Posts by Parchip

    Genau. Das. Ist. Der. Punkt.

    Äähh, bevor ich es wieder gut sein lasse, das was Du machst ist schon sehr selektives lesen und Verstehen.


    Mein Grundtenor ist genau der:

    Quote

    das Hochrechnen und Abwägen von Straftaten. Die "anderen" sind ja noch viel schlimmer. Sorry, das ist wie im Kindergarten.

    Und da bist u.a. genau Du mittendrin und voll dabei.

    Beitrag 2181 ist ein Beispiel.


    Wie wäre es mal mit Selbstreflexion?

    So jetzt muss ich auch mal - ich will hier ehrlich nur einmal - darlegen, was mir an der Diskussion tierisch auf den Sack geht.


    Nämlich das Hochrechnen und Abwägen von Straftaten. Die "anderen" sind ja noch viel schlimmer. Sorry, das ist wie im Kindergarten.


    Fakt ist, die Letzte Generation begeht Straftaten. Sie kündigen auch an, weiterhin Straftaten begehen zu wollen. Und damit stellen sie sich vorsätzlich außerhalb unseres Gemeinwesens, stellen sich abseits unserer Verfassung, die aus gutem Grund die Basis unseres Zusammenlebens darstellt. Und die sieht nicht vor, seine Vorstellungen mittels Straftaten durchzusetzen.


    Auch wenn sie noch so hehre Ziele haben sollten, die LG geht so nicht. Was allerdings auch nicht geht, sind die ständigen Rufe nach schärferen Gesetzen, härteren Strafen oder sogar Vergleiche mit Terrorismus.


    Wir haben die Gesetze, um das rechtlich zu sanktionieren. Ein Blick ins Strafgesetzbuch reicht aus, um die Grundlagen dafür zu finden. Nötigung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch,

    Gefährdung des Bahn-, Schiffs- und Luftverkehrs, Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr. Damit ist der Rechtsstaat ausreichend gerüstet. Auch wenn es am Anfang nur lächerliche Geldstrafen sein sollten, für Wiederholungstäter bleibt es irgendwann nicht mehr dabei und es gibt keine Bewährung mehr. Gesiebte Luft. Und ich habe da volles Vertrauen in unseren Rechtsstaat, der Sache Herr zu werden.


    Lasst sie weitermachen. Irgendwann werden sie schon merken, in welche Sackgasse sie sich begeben haben. Eine Latte an Vorstrafen ist für das weitere Leben alles andere als förderlich.


    So, das musste mal raus. Habe fertig.

    leg doch mal eine Linie an, der Ball wird diese nicht nur berühren, sondern auch schneiden. Das ist zwar alles knapp und ärgerlich, aber der Ball ist drin.


    Aber gut, da gibts als Meinung schwarz und weiß, da kommt man nicht unbedingt überein.

    Das ist nun wirklich brutal knapp, da eine Entscheidung zu treffen ist sauschwer.

    Wenn ich mir das Bild ansehe, und mir vorstelle der Ball wäre 10 cm näher am Torpfosten gewesen, da ist die Linie nämlich ein wenig unsauber gezogen.

    Da geht es um ein, zwei Millimeter.


    Was die Regel betrifft, hat b-ballmvp völlig recht.


    Vollständig bedeutet, dass der Ball komplett die Linie überschritten hat. Also das ganze Volumen des Balles ist über der Linie.

    Ich glaube, der Anteil der Golfer, die noch nie gehört oder gelesen haben, daß man Pitchmarken ausbessern, Divots zurücklegen und Bunker harken muss, tendiert gegen Null.

    Die Probleme sind definitiv Vergesslichkeit, Gleichgültigkeit und Ignoranz.


    Anfänger sind m.E. nicht das Problem. Erstens versuchen sie meist, alles richtig zu machen um nicht negativ aufzufallen, zweitens hinterlassen sie recht selten Pitchmarken. Sind meist froh, wenn der Ball irgendwie aufs Grün rollt und es nicht schon der fünfte Schlag ist.

