Posts by Parchip

    Ich habe das probiert mit After Work - schnell mal 9 Loch. Ich finde es eigentlich Klasse. Nur bin ich ein Mensch, der nicht so schnell abschalten kann.

    Das heisst auf den ersten Löchern geht mir alles Mögliche im Kopf rum. Dementsprechend spiele ich dann auch - unkonzentriert. Das kann bis zur 5 andauern bis ich den Arbeitstag aus dem System habe.

    Und dann reichen die anderen paar Löcher nicht um Verbocktes aufzuholen.

    Jedes Jahr probiere ich es einmal aus. Könnnte ja sein, das ich Gelassener geworden bin! :smiling_face:

    9 Loch sind aber auch hopp oder topp. Zumindest wenn man sich die Chance erhalten will, sich für die Finalreise zu qualifizieren. Da braucht es drei mal mindestens so 22 Netto in der Bogeygolferklasse. Also volles Risiko, ob 12 oder 17 Netto ist dann auch schon egal.

    18 Loch sind eher davon geprägt, den Score einigermaßen zusammen zu halten.

    Mallorca ist schon schön, aber die Greenfeepreise, die sie mittlerweile aufrufen, sind jenseits von Gut und Böse.

    Kosten ja teilweise schon fast das doppelte wie tolle Plätze in unserer Gegend, sind aber sicher nicht doppelt so gut.

    Das einzige, was ich sicher nochmals spielen werde, wenn ich dort hinkomme, ist Bendinat. So eine abgefahrene Wiese habe ich noch nirgendwo anders gesehen.

    Mann, lauter Weicheier hier :winking_face:

    Im Ernst: Bei manchen hier hört sich das tatsächlich an, als ob sie einer furchtbar lästigen Pflicht nachgingen, wenn sie Golf spielen.

    Ganz im Gegenteil, Golf macht jede Menge Spaß. Ich kann mit auch nicht vorstellen, daß sich jemand eine Freizeitbeschäftigung sucht, die er als lästige Pflicht ansieht.

    Aber - Golf ist sehr zeitaufwendig. Ich liebe Turniergolf, meine bessere Hälfte hasst es. Sie will schöne Plätze spielen ohne jeden Leistungsgedanken. Wir haben auch andere Freizeitbeschäftigungen als Golf. Und dann ist da noch eine wirklich lästige Pflicht, aber eine leider notwendige, nennt sich Arbeit.

    Kurzum - 9-Loch-Afterworkturniere sind in den Monaten Mai bis August (man kann sich einen Timeslot als Startzeit einigermaßen frei aussuchen, es ist lange hell, dann klappt das auch mit der Arbeit) eine gute Möglichkeit, Turniergolf zu spielen, nach der Arbeit Ablenkung zu erfahren, sich körperlich zu betätigen, Gleichgesinnte zu treffen und auch einfach Spaß zu haben.

    Wenn jemand behauptet, nur 18 Loch wäre echtes Golf, dann Gratulation dafür, soviel Zeit zu haben, sie auch aufbringen zu können.

    Ich sitze nur hier und schüttele den Kopf.

    Die unterschiedliche Bewertung von 9 und 18 Loch Turnieren existiert, aber vor allem in euren Köpfen. Eigentlich hat sich amn dem ganzen System seit 2008 nichts großartig geändert. nur jettz wird viel mehr darüber gejammert. Vielleicht weil damals einige 9 Loch Spieler tatsächlich Vorteile hatten, die jetzt so nicht mehr existieren? Wer eine ungerade Spielvorgabe hatte bekam auf 9 Loch die gleiche Vorgabe wie der mit der höheren , geraden Spielvorgabe. War immer ungerecht dem Spieler mit Spielvorgabe 18 weil er auf 9 Loch genauso 9 Schläge Vorgabe bekam wie derjenige mit Spielvorgabe 17.

    Heute ist das ähnlich nur orientiert man sich eher am oberen Ende der Spielvorgabenrange, d.h. derjenige mit einem niedrigen HCP innerhalb der gleichen Coursehandicaprange muß einen Schlag besser spielen, weil sich das SD für eine bestimmte Schlagzahl an der oberen Grenze dieser Range orientiert.

    Aber eigentlich ist diese theoretische Ausführung meinerseits nicht wichtig, denn eigentlich gehts doch darum, was ist der Kern des Golfspiels 18 oder 9 Loch. Für die Verbände sich es 18 Loch und an denen orientiert sich auch das Regelwerk, für wen das falsch ist, der kann nur durch eine Veränderug des Systems eine Gleichbehandlung von 9 Loch Turnieren erreichen.

