Mit Ausnahme des Putters dürfen Schläger dann nicht länger als 46 Zoll sein

  • Das ganze Thema bezieht sich doch nur auf Tourspieler und einige Top Amateure.

    Die Touren leben neben Sponsoren auch von den Zuschauer Einnahmen.

    Und genau diese Zuschauer haben Spaß an diesen MonsterDrives. DeChambeau läßt grüßen.

    Deshalb wäre es aus meiner Sicht der falsche Weg diesbezüglich etwas zu ändern. Wenn der Golfplatz zu kurz wird kommen für die meißten Spieler

    mit übergroßen Längen neue Probleme ins Spiel, nur draufhauen kann dann zur fatalen Entscheidung werden.

    Obwohl DeCambeau mit seine Längen schon beeindrucken kann, ist seine " Erfolgsquote" nicht besser anzusideln als bei manchen Spielern ohne diesen Längen.

    Ein Long-Drive Wettbewerb auf dem Platz durchzuführen, ist auß meiner Sicht zwar kontraproduktiv aber äußerst unterhaltsam. :winking_face:

  • Verstehe nicht, wieso die Bälle nicht reguliert werden. Einheits Ball auf der Tour, fertig. Kann Bryson soviel Raketen Wissenschaft machen wie er will.


    Ich erinnere an Bryson in Wing Foot, da hatte er aufgrund seiner Länge den mega Vorteil. Mal klappt es und mal klappt gar nichts. So erging und ergeht es einem Bubba Watson noch heute.

    Quote

    "Ich muss Dich bitten, nach Interpretation 10.2a/2 die Klappe zu halten!"

  • Gab es nicht vor ein paar Jahren schon einmal eine Einschränkung bei Schlägern? Soweit ich mich erinnern kann, wurden damals die Grooves der Wedges reglementiert, um den größtmöglichen Spin zu verringern. Gab damals einen riesen Aufschrei, redet heute niemand mehr drüber.


    Ich fände es sinnvoller, die Drivelandezonen enger zu machen und das Rough höher wachsen zu lassen. Dann müssten die Pros mal unter den Bedingungen spielen, wie ich es jedes Wochenende muss. Wenn man teilweise sieht, wie weit die Pros streuen, ohne dafür bestraft zu werden, finde ich das schon seltsam. Beim Ryder-Cup am letzten Tag hat ein Europäer, ich glaube Hovland war es, einen Drive dermaßen verzogen, dass man ihn auf keinen normalen Platz wiedergefunden hätte. Hier lag der Ball allerdings immer noch im ausgemähten Bereich und war normal spielbar. Selbst der Kommentator konnte nicht verstehen, dass ein so schlechter Abschlag keinen negativen Konsequenzen für den Spieler hatte.


    Zum Thema "Einheitsball" denke ich, dass der Einfluss der drei großen Hersteller (Tit. /Tay./Cal.) zu groß ist, als das diese sich vorschreiben lassen würden, welche Bälle sie auf den Markt zu bringen haben. Diese drei leben ja u. a. davon, dass weltweit die Amateure theoretisch das gleiche Material spielen können, wie die Pros und dementsprechend viel Geld dafür ausgebgen. Und hier sind die Margen bei einem Massenprodukt wie Golfbällen glaube ich ganz andere, als bei einem Driver, den man sich vielleicht alle drei Jahre (Ausnahmen bestätigen die Regel) neu kauft.

  • Sowohl Golfschläger als auch Golfbälle sind ja schon reguliert. Beide dürfen bestimmte Werte nicht überschreiten. Meistens geht es um den Trampolineffekt.

    Bestimmte Driver wurden ja sogar nachträglich verboten. Aufgrund dieser Regulierungen ist die Entwicklung beim Material in den letzten 10-15 Jahren fast bei Null, was die Länge angeht.


    Andere Bälle für die Pros fände ich gut. Aber dann kann man ja nicht mehr Werbung machen für die neuen und natürlich viel längeren Bälle.

  • Verstehe nicht, wieso die Bälle nicht reguliert werden. Einheits Ball auf der Tour, fertig. Kann Bryson soviel Raketen Wissenschaft machen wie er will.

    Wenn die Profis mit anderen Bällen spielen als die Amateuere, fände ich als Amateur das nicht so toll. Schließlich will ich das gleiche Spiel spielen wie die Besten. Und das mache ich dann nicht mehr.


    Deshalb würden manche Amateure anfangen, die Tour-Bälle zu spielen, es würde spezielle "Tour-Turniere" geben, ein unsägliches Ball-Durcheinander.