    Hatte ein einziges mal den Fall, daß einer nach gut 15 Bahnen übelsten Gehacke den Ball auf dem kurzen Par 3 in schönem hohen Bogen vom Tee aufs Grün geschlagen hat, 2 Putts zum Par und sich gefreut wie ein Schneekönig. Habe ihm zum Par gratuliert und als wir vom Grün gingen kurz gebeten, doch noch die Pitchmarke wegzumachen, er hat sich bedankt. In dem Fall also Vergesslichkeit, aber in diesem Moment völlig akzeptabel.


    Krassester Fall war dieses Jahr als wir einen sogenannten Leading Course gespielt haben. Vor uns ein Viererflight, auf den wir nicht nur immer ewig warten mussten, sondern auch die Grüns in einem Zustand hinterlassen hat, als wäre ein Hagelsturm niedergegangen. Ich will denen nicht unterstellen, daß sie die Pitchmarken alle verursacht haben, aber sie in dieser Menge zu übersehen, halte ich für ausgeschlossen. Als ich danach in die Startzeitenliste geschaut habe, waren das 4 Spieler alle mit Vorgabe im Bereich Bogeygolf. Also in diesem Fall Gleichgültigkeit und Ignoranz. Ich hab dann nur gesagt "Ein Bier pro ausgebesserter Pitchmarke, und ich wäre schwerer Alkoholiker...".


    Was die Platzreife betrifft, hatte ich damals auch so einen Crashkurs über 3 Wochenenden, 6 Tage á 2 Stunden auf einer "Durchschleusungsanlage".

    Am vorletzten Tag theoretische Prüfung und Einspielrunde, am letzten Tag praktische Prüfung. Der Pro hat vorher gesagt, was wir alles vorab besorgen sollen, eine Handvoll Bälle, ein Tütchen Tees, Ballmarker und eine Pitchgabel. Und dann hat er nicht nur demonstriert, wie man sie richtig benutzt, sondern auch jeden persönlich eine Pitchmarke ausbessern lassen. Wo keine war, hat er schnell mal eine produziert. Ich empfinde das auch heute noch als vorbildlich.


    Ich glaube, das Problem ist nur zu lösen, wenn man die Themen immer wieder anspricht. Steter Tropfen höhlt den Stein. Wir haben bei uns einen Marshal, der regelmäßig nach den Pitchgabeln fragt. Wer keine hat, dem schenkt er schon mal eine aus dem Bestand an Fundsachen mit dem klaren Hinweis er möge sie in Benutzung sehen. Wir grinsen uns schon immer an, wenn wir uns sehen, weil wir genau wissen was nun kommt. Zack, Pommesgabel aus der Hosentasche.

    Irgendwie skurril, aber anscheinend leider notwendig.

    Und im GC Jakobsberg:

    "Der Flightführer ist derjenige mit dem überzeugendsten Auftreten bei maximaler Ahnungslosigkeit".

    *scnr*

    redundante Scorecard

    Genau darum geht es doch. Kann gelegentlich hilfreich sein.


    Ich schreibe auch nicht alle mit, da ich mich auf mein Spiel konzentrieren will.


    Einmal gab es tatsächlich den Fall, daß die Scorekarte von Spieler A vom Wind in den Teich geweht wurde und A als Zähler für Spieler B seinen eigenen Score ab der 1 geschrieben hatte, obwohl auf der 10 gestartet wurde. Aber auch das haben wir im Verbund dann hinbekommen.

    Ich glaube auch, daß die Spanier lieber gegen Marokko als gegen Kroatien spielen wollten.


    Aber das Ausscheiden von D ist dennoch verdient. Mit der Abwehrleistung (zumindest in 2 von 3 Spielen) ist man nicht konkurrenzfähig. Und wenn dann eine erbärmliche Chancenverwertung hinzukommt, erst recht nicht.


