Posts by driver007

    Aber du begrüßt es doch augenscheinlich.

    Ich habe die aktuelle Rechtslage geschildert. Wenn das in Deinen Augen verwerflich ist, kann ich Dir auch nicht helfen. Und ich begrüße es ausdrücklich, wenn solche Rechtslagen überprüft werden können - auch das zeichnet den Rechtsstaat aus. Vergleiche der Klimakleber mit NSU und Co. habe ICH nicht angestellt und halte sie auch für unsäglich. Hier gehst nur Du steil.

    Hier werden im wahrsten Sinne des Wortes harmlose und zahnlose Tiger als reißende Bestien geframed and it pisses me off.

    Fakt ist: Sie begehen Straftaten. Fakt ist: Sie kündigen an, diese Straftaten wieder zu begehen. Fakt ist: Der Rechtsstaat reagiert mit verfassungsrechtlich konformen Mitteln. Was ist daran Framing?

    Wir haben jetzt hier mehrfach die Meinung gehört, nur der Zähler sei für den Score verantwortlich (z. B. Roekan , Toddy, X500). Daher meine ernst gemeinte Frage an den Kreis dieser Meinungsführer: Was macht Ihr in einem Turnier, wenn Ihr WISST, das Spieler und Zähler einen falschen Score notieren, d. h. Ihr SICHER seid, das der Eintrag auf der Scorcard falsch sein wird?

    Oder nicht mitspielen und notfalls vor Ort sein? (Ist bei der Fadenfrage ja Makulatur.)

    Klar, man schlägt sich ja gerne 120 Tage um die Ohren, ohne den Schläger zu schwingen. Ich spreche nämlich genau von den Monatsknöpfen, HeGos usw., wo ja auch irgend ein Depp die Spielleitung machen muss.

    Jeder ist für seinen eigenen Score verantwortlich im Golf.

    Aber hier sind ganz viele Leute, die den anderen Score überwachen möchten.

    Wenn Du das als Überwachung empfindest, dass andere Deinen Score mitschreiben oder sich den irgendwie anders merken, könnte das Missempfinden vielleicht bei Dir liegen. Verboten ist es jedenfalls nicht und im Zweifelsfall höchst nützlich.


    Wer wie ich als mitspielende Spielleitung mehr als 120 Turniere begleitet hat, hat nur zwei Möglichkeiten. Entweder konsequent alles ignorieren, was da an Auffälligkeiten auf dem Platz passiert oder Probleme vor Abgabe der Scorekarte bekämpfen.


    Ich habe mich zu letzterer Variante entschieden. Und zur Fehlerreduktion gehörte dann auch, zumindest in der eigenen Spielgruppe Unklarheiten beim Score sofort beseitigen zu können. Der Rest war anstrengend genug. Und daher habe ich mich immer gefreut, wenn sich Gruppen so organisieren, dass Dyskalkulie möglichst ausgeschlossen war.


    Jm2c

    Mensch Leute, calm down. Wenn man das hier liest, wünscht man sich ja die igelesken Diskussionen um Bretto und Nutto zurück. Im Ergebnis gab es keine Chance sich zu einigen, aber es war wenigstens ein harmloser Disput.

    Ich bin wütend auf die FIFa.

    Nächster FIFA-Streich: Das belgische Auswärtstrikot wurde vor gerade verboten, weil es den Schriftzug „LOVE“ auf dem Kragen trägt. #


    Da alle Teams im Vorhinein ihre Ausrüstungen detailliert bekannt gegeben haben dürften, lässt sich bei den Entscheidungen von Katar und der FIFA langsam ein Muster erkennen: So spät wie möglich Zusagen kassieren oder Verbote aussprechen, dann kann keiner mehr reagieren.


    Eine Beurteilung der betroffenen Spieler (Mannschaftsspieler) in deren Situation ist für mich zu schwer.

    Für mich auch. Aber es drohen hier nur das Platzen sportlicher Träume. Ich will das nicht kleinreden, aber es gibt Schlimmeres, was einem für Haltung passieren kann. Aber eigentlich ist es nicht der Sportler, sondern der Verband (DFB), der hier eine unterirdische Rolle spielt.