    "Welchen Ball spielst Du denn? Den für die Amateure oder den richtigen?"


    VG Schrotty

  • Aber eigentlich werden die Profis ja mit „eingeschränkteren“ Bällen als die Amateure spielen, da diese nicht so weit fliegen werden.


    Wenn die Amateure mit den Bällen der Pro’s spielen würden dann werden die Schläge ja noch kürzer als jetzt schon.


    :thinking_face: :winking_face:

    Edited once, last by RET17 ().

  • Noch ein Gedanke zu den unterschiedlichen Bällen:


    Wenn man sowas einführt, dann könnte man Bälle anstelle der verschiedenen Teeboxen definieren und zum Verkauf anbieten.

    Es gibt es dann

    • "Weiße Bälle" für die sehr guten Herren
    • "Gelbe Bälle" für Herren
    • "Rote Bälle" für Damen
    • "Blaue Bälle" für Senioren


    Die weißen fliegen am wenigsten weit, die roten am weitesten. Alle spielen dann aus derselber Teebox. Die Pros dann gern auch, hat dann mit goldenen Bällen.

    Und jeder Spieler darf sich dann auch aussuchen, mit welchem Modell er seine Runde spielt. Wer spielen will wie der Pro, der spielt halt den goldenen :smiling_face:


    VG Schrotty

  • Und die Grünen Bälle für diejenigen welche auch gerne auf dem Fairway suchen.
    Ich denke eine Balllimitierung ist der schlechteste Weg, da Unmengen an Bällen im Umlauf sind, das kann keiner mehr kontrollieren.
    Eine weitere Einschränkung bei den Drivern halte ich am sinnvollsten, wirtschaftlichsten und am einfachsten Umsetzbar. (Also von jetzt max. 48 auf max. 46 Länge). Und ja größere Spieler benötigen evtl einen längeren Schaft, aber hier ist erstmals Handgelenk Boden Abstand wichtig nicht nur die Körpergröße.

  • Und die Grünen Bälle für diejenigen welche auch gerne auf dem Fairway suchen.
    Ich denke eine Balllimitierung ist der schlechteste Weg, da Unmengen an Bällen im Umlauf sind, das kann keiner mehr kontrollieren.
    Eine weitere Einschränkung bei den Drivern halte ich am sinnvollsten, wirtschaftlichsten und am einfachsten Umsetzbar. (Also von jetzt max. 48 auf max. 46 Länge). Und ja größere Spieler benötigen evtl einen längeren Schaft, aber hier ist erstmals Handgelenk Boden Abstand wichtig nicht nur die Körpergröße.

    Tja, da bin ich einfach mal anderer Meinung. Ich glaube für das Profi-Golfspiel wäre ein anderer Ball die beste Lösung. Die Probleme die Du und Schrotty genannte habt sind natürlich richtig.


    Bei einem anderen Ball sind die Longhitter immer noch lang und die, die den Ball nicht so weit schlagen, immer noch kurz. Es geht einfach darum die Plätze nicht weiter zu verlängern.


    Eine andere Alternative wäre, ich trenne mich von PAR. D.h. ich spiele einen Platz und wer am ENde die wenigsten Schläge hat, hat gewonnen. PAR, Birdie und Bogey gibt es dann nicht mehr.


    Ich glaube der Effekt der Längenreduzierung ist nicht groß, weil die meisten einen Driver spielen, die kürzer al 46Zoll sind.

  • Es dreht sich doch hier nur um die Profis... Andere Bälle haben doch auch völlig andere Eigenschaften beim Putten, Chippen etc...
    Maximal Driverlänge begrenzen bei den Profis und die Plätze werden dann wieder vergleichbar gespielt wie auch von Top Amateuren etc.
    Dann entfällt auch das die Landezonen völlig woanders liegen und der Platz jedesmal völlig kaputtgerichtet wird für ein ProEvent.

  • Und ich finde aber das nicht alle Profis die gleiche Länge beim Abschlag haben sollten (DJ und Luke Donald dann die gleiche Länge beim Abschlag :thinking_face: :astonished_face: :fearful_face:).


    Da muss es schon Unterschiede geben und Longhitter machen ja auch einen Reiz aus, aber Plätze noch mehr verlängern ist ja kaum noch möglich und die Plätze für die Profis deutlich schwerer machen geht ja dann wieder wegen den Amateuren und Mitgliedern nicht.

