Entfernungsmesser auf PGA Tour erlaubt

  • Und ja, die Entfernung zur Fahne ist nur eine Enfernung , auf auf der Basis könnte ich aber alle anderen Entfernungen die ich für den Schlag notwendig sind ableiten.

    Sehe ich auch so. Entfernung zur Fahne Lasern, dann mit den eh verfügbaren Informationen wie Fahnenposition im Grün die restlichen Werte bestimmen.


    Es entfällt auf jeden Fall die Rechnerei mit Abschreiten der Entfernung vom Ball zum nächstgelegenen Markierungspunkt.


    Und selbst Bryson muss, wenn er mal wieder fern jedes Messpunktes ist, nicht die 70 yards zum Grün komplett abschreiten, wie ja schon mal geschehen.


    Wobei ich den Herren Golfprofis im Zweifel durchaus zutraue, dass sie einen Weg finden, die Zeit bei der Schlagvorbereitung durch die Verwendung eines Lasers sogar zu verlängern....

  • Eine Laser kann die Runde minimal beschleunigen, denn das Abschreiten kann entfallen. Die Entfernung zur Fahne ist aber nur ein Wert, den der Caddy dem Spieler mitteilt und meistens nicht mal der wichtigste.
    Im DGV wurde seit letztem Jahr der Gebrauch des Lasers im Jugendbereich untersagt. Nicht aus Zeitgründen, sondern damit sich die Jugend mit mehr als nur der Fahne beschäftigt.
    Bei den großen Turnieren (DM, etc) wird seitdem ein fast schon professionelles Birdiebook erstellt (die Proberunden dauern daher etwas länger, bzw. es gibt Laserproberunden - ohne Spieler). Die Qualität des Golfspiels ist für mich dadurch aber signifikant gestiegen, es ist einfach mehr Hirn im Spiel :P

  • Hallo Benjamin,

    denke mal das dies hier der falsche Thread ist, dennoch eine kurze Antwort.

    Der Putter sieht mir eher nach einem Prototyp aus, wenn ich das recht erkenne ist der Schaft über den Kugelkopf verstellbar was recht ungewöhnlich

    ist. Bei einem Putter sollte man zumindest folgendes noch wissen: Kopfgewicht und Material, Schaftmaterial und Länge (z.B. 34/35 Inch, Stahl oder Graphit) sowie Material des Inlay auf der Schlagfläche.

    Wenn nichts darüber bekannt ist, (außer der Länge die man messen kann) kannst Du von einem Einzelstück ausgehen. Der Preis ist dann wohl davon abhängig ob es Interessenten gibt.

    An Deiner Stelle würde ich ihn bei Ebay einstellen, da sollten schon Gebote kommen.

  • Mehr Hirn heißt mehr denken, dass kann auch sehr hinderlich sein. ;)^^

    Nicht bei der Patzstrategie oder Schlagplanung. Auf den Schwung betreffend könnte ich Dir zustimmen.

  • Nicht bei der Patzstrategie oder Schlagplanung.

    Das unterscheidet auch einen Hacker von einem Scratch Spieler. Ein guter Spieler plant ein Loch vom Grün her, ein nicht so guter versucht meistens den Ball einfach nur nach vorne zu bringen und schaut dann was man bei nächsten Schlag machen kann.

  • Das unterscheidet auch einen Hacker von einem Scratch Spieler. Ein guter Spieler plant ein Loch vom Grün her, ein nicht so guter versucht meistens den Ball einfach nur nach vorne zu bringen und schaut dann was man bei nächsten Schlag machen kann.