    Ich persönlich halte die 18 Loch für die Basis, und 9 Loch Turniere müssen sich an den 18 Loch messen. Meine 9 Loch SD sind signifikant niedriger als die 18 Loch SD, bei wem das nicht so ist, gratuliere zu gutem 18 Loch Golfspiel.

    Das mit der ungeraden Spielvorgabe ist tatsächlich richtig. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, sind die ersten 9 Bahnen je nach Schwierigkeit mit den ungeraden Vorgaben 1 bis 17, die zweiten 9 Bahnen mit den geraden Vorgaben 2 bis 18 geratet. Das würde statistisch tatsächlich einen Aufschlag von 0,5 auf die nicht gespielten zweiten 9 Loch rechtfertigen, unter der Annahme, daß ungerade und gerade Spielvorgaben auf 18 Loch unter allen Teilnehmern gleich verteilt sind.

    Bei mir ist es tatsächlich so, daß momentan im Scoring Record 13 18-Loch-Runden und 7 9-Loch-Runden gelistet sind, unter den besten 8 Runden sind 6 auf 18 Loch und nur 2 auf 9 Loch.

    Ich glaube, das kann man nicht pauschalisieren, die Fallzahlen zur Beurteilung sind ja auch sehr gering.

    Endlich verstehe ich, was der DGV mir durch die Blume mitteilen will...

    :frowning_face:

    Glaube nicht, daß Dir der DGV das "durch die Blume" mitteilen will.

    Du bist noch Anfänger und hast sicherlich noch viel Potenzial, Dich zu verbessern.

    Bei mir ist es so, ich habe in knapp 10 Jahren über 120 vgw Runden in meinem Stammblatt stehen. Die momentan 8 besten der letzten 20 befinden sich in einem Korridor von etwa 5 Schlägen beim SD. Das ist halbwegs konstant und daher mein momentanes Potenzial bei meinem momentanen Können. Eine gewisse Erfahrung in Turnieren habe ich mittlerweile, daher ist für mich klar, daß nur eines helfen würde: Mehr und besseres Training. Dazu fehlt mir aber zumindest momentan die Zeit und auch der Ehrgeiz.

    Bei dir ist es so, Du hast ja noch an fast jeder Bahn 3 Schläge vor. Versuche mal, da hin zu kommen, mit 2 Vorgabeschlägen auszukommen, dann dahin auf der Hälfte der Bahnen nur noch mit einem. Dann bist Du in einem Vorgabebereich in der Gegend von 27 und das schaut doch schon viel freundlicher aus. An einem vernünftigen Tag unter 100 Schläge zu bleiben, ist in meinen Augen ein erstes realistisches Ziel.

    Kopf hoch, das wird schon. Routine bekommt man nur durch häufiges Spielen und Lernen aus begangenen Fehlern.

    es geht nicht um die Vorgabe bei front- und back 9, es geht um die Berechnung der nicht gespielten 9 Löcher.

    Die Vorgabentabelle zu präsentieren ist da wenig hilfreich.

    Du hast das aber wirklich so hingeschrieben.

    Wenn ich z.B. auf 9 Loch 9 Vorgabeschläge und auf 18 Loch 18 Vorgabeschläge habe, dann ist das doch nur logisch.

    Auf jeder Bahn einen Schlag vor.

    Meinetwegen sollen sie den ganzen 9-Loch Heulern ein Scratch Handicap geben.

    Wenn sie sich dann besser fühlen, nur zu.

    Sag mal, kannst Du auch sachlich?

    Es geht darum, mit einer gewissen Zahl an Vorgabeschlägen auszukommen. Schafft man das, hat man seine Vorgabe bestätigt. Mit der 9-Loch-Ergänzungstabelle aber leider nur auf 18 Loch.

    Weniger Schläge gebraucht? :thinking_face:

    Schaue doch mal auf den Link von Bastl

    Anzahl Ergebnisse im StammblattBerechnung des WHI / Gewertete Score DifferentialsAnpassung
    1 - 3Das niedrigste Ergebnis-2,0
    4Das niedrigste Ergebnis-1,0
    5Das niedrigste Ergebniskeine

    Du hast 5 Turniere.

    Beim zweiten bis Du von 54 auf 52 gekommen. Das ist allein schon die Anpassung. Also war dieses Turnier realistisch HCP 54, aber besser als das erste.

    Nun hast Du das fünfte Turnier besser gespielt, also eine neue beste Runde aber keine Anpassung mehr. Der Korrekturfaktor fällt weg.

    Es ist auch durchaus möglich, daß Dein realer HCPI höher ist als 52, der wird ja bei >= 26,5 nicht höher gesetzt, die Berechnung läuft ja im Hintergrund weiter. Eine der Schwachstellen des Systems.