    Wenn es bei Halbzeit 4:0 steht, was dem Spielverlauf entsprochen hätte, hätten die Spanier sich zusammenreißen müssen. So konnten sie es locker angehen. Obwohl, 3 Minuten lang waren sie auch selbst ausgeschieden....

    Hier geht es ausschließlich um einen Notfallplan, falls elektrischer Strom temporär rationiert werden muss und um sonst nichts.

    Also vereinfacht formuliert: Damit Krankenhäuser und Feuerwehr nicht beeinträchtigt werden, müssen bestimmte - nicht lebensnotwendige - Dinge zurückstecken.


    Hier die Verordnung:

    https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/74051.pdf


    Da steht z.B. auch drinnen:

    Amateur-Sportveranstaltungen (inkl. ESport-Events), sofern dafür elektrische Energie verbraucht wird

    Also nix Monatsbecher.


    Der hergestellte Kontext im Eröffnungsbeitrag und dem verlinkten Artikel ist - gelinde gesagt - völlig daneben.

    Pitchgabel als Startgeschenk. Einfaches Plastikteil mit Werbeaufdruck, kostet vielleicht 25 Cent pro Stück in der Massenproduktion.

    Habe ich dieses Jahr zwei mal bekommen (Österreich und Bayern), nicht daß ich das Teil gebraucht hätte, aber eines fiel erkennbar auf:

    Auf beiden Plätzen war der Zustand der Grüns, was Pitchmarken betrifft, deutlich über dem Durchschnitt.


    In meinen Augen ein simpler, effektiver "Wink mit dem Zaunpfahl".


    Es ist nämlich eine Frage der Einstellung, des Wollens, nicht des Könnens.

    Die Einstellung derer, die dann sagen "Bin doch kein Greenkeeper". ist genau die gleiche wie derjenigen Hundehalter, die den Haufen einfach mit der Begründung liegen lassen "Ich zahle doch Hundesteuer".

    Wessen Wohlstand?

    Der Markt weckt also nicht erst Bedürfnisse? Es wird also Augenmerk auf Langlebigkeit gelegt? Sagt dir "geplante Obsolenz" was? Es gibt keine Überproduktionen, für die neue Märkte erschlossen werden? Ist ein Schnitzel für 99 Cents, wofür der Regenwald abgeholzt wird, Wohlstand?

    Hm.

    Zum Beispiel den Wohlstand in der Gesellschaft, in der das produzierende Unternehmen Steuern zahlt. Den Wohlstand derer, denen das Unternehmen Arbeitsplätze schafft.


    Natürlich sind die von Dir angeführten Auswüchse verbesserungswürdig. Aber auch dafür gibt es Steuern (das Wort bedeutet ja auch "steuern" im Sinne von lenken).

    Und auch jeder selbst kann dazu beitragen, beim Kauf von Gütern nicht nur auf den Preis zu schauen. Ich mache das z.B. verstärkt, vor allem bei Lebensmitteln. Aber ich bin auch in der privilegierten Situation, mir das leisten zu können. Und man braucht da gar nicht weit in die Entwicklungsländer zu schauen. Es reicht locker, mal jemanden bei uns zu fragen, der von Grundsicherung leben muss.

    Ich sags mal so:


    Im Endeffekt zählt nur das Ergebnis auf der Scorekarte. Wenn der Schläger weiterhilft, warum nicht.

    Aber wenn ich mir das Konzept ansehe, ein Schläger mit ca. 38 Grad Loft, mit dem man eine Puttbewegung ausführt - das geht mit dem Eisen 8 genauso.

    Und das ist ja in so gut wie jedem Bag bereits drinnen, für den zusätzlichen Chipper muß dann allerdings ein Schläger weichen.


    Meine Meinung: Versuch macht kluch.

    Und in diesem Irrglauben liegt eben der Hase im Pfeffer, wenn man Wohlstand mit Kaufkraft verwechselt.