  • ich glaube hier im Forum wird mehr diskutiert, sich mehr Gedanken gemacht, sogar darüber gestritten, als der Rest der ganzen Golferwelt es tut.

    Tennis und Golf ist der größte Spaß, den man mit angezogenen Hosen haben kann.

    Immer schönes Spiel,

    albe

  • Und ich finde aber das nicht alle Profis die gleiche Länge beim Abschlag haben sollten (DJ und Luke Donald dann die gleiche Länge beim Abschlag :thinking_face: :astonished_face: :fearful_face:).


    Da muss es schon Unterschiede geben und Longhitter machen ja auch einen Reiz aus, aber Plätze noch mehr verlängern ist ja kaum noch möglich und die Plätze für die Profis deutlich schwerer machen geht ja dann wieder wegen den Amateuren und Mitgliedern nicht.

    Dann muss es eben mehr Löcher geben, wo schlicht keine 300 m Drives möglich bzw. zu riskant sind, 220 m Drives aber schon (was ja für die meisten Amateure schon ein ganz guter Hieb ist).


    Das Problem ist eher, dass die Leute ja gerade dieses athletische Longhitter-Golf in den Profiturnieren sehen wollen. Darum macht eine Material-Begrenzung da auch wenig Sinn.


    Im Übrigen hat immer noch keiner eine 54er-Runde auf der Tour gespielt. Ich verstehe das Geschiss und den Ruf nach immer längeren Plätzen darum nicht. Dann spielen die Pros eben deutlich unter Par und die Ergebnisse werden besser. Geht es beim Sport nicht genau darum? Beim Hochsprung sagt doch auch keiner: och Mensch, die Latte wird immer höher, wir müssen den Springern die Turnschuhe schwerer machen.

  • Dann muss es eben mehr Löcher geben, wo schlicht keine 300 m Drives möglich bzw. zu riskant sind, 220 m Drives aber schon (was ja für die meisten Amateure schon ein ganz guter Hieb ist).


    Das Problem ist eher, dass die Leute ja gerade dieses athletische Longhitter-Golf in den Profiturnieren sehen wollen. Darum macht eine Material-Begrenzung da auch wenig Sinn.


    Im Übrigen hat immer noch keiner eine 54er-Runde auf der Tour gespielt. Ich verstehe das Geschiss und den Ruf nach immer längeren Plätzen darum nicht. Dann spielen die Pros eben deutlich unter Par und die Ergebnisse werden besser. Geht es beim Sport nicht genau darum? Beim Hochsprung sagt doch auch keiner: och Mensch, die Latte wird immer höher, wir müssen den Springern die Turnschuhe schwerer machen.

    Deswegen habe ich ja auch DJ genannt und nicht DeChambeau, denn er hat das Thema finde ich schon überreizt.


    Was ich als Zuschauer aber auch nicht mag ist wenn die Profis den Platz regelrecht auseinandernehmen (wie jetzt ein Robert Streb auf der USPGATOUR mit -11 nach Tag 1).


    Gewisse Schwierigkeiten und Probleme müssen die Profis auch bekommen. :winking_face:


    Also eine gesunde Mischung mit ein paar leichteren Plätzen und ebenso auch sehr schwierigen Plätzen für die Profis.

  • Dann muss es eben mehr Löcher geben, wo schlicht keine 300 m Drives möglich bzw. zu riskant sind, 220 m Drives aber schon (was ja für die meisten Amateure schon ein ganz guter Hieb ist).


    Das Problem ist eher, dass die Leute ja gerade dieses athletische Longhitter-Golf in den Profiturnieren sehen wollen. Darum macht eine Material-Begrenzung da auch wenig Sinn.


    Im Übrigen hat immer noch keiner eine 54er-Runde auf der Tour gespielt. Ich verstehe das Geschiss und den Ruf nach immer längeren Plätzen darum nicht. Dann spielen die Pros eben deutlich unter Par und die Ergebnisse werden besser. Geht es beim Sport nicht genau darum? Beim Hochsprung sagt doch auch keiner: och Mensch, die Latte wird immer höher, wir müssen den Springern die Turnschuhe schwerer machen.

    Hm also ich will nicht sehen wie einer immer weiter schlägt. Es ist im TV doch viel interessanter zu sehen wie z.B. BDC jetzt aus dem hohen Rough wieder seinen 2/3 Schlag aufs Grün zaubert, oder Phil aus dem Bunker etc. Die Abschläge sind ab und an mal nett anzuschauen aber das war es für mich dann auch schon.
    Wenn irgendwann alle wie BCD über den See schlagen ist das nichts besonderes mehr und langweilig.
    Also nicht nur Abschlag Driver und dann noch 1-2 Puts und fertig zum nächsten Loch...