    Beispiel:

    1. Turnier Grütze -> bleibt bei 54

    2. Turnier 36 Netto -> von 54 auf 52 durch die Anpassung

    3. Turnier Grütze -> bleibt alles beim alten

    4. Turnier 36 Netto -> wäre eigentlich nun wieder 53, bleibt aber bei 52

    5. Turnier 38 netto -> neue beste Runde, aber keine Anpassung mehr -> reelle 52.


    Oder so ähnlich. Hier weiß ja auch keiner, wie sich die Anpassung von 54 auf 52 genau auf die Vorgabeschläge ausgewirkt hat. Wirklich wissen kannst Du es nur, wenn Du Dir die errechneten SD ansiehst und den niedrigsten Wert der 5 ohne Anpassung verwendest.

    Löse dich endlich von den Stableford Punkten, die gibt es nicht mehr in Bezug auf Hcp. Ganz simpel gesagt wirst du im Schnitt ein bestimmtes durchschnittliches Ergebnis auf den zweiten 9 Löchern erzielen, wenn man alle deine Runden anschaut. Und nein, das durchschnittliche Ergebnis ist nicht das dem Hcp entsprechende. Da 8 aus 20 ist das Hcp besser als der Schnitt, also muss dein durchschnittliches Ergebnis schlechter sein, wie viel schlechter macht dann die Tabelle. Man spielt auch nur zu 20 Prozent sein Hcp (von wegen Potential und so)

    Die Stableford-Punkte haben sicher einen Einfluß auf den HCPI, wenn auch über den Umweg des SD. Je mehr Punkte, desto niedriger der SD.

    Und es ist klar, daß der HCPI besser ist als der Schnitt aller Runden. Ist aber auch nachvollziehbar, da ja nach oben (gut) Grenzen gesetzt sind, nach unten (schlecht) nahezu keine. Sprich - ein Bogeygolfer wird so gut wie nie eine even-Par-Runde schaffen, aber durchaus häufiger mal eine Doppelbogeyrunde oder noch schlechter. Aber die letztere wird wohl niemals einen Einfluß auf die Berechnung des HCPI nehmen.

    Was Dein Ansatz aber völlig vernachlässigt ist, daß die Ergebnisse nicht gleichverteilt sind, sondern starken Schwankungen unterliegen. Ist einfach abhängig von sowas wie Tagesform. Und da käme es für mich doch schwer überraschend, wenn eine Statistik ergeben würde, daß die zweiten (nicht gespielten) 9 Bahnen im Schnitt 4 Schläge schlechter wären, würde man sie denn noch spielen. Und das müsste der Fall sein, wenn ich 20 Netto auf 9 Loch gleich bewerte wie 36 Netto auf 18 Loch.

    Klar kann man nun einwenden, daß einen die "geschenkten" 16 Netto bei einer völlig unterirdischen Runde statistisch auch retten können, aber das hat ja nach der geltenden Regelung keinen Einfluß auf den HCPI.

    Quote

    Die Alternative ist das wir den Schnitt aus den letzten 20 Turnieren machen

    Wäre sicher eine gerechte Lösung, wenn man die groben Ausreißer rausfiltern würde. Beste und schlechteste 20% raus und den Schnitt der verbleibenden 12 Ergebnisse.

    Würde die Realität sicher besser abbilden. Und laut meinem Scoring Record wäre das Ergebnis bei dieser Berechnung tatsächlich um 5,2 Punkte höher.

    Das wird ja nun wirklich völlig kontrovers diskutiert.

    Eigentlich ist es mir auch völlig egal. Ich spiele Turniere, weil es mir Spaß macht, egal ob 9 oder 18 Loch (oder 36 oder gar 54 bei der CM) und hinten kommt ein Ergebnis raus. Je besser die Ergebnisse über die Zeit gesehen, desto besser der HCPI und umgekehrt. Das passt also.

    Weil die Hcp Berechnung bei 9 loch Turnieren mathematisch korrekt durchgeführt wird und nicht zu viel geschenkt wird?

    Sorry, daß ich nur diesen einen Satz zitiere und damit Deinen Beitrag möglicherweise aus dem Zusammenhang reiße, aber ich möchte es halbwegs kurz halten.

    Ich bin vielleicht auch berufsbedingt da hinterfragend, verdiene mein Geld mit der Konzeption und Entwicklung von Algorithmen.

