Posts by SirN

    Was für eine unnötige Diskussion

    Schön, dass jemand entscheidet, welche Diskussion nötig oder unnötig ist. Und dann noch jemand, der die ganze Welt kennt...

    Überall auf der Welt gibt es lokale Gepflgenheiten die Aussenstehende schlimm finden

    ...und außerdem genau die Motivation hinter jedem Beitrag versteht...

    nur weil sie es anders gewohnt sind

    unbedingt Recht haben wollen nur weil am eigenen Arsch der Welt alles anders ist

    Wenn es üblich ist und darauf hingewiesen wird, dann ist das eben so. Ich würde dort dann einfach nicht hinfahren. Solche Unterbrechungen tragen nicht dazu bei, die Konzentration aufrecht zu erhalten. Ich muss auch nicht alle 2h was essen, um nicht zu verhungern.

    Einmal ist es mir passiert, dass auswärts bei einem Turnier nach 9 Löchern ganz selbstverständlich alle ans Kuchenbuffet gegangen sind und erstmal locker 30 Minuten Kaffepause gemacht haben. Für mich völlig überraschend, in der Ausschreibung stand davon kein Wort. Habe danach nicht mehr in die Runde zurück gefunden. Das war das letzte Mal, dass ich dort gewesen bin.

    Für Turniere würde ich aber eine reine Bruttowertung innerhalb verschiedener Handicap-Klassen bevorzugen. Das halte ich irgendwie für "ehrlicher".

    Prinzipiell einverstanden. Wenn man aber die weithin übliche Einteilung in 2 oder 3 Klassen beibehält, sind die Handicap-Unterschiede immer noch so groß, dass einige Spieler von vornherein so gut wie chancenlos sind. Wäre also hilfreich, lieber mehr, aber kleinere Klassen zu bilden. Dadurch fördert man gleichzeitig auch, dass Spieler nicht immer in derselben Klasse antreten, sondern "aufsteigen" und "absteigen" und sich dadurch mal am unteren, mal am oberen Ende des Leistungsniveaus befinden. So gleichen sich über die Zeit die Chancen tendenziell an.

    Mal eine andere Sichtweise: Warum sollte ich mich von irgendeinem Handicap-System davon abbringen lassen, Turniergolf zu spielen? Ich mache das leidenschaftlich gerne und zum Vergnügen. Dabei auf eine mögliche Handicap-Verschlechterung Rücksicht zu nehmen, scheint mir irgendwie verdreht gedacht. Ich habe doch ein Handicap, um an Wettspielen teilnehmen zu können und nicht umgekehrt.

    Ziemlich genau 75% der Runden spiele ich auswärts. Einfacher Grund: Mein Heimatclub hat einfach nicht genug Turniere an Wochenenden (Spartengolf kommt aus Zeitgründen leider kaum in Frage).

    Dass ich als "Auswärtsspieler" und Mannschsftsspieler durch das WHI benachteiligt werde, fühlt sich für mich nicht so an. Um es nicht beim Gefühl zu lassen, habe ich mal ein bisschen gerechnet:

    1. Mein "Heim-HCPI" ist genau 1,2 Schläge besser als der offizielle HCPI. Also ein ziemlich geringer Unterschied.
      (Berechnung Heim-HCPI: Durchschnitt der besten 8 SDs aus den letzten 20 zu Hause gespielten Runden.)
    2. Mein "Mannschafts-HCPI" ist aufs Zehntel genau gleich dem offiziellen HCPI. Vermutlich, weil ich bei der Mannschaft sehr darauf achte, den Score zusammenzuhalten und mich nicht hängen lasse, wenn es nicht gut läuft.
      (Berechnung analog zu oben, nur eben auf die Einsätze in der Mannschaft bezogen).

    Das ist natürlich meine persönliche Betrachtung. Vielleicht können andere Ihre Zahlen zum Vergleich dagegen stellen?

    Waldformel und so

    Musste ich erstmal googeln:

    Die Waldformel gibt an, wie sich der Integrand des endlichen Teils eines Feynman-Diagramms in der Impulsdarstellung sukzessive aus bereits renormierten Teildiagrammen berechnen läßt. Als Wald bezeichnet man hierbei eine bestimmte Hierarchie von ineinander geschachtelten Teildiagrammen eines Feynman-Graphen; die Waldformel beinhaltet eine Summation über sämtliche Wälder eines Graphen.

