• Ein Post von @Strathisla (über COMA von John Niven) hat mich daran erinnert, dass obwohl das Datum seit etwa tausendsiebenhundert Jahren bekannt ist, das Weihnachten kommt immer völlig überraschend :winking_face:

    Persönlich bin ich kein Freund von handfesten Weihnachtsgeschenken und normalerweise wünsche ich mir immer einfach Spenden für wohltätige Zwecke, aber es gibt Personen (z. B. meine Schwiegermutter), die darauf bestehen, alle anderen richtig zu beschenken.

    Daher auch meine Frage, welche Golfbücher empfehlt Ihr? Dabei denke ich weniger an Golf-Lehrbücher, sondern mehr an "leichte" Golf-Literatur, Krimis und co :thinking_face:

    Selbst kann ich die Golf-Krimireihe über die Fälle des Misters Stableford von Rob Reef empfehlen.

    Sicherlich kein Kandidat für zukünftigen Literatur-Nobel-Preis, aber kurzweilig und amüsant :smiling_face: :thumbs_up:

  • Da kann ich dir z.B. alles von Eugen Pletsch empfehlen, vorausgesetzt allerdings, dass die beschenkte Person mit Golfironie und -satire etwas anfangen kann. Ich habe eine ganze Reihe seiner Publikationen.

    Was auch längst nicht alle haben, aber wirklich was taugt und gleichzeitig unterhaltsam ist, sind die Regelbücher von Yves Ton-That.

    Wenn es etwas ernsthafter sein darf, ist etwa „Das kleine rote Buch” von Harvey Penick ein hübsches Geschenk, was sicher nicht jeder Golfer besitzt.

    Natürlich gibt es noch viel mehr, aber andere können sicher auch noch was beisteuern.

  • Schwieriges Thema. Wie alles, was Geschmackssache ist.

    Mit den Büchern vom Herrn Pletsch kann ich nicht wirklich was anfangen. Nicht meine Art von Humor.

    Ich habe es auch mit einigen anderen Golf-Belletristika versucht. So ganz überzeugt hat mich eigentlich nichts.

    "Coma" von John Niven war nicht ganz so schlecht. Dann habe ich noch "Todesschläger" von Hans Lebek gelesen. Hat mir weniger gefallen.

    Besser fand ich "Träum nur weiter" von John Richardson (wie ich versuchte, in nur einem Jahr Handicap 0 zu erreichen). Das hat mir ganz gut gefallen, was ich mich so erinnern kann.

    Viel lieber habe ich einige englischsprachige Golfbücher, die aber eher Platzbeschreibungen oder Reiseberichte sind.

    "A Course called Ireland" von Tom Coyne habe ich sehr genossen. Oder "A good walk spoiled" von John Feinstein.

    Und viele, viele Biographien. John Daly, Ian Poulter, Tiger Woods usw.

    Was ich natürlich äußerst empfehlen kann ist "Jenseits des Scores" von Oliver Heuler.

  • Als 'leichte' Literatur zum Thema kann ich dir die inzwischen drei Bücher vom Schweizer Frank Baumann empfehlen. Ich kenne zwar alle Pletsch-Bücher und mag sie sehr. Baumann schreibt aber anders. Zwei seiner drei Bücher aus dem Wörterseh-Verlag habe ich gelesen (zum Buch „Single in 365 Tagen“ meine Ansicht unter > Einstellig – aber leidend und allein?).

    Das Neueste mit dem Titel "Frau Muggli hat jetzt zugegeben" kenne ich noch nicht - wird aber sicher ebenso leicht und spaßig zu lesen sein :smiling_face:. (> Link zu den drei Büchern des Verlages) Bestellung auch bei einem bekannten Online-Buchhandel möglich - nicht nur in der Schweiz.

  • Das Heuler-Buch habe ich auch und würde es ebenfalls empfehlen - zumindest für jemanden, der sich über die mentalen (Un-)Tiefen des Golfsports im Klaren ist.

  • Was ich natürlich äußerst empfehlen kann ist "Jenseits des Scores" von Oliver Heuler.

    Oliver hat gerade ein neues Buch herausgebracht - ich kenne es noch nicht, aber nach "Draw & Order" das sich nicht leicht liest, aber hilfreich ist, und "Vom Sollen zum Sein", das weniger mit Golf zu tun hat, heißt der neue Golfroman "Jenseits der Moral" und kann vorerst zumindest nur direkt bei Oliver Heuler bestellt werden.

    Die ersten 120 Seiten gibt's online

    Nichts ist sicher!
    Noch nicht mal das.

  • Träum nur weiter: Wie Ich Versuchte, In Nur Einem Jahr Handicap 0 Zu Erreichen

    John Richardson hat einen guten Job, eine nette Familie und ist ein durchschnittlicher Hobbygolfer mit Handicap 24, als er beschließt, innerhalb eines Jahres Handicap null erreichen zu wollen. Seine Vorgabe ist, dass er dabei weder den Beruf noch seine Familie vernachlässigen darf. Er wird zum Stammgast auf dem Golfplatz und stellt sich bei seinem Training den berühmten Golfer Severiano Ballesteros als permanenten Begleiter vor

    Ist ein wunderbarer Buch, was sich leicht lesen läßt

  • Eine Zeit habe ich nichts Lesenswertes mehr gefunden. Nun aber ist mir dieses kleine Bändchen über den Weg gelaufen und ich habe so fröhlich gegrinst, gekichert und gelacht, dass ich es gleich mehrfach nachbestellen musste und verschiedenen Herren meines Golfclubs als Tee-Geschenk überreicht habe!

    "Der Herren-Nachmittag" von Clemens Paulsen im Novum Verlag

    Und wer auch ein bisschen was mit Rockmusik am Hut hat, wird sicher auch das Buch "Golf Monster" von Alice Cooper mögen.

    Gruß aus Berlin

    Tina

  • c-leg Kauf dir mal eine Reihe von den Büchern, lies sie und entscheide dann, welche(s) du verschenken willst :smiling_face:

    Leicht ist leichter zu verschenken als Humor - es ist überaus erstaunlich, wie oft man bei der Einschätzung fremden Humors daneben liegen kann.

  • Donegan hat ja einiges geschrieben. Hast du auch andere Bücher von ihm gelesen? Würde mich interessieren.

    Ansonsten Danke für den Tipp, denn das wollte ich mir eigentlich schon seit gefühlt 10 Jahren kaufen. Muss ja nicht unbedingt Weihnachten sein.

  • Und wer auch ein bisschen was mit Rockmusik am Hut hat, wird sicher auch das Buch "Golf Monster" von Alice Cooper mögen.

    Gruß aus Berlin

    Tina

    Herzlichen Dank für den Tipp. Schon gekauft. Das der Alice Cooper hervorragend Golf spielen kann, wusste ich wohl. Nicht aber, das er ein Buch darüber geschrieben hat ...

  • Ich meine, dass die beiden genannten Bücher von Donegan bis auf den Titel identisch sind.

    Aus der Welt der Caddieliteratur kann ich “To the Linksland” von Michael Bamberger empfehlen. In der ersten Hälfte erzählt er von seinem Caddie- und in der zweiten von seinem Schottland-Abenteuer.

    Und ebenfalls empfehlenswert finde ich “Preferred Lies” von Andrew Greig. Nach einer überstandenen Krankheit begibt er sich auf eine Reise zu einer Reihe von schottischen Perlen - und zu sich selbst.

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