    Sorry, aber ich verwechsle Wohlstand sicher nicht mit Kaufkraft. Kaufkraft ist nur ein Teilaspekt von Wohlstand.

    Wohlstand ist auch, in der Lage zu sein, die Schwachen zu schützen. Wohlstand ist auch, ein funktionierendes Gemeinwesen zu haben. Wohlstand ist auch, daß Frauen selbstbestimmt ihr Leben führen können. Wohlstand ist aber auch, sich von niemanden abhängig machen zu müssen. Sieht man momentan sehr gut am Thema Russland.

    Es kann also nur möglich sein, die Emissionen zu senken, indem die Industrie (die für ca. 85% der Emissionen verantwortlich ist) umgestellt wird, egal wie hoch die Bevölkerungszahlen auch schnellen. Doch bisher ist es doch so, dass sobald man an dieser hl. Kuh schrauben will, brüllen die Lobbyvertreter und unisono die nachplappernden bräsigen Wohlstandsverwahrlosten im Westen: "Links! Sozialismus! Geht nicht! Freier Markt!"

    [...}

    Es gab und gibt viele Modelle, die auf Nachhaltigkeit setzen, die andere Herstellungsprozesse fördern, die andere Energiequellen auftun wollen. Aber wie die letzten 20 Jahre Nicht-Sozialismus gezeigt haben: Ändern? Gern. Aber das hat noch Zeit und Hauptsache, alles bleibt schön billig.

    Natürlich muß das Ziel sein, die Emissionen in der Industrie zu reduzieren. Ich glaube das stellt niemand in Frage. Aber was hat das mit Sozialismus zu tun? Oder mit freier Marktwirtschaft?

    Wir haben mittlerweile einen globalen Markt mit unterschiedlichen Wirtschaftssystemen die miteinander konkurrieren. Und die Güter werden ja zur Förderung des Wohlstandes produziert und nicht aus Spaß an der Freude.


    Ich habe ja geschrieben, wir (und mit dem wir meine ich jetzt die reichen Industrienationen) sind als erstes am Zug.

    Und "Hauptsache, alles bleibt schön billig" ist lokal gesehen durchaus ein Argument. Aber die Produkte müssen ja auch auf dem Markt bestehen.


    Aber es ist m.E. unstrittig, daß mehr Emittenten (und damit meine ich die Menschen) auch mehr Emissionen verursachen, vor allem wenn die Gesellschaften mit hohem Bevölkerungswachstum immer weiter am Wohlstand partizipieren wollen und die Güter nachfragen. Was ausdrücklich wünschenswert und ihr gutes Recht ist.


    Und ich erwähne noch einen weiteren Punkt:

    Stetiges Bevölkerungswachstum erzeugt auch mehr Bedarf an natürlichen Ressourcen. Flächen werden versiegelt, natürliche CO2-Speicher (Regenwald) abgeholzt. Landwirtschaft muß immer effektiver werden (Düngemittel). Das verstärkt den Effekt noch zusätzlich.

    Ich glaube Bildung ist die dominierende Größe. Mit einer Erhöhung des Bildungsniveaus reduziert sich die Geburtenrate.

    Da hast Du sicher Recht. Auch Dinge wie Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit spielen da eine Rolle.

    Aber das sind alles Themen, die - von wenigen Ausnahmen abgesehen - stark mit Wohlstand korrelieren.

    Ich finde nicht, daß Janis Beitrag faschistisch oder menschenverachtend war, eher maximal "undiplomatisch".


    Es ist doch so:

    Bei allem Fortschritt, den uns die Industrialisierung gebracht hat, hat sie leider auch das Klimaproblem verursacht, mit dem wir jetzt zu tun haben.

    Aber wir haben jetzt auch achtmal so viele Emittenten wie zu Beginn der Industrialisierung.

    Und wenn die Emissionen gesamt sinken müssen, ist es doch von Nachteil wenn die Anzahl der Emittenten immer weiter steigt.


