? Frag mal einen Taxifahrer, ob in Zeiten von GPS-Navigation wirklich noch ein Taxischein mit monatelanger Ausbildung nötig ist... der hat natürlich tausend Argumente, was er alles besser kann als Uber+Navi.

  • Wie im Text zu lesen , spielen die Pros doch ganz anderes Golf, als nur Mitte Grün.


    Und da hilft ein Range Finder nun mal nicht.


    Schneller wird es garantiert nicht.

    So Long

    Toddy


    If it doesn't go right, try left.

  • Ich kann nicht beurteilen, ob das Verhältnis Spieler/Caddie ähnlich symbiotisch ist wie zwischen Fahrer/Beifahrer bei einer Rallye. Das wäre allerdings auch eine andere Diskussion. die über die Fragestellung des Rangefinders hinausgeht. Einen Caddi auf die Funktion eines "menschlichen Rangefinders" zu reduzieren, ist sicherlich der falsche Ansatz.

  • Hm. Sie haben einen Caddy gefragt, in welchem Ausmaß ein Rangefinder seinen Job übernehmen könnte. Erstaunlicherweise betont der Caddy den von ihm eingebrachten Mehrwert, den der Rangefinder nicht leisten könne.


    Wo ist denn da der Erkenntnisgewinn? Frag mal einen Taxifahrer, ob in Zeiten von GPS-Navigation wirklich noch ein Taxischein mit monatelanger Ausbildung nötig ist... der hat natürlich tausend Argumente, was er alles besser kann als Uber+Navi.

    Es war wohl eher die Frage inwieweit der Rangefinder das Spiel schneller macht, den Caddie zu ersetzen steht ja nicht zur Debatte.

    Und wenn man, vor allem jetzt ohne Zuschauer möglich, mal mithört was Caddie und Spieler so alles bereden ( auch ohne den Extremfall Bryson d.C.), kann man schnell feststellen daß der Wert direkt zur Fahne oft von untergeordneter Rolle ist.


    Schneller werden sie nicht werden dadurch....

    Eri

  • Quote

    daß der Wert direkt zur Fahne oft von untergeordneter Rolle ist.

    Beim Abschlag aus der Teebox würde ich dir zustimmen.


    Wenn die KOllegen für Ihren zweiten Schlag aber er mal die Vermessungspunkte suchen müssen, dann abschreiten und ggf. noch rechen müssen, glaube ich schon, dass ein Zeitvorteil entsteht.


    Und ja, die Entfernung zur Fahne ist nur eine Enfernung , auf auf der Basis könnte ich aber alle anderen Entfernungen die ich für den Schlag notwendig sind ableiten.


    Ich glaube schon, dass dadurch ein spürbarer Zeitvorteil entsteht.

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