    Außerdem hinkt der Hochsprung mal wieder da ist ja keine Bauliche Grenze gesetzt wenn du höher willst und der Kostenaufwand dafür geht gegen 0.
    Bei den Speerwerfern war das eben anders ähnlich bei Golfplätzen. Naja dann wird halt in ferner Zukunft nur noch auf neuen Plätzen gespielt mit langen Bahnen, ähnlich den neuen Formel 1 Strecken ...

  • ich glaube hier im Forum wird mehr diskutiert, sich mehr Gedanken gemacht, sogar darüber gestritten, als der Rest der ganzen Golferwelt es tut.

    Dafür ist dieses Forum da, sich auch über andere Dinge auszutauschen als der ganze uninteressierte Rest der Amateur-Golferwelt. Bei den Profis und Spitzenamateuren dürfte sehr wohl heftig über das Thema diskutiert werden.

  • Dann spielen sie halt -11

    Und am nächsten Tag +2


    Die nehmen den Platz auseinander, weil sie es können an dem Tag und nicht, weil der Platz an dem Tag leicht ist.

    Deshalb spielen die tagsdrauf halt +2


    Das sind Profis . Der Speerwerfer möchte auch 100 Meter weit werfen 😀

    So Long

    Toddy


    If it doesn't go right, try left.

  • Mir geht es um den Golfsport an sich. Für mich gehört zum Golf natürlich Athletik, Technik, Länge, Genauigkeit usw. Aber genauso gehört taktisches Spiel in Bezug auf Hindernisse, Bäume, Bunker, Wasser usw. hinzu. Quasi der Charakter eines jeden Golfplatz. Sei es Parkland, sei es Links-Kurse oder sonst was. Irgendeiner hat sich bei dem Design und der Gräserauswahl usw. mal Gedanken gemacht, einen möglichst interessanten Kurs zu gestalten. Bunker in der Landingzone oder ums Grün, enge Fairways oder viele Bäume aus welchen Gründen auch immer. Diese Charakteristik eines Platzes sollte für einen Amateur genauso beibehalten werden wie für einen Profi. Mit der Zeit war das aber nicht mehr möglich, die Profis haben durch Athletik, Training und Material eine Entwicklung genommen, die ein Platz logischerweise nicht nehmen kann. Zumindest nicht in dem Tempo und Umfang. Deshalb wurden die Plätze länger, die Tee-Boxen weiter nach hinten gelegt, hier und da mal etwas am Platz angepasst. Das ist irgendwann nicht mehr möglich, Platz ist ein teures und wertvolles Gut.


    Damit diese Chrakteristik beibehalten wird, ist man meiner Meinung nach an einem Punkt angekommen, an dem man das Material beschränken muss. Natürlich ist das geil wenn BDC gefühlt 500 Meter übers Wasser ballert. Aber stellt euch vor alle machen das, und der ein oder andere ist jetzt nicht unwesentlich kürzer als BDC, dann wird es langweilig. Dazu kommt, er nimmt die eigentliche Gefahr, den schmalen Fairway in Verbindung mit dem Wasser, der seitliche Wind, komplett aus dem Spiel.


    Ich persönlich möchte das nicht. Er soll ruhig weit ballern, aber im ursprünglichen Sinne des Sports. Alles andere ist Long Drive Competition.


    Aktuell ist alles reguliert. Schaftlänge, Schlägerkopfgröße, Bälle, und und und. Jeder Profisport ist durchreguliert. Es ist ein leichtes für sämtliche Hersteller (egal ob Schläger oder Ball), sich neuen Regularien anzupassen, sofern sie nicht total abgehoben sind. Und für mich persönlich ist eine Änderung der Bälle am einfachsten davon umzusetzen.

  • Es dreht sich doch hier nur um die Profis... Andere Bälle haben doch auch völlig andere Eigenschaften beim Putten, Chippen etc...
    Maximal Driverlänge begrenzen bei den Profis und die Plätze werden dann wieder vergleichbar gespielt wie auch von Top Amateuren etc.
    Dann entfällt auch das die Landezonen völlig woanders liegen und der Platz jedesmal völlig kaputtgerichtet wird für ein ProEvent.

    Doch mir geht es nur um die Profis....


    Wir haben da eine unterschiedliche Meinung, damit kann ich aber Leben :smiling_face:

    Edited once, last by Lorili ().

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