    Krux an der Sache ist nur, daß in den Gesellschaften mit hohem Wohlstand, die für den Großteil der Emissionen verantwortlich sind, die Anzahl der Emittenten ziemlich konstant ist oder nur marginal steigt.

    Heißt im Umkehrschluß: Eine Reduktion der Emittenten (und ich meine damit eine sozialverträgliche, keine unter Zwang!) ließe sich nur unter deutlicher Steigerung des Wohlstandes in den armen Gesellschaften unserer Erde erreichen. Das ginge wiederum mit einer Steigerung der Emissionen einher.

    Also ein Teufelskreis.


    Die einzige Lösung ist m.E. daß wir die "reichen" bei uns anfangen und dann auch die "armen" unterstützen, ihren Wohlstand mit weniger Emissionen zu erhöhen, als die "reichen" das in der Vergangenheit getan haben. Anders kommt man aus der Sache nicht raus.

    Mich regt am meisten auf dass manche meinen, ihr Minimalismus sei das einzig Seligmachende und alles andere ist Teufelszeug.

    Erinnert mich an Idealismusdebatten der Grünen Partei.

    Ehrlich gesagt, mir ist es völlig wurscht, welches Auto sich jemand kauft.


    Aber die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellt sich bei diesen Monsterschiffen schon:

    Warum baut man Autos so breit, daß manche Zeitgenossen daran scheitern, das Fahrzeug sauber in eine Parktasche zu manövrieren?

    Warum baut man Autos so unübersichtlich, daß Begegnungsverkehr teilweise unmöglich wird, weil kaum zu erkennen ist, wo überhaupt der Fahrbahnrand ist?

    Wo ist bei einem Fahrzeug mit den Abmessungen nahezu eines Kleintransporters und dem Ladevolumen eines Mittelklasse-PKWs der Mehrwert?


    90% aller Autofahrten werden in einem Umkreis von 15 km mit einer Person Besatzung und der Beladung mit einer Aktentasche durchgeführt. Da kann man schon mal hinterfragen, ob es da solche Dimensionen braucht. Und Horst schreibt ja, es geht sogar ein Golfausflug zu zweit mit dem kleinen Fiat. Einen Vorteil haben die Riesendinger allerdings: Sie sind so exorbitant teuer, daß aufgrund der hohen Margen ordentlich Arbeitsplätze geschaffen werden. Mit Kleinwägen ist kein großes Geld zu verdienen.


    Zum Thema Elektroauto:

    Gäbe es eine vernünftige Ladeinfrastruktur, hätte ich schon längst eines.

    Unsere Wohnungseigentümergemeinschaft scheitert seit 3 Jahren zusammen mit den Stadtwerken daran, die Tiefgarage mit Wallboxen auszustatten. Der nächste öffentliche Ladepunkt ist einen Kilometer weg, zudem regelmäßig besetzt (2 Ladeplätze). Immerhin habe ich nun bei einem Golfplatz, den ich ca. 10x im Jahr anfahre, gesehen, daß sie 4 Ladestationen errichten. Vielleicht geht ja noch was in die richtige Richtung. Und mein Heimatclub plant wohl auch was auf dem Gebiet.

    Der Vergleich hinkt etwas, es wird bedeutend kostenintensiver sein eine Golfanlage zu betreiben als eine Tanzschule

    Ich glaube nicht, daß der Vergleich hinkt.


    Bei jeder Sportart, bei der ich bereitgestellte Infrastruktur nutze, muß ich dafür zahlen.

    Ob nun Skifahren, Tennis, Bouldern, Tanzen, Billard, Schwimmen, uswusf.

    Und wenn etwas kostenintensiver ist, ist es halt dann teurer in der Nutzung. Tagesskipass im Schweizer Nobelskiort 100 Euro, Eintritt ins örtliche Hallenbad 5 Euro.