    Die überwiegende Mehrheit der Golfer dürften vom Leistungsvermögen nie in den Bereich eines Scratch Golfers kommen, insofern werden sie sich auch nicht daran

    orientieren wenn sie sich selbst bewerten. Würde ein Scratch Golfer für mich das Maß der Dinge sein, hätte ich wohl noch nie eine Runde gespielt die man als gut

    bezeichnen würde. Ein Bogey-Golfer z.B. würde für sich eine 90er Runde durchaus als gut empfinden, alles andere wäre auch sehr frustrierend. ;)

  • Quote

    Ein guter Spieler plant ein Loch vom Grün her, ein nicht so guter versucht meistens den Ball einfach nur nach vorne zu bringen und schaut dann was man bei nächsten Schlag machen kann.

    Ein guter Spieler muss dann aber in 50% der Fälle seinen Plan nach dem ersten Schlag korrigieren/anpassen, weil der Ball nicht da liegt wie in der Theorie.

  • Es ist aber eigentlich egal was man für ein Handicap spielt, wenn man sich einen Plan macht wie man ein Loch spielen will.


    Für einen Plan ist es auch erstmal egal ob man das Grün des 500m Par 5 mit 3 oder 5 Schlägen erreicht. Ein Plan ist ja auch erstmal nur die Herangehensweise an ein Loch.


    Aber es ist halt sinnvoller ein Loch vom Grün zu planen als es vom Abschlag. Und ja es ist für einen Spieler mit HCP 36 deutlich schwieriger einen Plan umzusetzen, da er ja meist nicht über die Wiederholbarkeit und Genauigkeit eines HCP 0 Spielers verfügt. Da muss man dann halt den Plan der Situation anpassen. Wie es ja auch Lorili schrieb.


    Worauf ich mit der Aussage hinaus wollte war ja das ein Großteil der Spieler sich nur sehr wenig mit der richtigen Taktik beschäftigt. Und da möchte ich mich auch nicht ausnehmen.


    Ich hatte das mal im Mannschaftstraining , da haben sich 75% der Spieler keinen vernünftigen Plan gemacht. Klar das war nicht Hit and Hope aber Spielintelligenz war da durchaus ausbaufähig.


    Wenn du Golfer fragst was die an einem Abschlag nehmen was kein Par 3 ist. Da sagen viele Driver ohne sich wirklich Gedanken darüber zu machen das es nichtvielleicht sinnvoller ist einfach mit einem mittleren Eisen abzuschlagen.


    Am Ende kommt es wieder dahin was im Buch "Every stroke counts" von Mark Broadie geschrieben wird. Mache einen Schlag den du 7 von 10 mal schaffst. Wenn ein Strafschlag droht dann 9 von 10.

  • Quote

    Worauf ich mit der Aussage hinaus wollte war ja das ein Großteil der Spieler sich nur sehr wenig mit der richtigen Taktik beschäftigt

    Ich habe schon verstanden was du uns erzählen wolltes und wir sind auch nicht weit auseinander.

    Ich für mich passe meine Platzstrategie in meinem Heimatklub jedes Jahr an. Ich analysiere alle meine Runde und dann stelle ich meist irgendwo ein (oder mehrere) Häufung fest. d.h. an Loch 3 spiele ich oft Bogey (nur ein Beispiel) und dann passe ich das an.

    Meist die aber die Spieleröffnung die Variable.

    DIe Frage ist immer wie viel Risiko packe ich in welchen Schlag und kann ich mit den Konsequenzen leben.

  • Bei meinsportpodcast.de unterhalten sich auch Florian Fritsch und Bernd Ritthammer über das Thema und FF ist der Meinung, das das Spiel schneller werden wird und BR sieht es genau andersrum.


    Ganz interessant diese Stimmen dazu mal zu hören.

  • Den Begriff Patzstrategie kannte ich bisher noch nicht. ^^

    Müsste es nicht eigentlich Patzvermeidungsstrategie heißen ?

    Die würde mir vermutlich auch weiter helfen.

    Ich nehme mir auf der Runde auch meistens die Strategie vor, patze dann aber regelmäßig.

    Mahatma Glück - Mahatma - Pech - Mahatma Ghandhi :clown_face::party_popper:

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!