    Nun ist es so, wenn ich auf 18 Loch 36 Netto spiele (also exakt meine Vorgabeschläge verbrauche) ein SD rauskommt, der in etwa meinem HCPI entspricht. Logisch und nachvollziehbar. Es ist aber auch so, wenn ich auf 9 Loch 18 Netto spiele (also exakt meine Vorgabeschläge verbrauche) ein SD rauskommt, der bei weitem nicht meinem HCPI entspricht. Damit das wieder passt, brauche ich auf 9 Loch 20, möglicherweise sogar 21 Netto. Also ein Ergebnis, welches anhand meines HCPI und der daraus berechneten Vorgabeschläge weit besser ist, als das, was meiner eigentlichen Spielstärke entspricht.

    Was ist daran mathematisch korrekt? Wenn mir jemand nachvollziehbar erklären kann, was hinter diesem Algorithmus steckt, akzeptiere ich es. Ansonsten hinterfrage ich weiter und habe dennoch meinen Spaß am Golfspiel.

    Schon klar, daß das mit der Ergänzungstabelle den Erwartungswert abbilden soll.

    Aber m.E. ist das nicht ganz zielführend.

    Bsp: Auf einer Anlage bei mir in der Nähe hat ein Spieler mit HCPI 16,9 8 Vorgabeschläge auf 9 Loch und 16 Vorgabeschläge auf 18 Loch. Laut Ergänzungstabelle wird aber erwartet, daß er 10 Vorgabeschläge (exakt 9,99) auf die nicht gespielten 9 Loch benötigt. Spielt ein Spieler nun seinen Erwartungswert von 10 über auf 9 Loch (also 16 Netto), ergäbe das ja hochgerechnet auf 18 Loch ein Nettoergebnis von 32 Netto. Damit war man ja nach der alten Regelung nicht mal mehr in der Pufferzone.

    Ich kenne das mit der alten Regelung so, daß die Erwartung an einen sehr guten Tag war, sich zu verbessern (36+ Netto), an einen guten, seine Vorgabe zu spielen (36 Netto), an einen normalen, zu puffern (33 bis 35 Netto) und an einen schlechten, sich zu verschlechtern (weniger als 33 Netto).

    Der Erwartungswert geht also davon aus, daß ein Golfer bei einem 9-Loch-Turnier schlecht spielt. Ist das wirklich der beabsichtigte Effekt?

    Ich kann mir beim besten Willen keine Konstallation vorstellen, die dazu führt, dass du gezwungen bist zum Ort des letzten Schlages zurückzugehen.

    Mir geht es genauso. Nächstmöglicher Punkt der Erleichterung nicht näher zur Fahne. Der Ball muss liegenbleiben.

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand eine Bahn konstruiert, bei der zwischen Abschlag und Bunker über die ganze Breite und Länge Aus ist. Das wäre das einzige Szenario für stroke and distance.

    Gestern tatsächlich mein erstes HiO gespielt. Allerdings mit dem zweiten Ball, nachdem der erste vom seitlichen Bankett weit in die Büsche gesprungen ist.

    Wie geil ist das denn? :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Durfte den Spass mal im Matchplay miterleben, allerdings zu meinem Nachteil.

    Par 3, mein Abschlag im Vorgrün, des Gegners Abschlag irgendwo keine 50 Meter weit rechts im Rough. Den Ball haben wir nicht gefunden, also ging er zurück zum Tee und locht das Ding zum Par. Mein Chip neben die Fahne, Gegner hatte einen Schlag vor -> Lochverlust.

    Verstehe ich nicht. Meine Aussage war hätten wir die knapp 170 TWh Atomstrom noch, könnten wir uns 170tWh Kohlestrom sparen und hätten jede Menge Co2 gespart.

    Hätte hätte usw. ...es sollte nur mal darstellen, dass der Atomausstieg ökologisch ein Vollkatastrophe ist.

    Na ja, mit was läuft denn so ein Atommeiler - ist ja ökologisch auch nicht ganz unbedenklich :winking_face:

    Für beide Ansichten gibt es m.E. gute Argumente.


    Klar läuft so ein Atomkraftwerk nahezu klimaneutral, aber passiert sowas wie in Fukushima, ist das sicher die größere ökologische Vollkatastrophe.

    Außerdem haben es wir mit der Technologie in 70 Jahren geschafft, unseren Nachfahren die nächsten 100000 Jahre ein bisher nicht gelöstes Problem - die Endlagerung - zu hinterlassen.


    Übrigens wurde der Ausstieg bereits 2000 von rot/grün beschlossen. 2010 kam der Ausstieg vom Ausstieg unter schwarz/gelb, 2012 dann unter der Bewertung der Ereignisse in Fukushima der Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg (;-)) ebenfalls unter schwarz/gelb. Und das wurde nun umgesetzt, die Zielvorgabe Ende 2022 wurde nahezu gehalten.