    Was mich heute geärgert hat (wütend würde es besser treffen) ist das Einknicken des DFB vor der FIFA wegen des Armbindenverbots. Mutige Iraner stehen auf dem Platz und verweigern die Nationalhymne mit allen daraus folgenden Konsequenzen für sie und ihre Familien. Und der DFB hat Angst vor einer gelben Karte gegen seinen Torwart. Lächerlich. Und dann stellen sie der Präsident und die Föhnfrisur noch zum Interview auf und sagen ihr Sprüchlein vom weiteren Protest in angemessener Form auf. Zum 😭.


    Angemessen wäre es gewesen, wenn Neuer nach der ersten gelben Karte die zweite Gelbe provoziert und dann die Binde an den nächsten Spieler weiterreicht. Der bekommt dann auch wieder gelb und gelb/rot usw. Nach wenigen Minuten ist das Spiel wegen zu wenigen Spielern abzubrechen. Das wäre ein Statement im World Feed.

    Bei jeder Sportart, bei der ich bereitgestellte Infrastruktur nutze, muß ich dafür zahlen.

    Ob nun Skifahren, Tennis, Bouldern, Tanzen, Billard, Schwimmen, uswusf.

    Und wenn etwas kostenintensiver ist, ist es halt dann teurer in der Nutzung. Tagesskipass im Schweizer Nobelskiort 100 Euro, Eintritt ins örtliche Hallenbad 5 Euro.

    Bei keiner der o.a. Sportarten werde ich nach einer Mitgliedschaft in einem Club gefragt. Ich kaufe mir die entsprechende Karte für den entsprechenden Zeitraum und nutze die Infrastruktur.

    Nur zur Einordnung: Das Beispiel mit den 5 Euro für das örtliche Hallenbad verdeutlicht die Diskrepanz in der Sportstättenfinanzierung. Gerade die Schwimmbäder sind ein Paradebeispiel für den subventionierten Sportstättenbetrieb. Ohne den jährlichen Millionen-Zuschuss des örtlichen Stadtwerkes, den die Gas- und Stromkunden zahlen, wäre das Hallenbad dicht oder müsste absurde Eintrittspreise nehmen. Leider finanzieren Stadtwerke keine Golfanlagen. Und daher bleibt die Frage nach der Grundfinanzierung der Sportanlagen. Und im Golf leisten dies die vollzahlenden Mitglieder.

    Bringt ein Trainer da nicht all seine Emotionen rein, kann ihm das leicht zum Verhängnis werden

    Es gibt hinreichend viele (Ball-)Sportarten die nachweisen, dass Emotion auch ohne Exzesse funktioniert.


    Das Problem sind und bleiben die Vereine, die ihre sogenannten Fans nicht in den Griff bekommen (wollen?). Zu Hause haben die Vereine das Heimrecht und können festlegen, wer als "Fan" auf die eigene Tribüne darf. Und bei Auswärtsspielen in der Fussbal-Bundesliga gehen die Karten doch auch zunächst an den Verein, der sie wiederum dann verteilt. Und zu allem Überfluss übernimmt dann auch noch die Allgemeinheit die Kosten der Polizei, um solche Spiele zumindest risikotechnisch eindämmen zu können. Für den Verein doch win/win: keine Kosten und kein Ärger mit den Fangruppen. Die paar Sanktionen der Verbände sitzen die Vereine doch auf einer Backe ab.

    Die Gemeinnützigkeit riskiert man doch nur, wenn ein Gewinn gemacht wird.

    Für Mitgliedsbeiträge gilt hier eine Grenze im Schnitt von 1023, für Aufnahmegebühren von 1534 Euro, oberhalb derer die Gemeinnützigkeit gefährdet ist bzw. nicht mehr per se angenommen werden muss. Auch Investitionsumlagen sind auf rund 5.100 Euro pro 10 Jahre gedeckelt, die dann in 10 Jahresraten abzurufen sind.


    Und bezüglich sonstiger Einnahmen z. B. aus Greenfee empfiehlt sich die Lektüre des steuerlichen Vereinsrechts unter den Stichworten Zweckbetrieb und Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb.


    Manchmal ist das wahre Leben komplexer als man so annimmt.


    Jm2c