    Das ist natürlich völlig klar...

    ...aber was hat das mit dem Gezicke hier zu tun?

    und/oder hier: (https://serviceportal.dgv-intranet.de/spielbetrieb/p…-abschlaege.cfm)

    Positionierung der Abschlagmarkierungen

    Witterungsbedingt sollten die Abschlagmarkierungen vor oder hinter den Messpunkt gesetzt werden, sodass bei Nässe das fehlende oder verminderte Ausrollen des Balls durch nach vorne gesetzte Abschlagmarkierungen ausgeglichen wird. Bei Trockenheit gilt dies sinngemäß, nur dass die Abschlagmarkierungen dann nach hinten gesetzt werden sollten. In beiden Fällen sind die Maße von maximal 10 Meter vor oder hinter dem Messpunkt und maximal 100 Meter Abweichung auf der gesamten Runde zu beachten.

    Auf den Par-3-Löchern, bei denen kein Ausrollen des Abschlags auf dem Fairway ausgeglichen werden muss, kann man die Abschlagmarkierungen zum Ausgleich der anderen Löcher bei Nässe nach hinten setzen und bei Trockenheit nach vorne. Damit werden wieder ca. 40 Meter gegenüber den in die entgegengesetzte Richtung gesetzten Abschlägen auf den Par 4- und Par 5-Löchern ausgeglichen.

    Da dem Setzen der Abschlagmarkierungen so viel Bedeutung zukommt, setzt in DGV-Turnieren die Spielleitung selbst die Abschläge. Zudem hat die richtige Ausrichtung der Abschlagmarkierungen Einfluss auf die Spielgeschwindigkeit.

    Wenn es die Lage des Balles in Grünnähe zulässt, dann geb ich dem Ball lieber etwas mehr Spin und versuche den Bounce auf dem Grün einzubeziehen, bevor ich ihn über das halbe Grün rollen lassen würde.

    Wenn man den Ball hoch durch die Luft an die Fahne befördern kann, so dass er mit dem nötigen Spin dort liegen bleibt, nimmt man natürlich Ungleichmäßigkeiten auf dem Grün aus dem Spiel. Stark, wenn man das zuverlässig hinkriegt.

    Ist bei mir leider nicht der Fall, deshalb gehe ich den risikoärmeren und weniger spektakulären Weg. Wenn was schiefgeht, bleibt der Ball einen Meter zu kurz oder zu lang, oder rechts/links. Wenn ich ein Lobwedge toppe, finde ich den Ball sonstwo.

    wann nimmst Du welchen?

    Finde ich für mich eigentlich ganz leicht zu beantworten. Immer so wenig Loft wie möglich, so viel wie nötig. Wenn man den Ball rollen lassen kann, soll er rollen. Wenn er ein Stück fliegen muss (z.B. über ein unebene Stelle, hohes Gras, einen Gegenhang oder ein Hindernis), ist eben mehr Loft gefordert.

    Warum machst Du es Dir so schwer, mit so vielen Schlägern zu chippen

    Sehe ich genau umgekehrt. Die verschiedenen Schläger mit ihren Eigenschaften machen mir das Leben leichter, nicht schwerer.

    Eine besonders blöde Situation tritt übrigens ein, wenn es keine Stelle nicht näher zur Fahne und innerhalb des Bunkers gibt, wo der Ball liegen bleibt. Das kann durchaus passieren, wenn der Rechen unbedacht, an der Fahnen-abgewandten Seite des Bunkers dicht an der Kante abgelegt wurde.

    In diesem Fall gibt es keine straffreie regelgerechte Fortsetzung. Der Spieler kann mit zwei Strafschlägen außerhalb des Bunkers droppen. Andere Möglichkeit: Ball unspielbar, zurück zur letzten Position.

    Daher die Empfehlung, den Rechen außerhalb des Bunkers abzulegen. So sieht es auch der Verband, allerdings haben manche Clubs dazu eine andere Haltung (keine Ahnung, warum).