    Bei keiner der o.a. Sportarten werde ich nach einer Mitgliedschaft in einem Club gefragt. Ich kaufe mir die entsprechende Karte für den entsprechenden Zeitraum und nutze die Infrastruktur.

    Natürlich kann ich Mitglied in einem Club werden, wenn ich das möchte.

    Aber Golf ist da eine echte Ausnahme - ich muss Mitglied in einem Club werden (und den VcG sehe ich auch als Club an, nur ohne eigene Sportanlage) um die Sportart überhaupt ausüben zu können.


    Ich bin Übrigens Vollmitglied in einem Golfclub. Ich habe das für mich so entschieden. Ich war auch schon im Skiclub und auch im Billardclub. Ist ja nichts schlechtes. Aber beim Golf ist es ja nahezu Zwang. was glaube ich dazu führt, daß so mancher gar nicht mehr spielt.

    Die ganze Diskussion hier zeigt doch, dass das Loch einfach nur bescheuert gekennzeichnet ist!

    Eine Kennzeichnung, die solche Diskussionen auslöst ist schlicht "ungeeignet".


    Die "einfache Lösung" wurde hier bereits mehrfach angesprochen: Alles vom Abschlag bis zur jetzigen PA links ROT kennzeichnen, notfalls mit grünen Köpfen (Betretungsverbot).

    Klar wird es dann auch "Spezialisten" geben die darüber diskutieren wollen, wo der Ball denn die Grenze der PA überschritten hat... aber dann sind wir wieder beim "Gentlemensport" (we dont make rules for people like this)

    Bin ich prinzipiell dabei.


    Ich kenne die Gegebenheiten vor Ort nicht genau aber könnte mir folgendes vorstellen:


    Der Weg und das angrenzende Feld gehören gar nicht zur Golfanlage selbst (ich schreibe bewußt nicht "Golfplatz", da ja das jetzige Aus schon nicht zum Platz gehört).

    Steckt man dann rot statt weiß, würde es als PA wieder zum Platz gehören. Kann mir nicht vorstellen, daß dies in der Konstellation möglich wäre, z.B. wenn das Feld einem Landwirt gehört.


    Vielleicht sollte sich Marshal nochmals dazu äußern.

    Ich würde eher fragen, wen interessiert so was auf einer Privatrunde?

    Bei einer RPR-Runde interessiert das schon. Man will ja den korrekten Score einreichen.

    Ich sehe es auf der Zeichnung so, dass zwischen Aus und PA ein Weg durchführt. Also droppen auf dem Weg. Neue Spielsituation. Straflose Erleichterung am nächsten Punkt vollständiger Erleichterung.


    Gruß

    Klaus

    Habe mir das von Marshal verlinkte Überflugvideo mal angesehen, gibt m.E. einigen Aufschluß, so bei 0:30:


    Der Weg ist ebenfalls im Aus. Also Droppen auf dem Weg keine Option.

    Es sollte vom Tee klar zu erkennen sein, ob der Ball den letzten Auspfosten direkt beim "T" des Weges rechts oder links passiert hat.

    Ich weiß nicht, zu welcher Jahreszeit das Überflugvideo aufgenommen wurde. Möglicherweise im Herbst nach der Ernte. Dann wird es im Sommer sicher zum Problem klar zu erkennen ob der Ball über das Feld hinausgegangen ist. Dann sicher auch schwer zu erkennen, ob der Ball in der PA ist oder irgendwo daneben liegt.

    Zwischen Aus und PA ist Platz zum Droppen, kein nahtloser Übergang.

    Problem ist halt, wenn der Ball die Ausgrenze überflogen hat, aber dann nirgendwo zu finden ist. Einfach davon auszugehen, er ist bosgws in der PA, halte ich für etwas "optimistisch".


    Irgendwie ist das Ganze ein bisschen suboptimal, im Zweifelsfall bleibt m.E. nur den Ball als verloren zu sehen und vom Tee einen neuen Ball ins Spiel zu bringen.