    Parallelgesellschaften sind sicher ungut, aber das fett markierte kann man aber so nicht stehen lassen.

    Bevölkerung in Privathaushalten nach Migrationshintergrund im weiteren Sinn nach Geburtsstaat in Staatengruppen
    Diese Tabelle enthält: Bevölkerung in Privathaushalten nach Migrationshintergrund im weiteren Sinn 2022 nach Geburtsstaat in Staatengruppen mit…
    www.destatis.de

    Grob zusammengefasst:

    Etwas mehr als ein Viertel der Einwohner in Deutschland hat einen Migrationshintergrund.

    Ein Drittel davon kommt aus der EU, ein weiteres Drittel aus dem restlichen Europa, der Rest von überall her.

    Lediglich der Nahe und Mittlere Osten stellt eine relevante Anzahl (ca. 15% aller Migranten), wo ein nennenswerter Bezug zum Islam vorhanden ist.

    Gleichzeitig stellen sie aber einen großen Anteil an Schutzsuchenden (gut ein Drittel aller Flüchtlinge), die unsere Hilfe benötigen.

    Schutzsuchende nach Schutz­status, Regionen und Herkunftsländern - Statistisches Bundesamt (destatis.de)

    Ich sehe das halt so, der Unterschied zwischen mir und einem Hcp5 und besseren, ist so viel größer als zwischen mir und einem Hcp 20iger, dass ich nun mal davon ausgehe, dass wir alle (inkl. mir) kein besonders gutes Golf spielen. Klar kann jeder "gut" für sich anders definieren, aber wenn ich mir meine über die Jahre angesammelten Statistiken mal anschaue und dann sehe, dass ich 29% GIR habe, dann ist das alles andere als gut. Das ist ok, aber nicht gut.

    Statistik hat auch den Vorteil, daß man ganz gut abgrenzen kann.

    Laut Statistik gehöre ich mit meinem Geschussere zu den besten 16% der Golfer in Deutschland. Gut ist mein Spiel sicher nicht, aber ich kann es - gerade anhand des minimalen Aufwandes, welchen ich dafür betreibe - realistisch einschätzen. Ich kanns halt nicht besser.

    Laut Statistik gehört aber ein "Golfender" :winking_face: mir einer Vorgabe von 4,4 oder besser schon zu dem besten 1% der Golfer in Deutschland. Und wenn dann so Aussagen kommen wie "erst unter 3 ist man richtig gut" oder so, verzerrt das doch einiges.

    Wenn ich mir bei uns im Club die Verteilungen so ansehe, könnte man ja fast meinen, da spielen 15 niedrig Einstellige und 1385 Nichtskönner. Das geht aber meilenweit an der Realität vorbei. Wir reden hier vom Freizeitsport, und nicht von Sportlern, die täglich unter Profibedingungen trainieren. Hätte ich dazu Zeit und Muße, wäre ich mit Bogeygolf sicher nicht mehr zufrieden.

    um bei der Hälfte der 36 zu bleiben, für mich war Bogey Golf immer der Beginn des guten Golf, das würde ich rückblickend auch bei mir immer noch sagen. Also nicht bis HCP 18 ist man Anfänger, sondern ab HCP 18 ist man ein guter Golfer. Aber das ist natürlich meine persönliche Sichtweise

    Das ist auch meine Sichtweise, zumindest im Freizeitspielerbereich.

    PAR heißt ja Professional Average Result. Also das, was der echte Könner im Durchschnitt zu spielen in der Lage sein sollte.

    Bogeygolf bedeutet ja im Durchschnitt dann einen Schlag mehr zu brauchen. Und das ist für einen Freizeitspieler (die meisten haben irgendwann zwischen 40 und 50 das erste Mal einen Golfschläger in der Hand) sicher kein Anfängerstadium mehr.

    Unter Anfänger verstehe ich jemanden, der gerade begonnen hat und noch viel lernen kann und muss. Und da gibt es genug, die dann im Bereich zwischen 22 und 28 stehen bleiben, aber dennoch im Rahmen ihrer körperlichen, mentalen und zeitlichen Möglichkeiten solides Golf spielen und sicher nicht den Betrieb aufhalten.

    Und bzgl. Lobwegde:

    Ich habe eins, 60 Grad, und bin darauf angewiesen. Wenn ich es an einem Tag mal nicht brauche, ist es am besten, weil dann habe ich mich ausnahmsweise mal nicht in eine Kalamität gespielt. Dann fährt es halt mit und schaut sich die Wiese in aller Seelenruhe aus dem Bag an.